Digitalisierung von Negativen und Diapositiven - was macht ihr danach damit?

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von 0 Mitgliedern bewertet Dieser Beitrag hat 2 Antworten | 0 Abonnenten

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Männlich
Beiträge 18
Erstellt 2019-10-11 14:06 | IP-Adresse ist registriert

Hallo, ich habe sämtliche noch verfügbaren analogen Schätze, Negative und Diapositive, Kleinbild und Rollfilm, digitalisiert. Sie sind inzwischen älter als die digitale Amateurfotografie. Einige haben etwas gelitten (Vergilbung, Zusammenklebungen bei denen, die in keiner Negativtasche waren), aber den Großteil kann man verwenden. Ich konnte und musste viel retuschieren. Aus Platzgründen müsste ich die Filme eigentlich entsorgen. Aber das täte mir echt weh, emotional vor allem. Bislang ist der Nachweis nicht erbracht, dass digitale Medien dauerhafte Datenspeicher sind. Ohne regelmäßige Migration auf neue Datenträger sowieso nicht. Nicht ohne Grund bunkern Regierungen und Institutionen die wichtigsten Dokumente auf Mikrofilmen ein.

Was habt Ihr mit dem gescannten Urmaterial gemacht? Existiert es noch? Vielleicht bin ich aber auch nur ein Dinosaurier.

 

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Männlich
Beiträge 343
Antwort 2019-10-16 12:34 | IP-Adresse ist registriert

Hallo Veit, ich beneide Dich da Du schon alles digitalisiert hast, ich dagegen schiebe diesen Prozess schon einige Jahre wie einen Berg vor mir her. Über 50 Jahre Fotografie seit 1967,  da hat sich schon einiges angesammelt. Jetzt kommt wieder die dunklere Jahreszeit und damit erneut der Vorsatz es diesmal anzugehen Wink

Ist es mal geschafft, so werde ich mit Sicherheit Fotos und Dias der Familie und von Freunden aufbewahren, Blumen, bunte Herbstblätter, so wie im Moment auch wieder, ja da werde ich so einiges entsorgen was nicht schon der Vorsortierung zu Opfer gefallen ist. Die Entscheidung wird mir nicht leichtfallen, noch dazu bin ich ein Waagemensch Angry

Ciao Pedro

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Männlich
Beiträge 18
Antwort 2019-10-16 20:19 | IP-Adresse ist registriert

Ich habe seit dem Frühjahr täglich gescannt. Dabei musste ich feststellen, dass ich von einer Anzahl Papierbildern mit Erinnerungswert die Negative nun doch nicht mehr habe. Letztlich musste ich auch eine Auswahl treffen. Die tausendste Pusteblume zu scannen, macht wenig Sinn, und dennoch blieb genug Arbeit übrig. Mich von etwas zu trennen ist echte Schwerarbeit emotionaler Art.

Der nächste Schritt wird die Retuschier- und Korrekturarbeit am Rechner werden. Jedenfalls bestärkst Du mich darin, auch die Originale aufzubewahren, und nicht ohne Not zu entsorgen. 

Viele Grüße

Veit

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