Sony DSC RX10 IV vs. Nikon D500/D7500 + Tamron 18-400 f3.5-6.3 Di II VC HLD

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Erstellt 2018-05-27 22:13 | IP-Adresse ist registriert

Bin am grübeln ob für mich die derzeitige Königin der Bridge Kameras oder doch eine Spiegelreflex mit Reiseobjektiv die bessere Wahl ist. Details meiner Überlegungen nach den Fragen

 

1. - Was willst Du fotografieren?

 Hauptsächlich im Urlaub Landschaften und Gebäude. Sehr gerne und viel Sonnenuntergänge und in der Dämmerung. Gelegentlich auf Schul- und Vereinsveranstaltungen Veranstaltungsdokumentation.

2. - Wie sollen die Bilder ausgegeben werden? (max. Bildgröße, HDTV, Computer etc.)

 Sowohl großformatige Photodrucke als auch auf HDTV

3. - Welche Größe soll die Kamera haben?

 Zweitrangig; Aber die komplette Fototasche mit Blitz, Ersatzakku und sonstigem nicht über 2,5 kg.

4. - Wieviel willst Du für die Kamera ohne Zubehör ausgeben?

 Schön wäre nicht über 1500.-; Aber realistisch dürfte die Schmerzgrenze bei 2500.- erreicht sein.

5. - Gibt es besondere Anforderungen oder Ausstattungswünsche?

Großer Zoombereich mit einem einzigen Objektiv (=Reiseobjektiv); Bildqualität und Auflösung; Display in mehreren Freiheitsgraden variabel; Videofunktion; lange Akkulaufzeit; GPS Informationen in EXIF Daten ohne manuelle Nacharbeit; Eignung für schlechte Lichtverhältnisse

6. - Falls vorhanden: Was war an der alten Kamera(welche?) besonders gut oder eben nicht gut genug?

DSC R-1: +Bildqualität;  +Akkulaufzeit; -Zoombereich;  -GPS Einbindung in Exif; -Geschwindigkeit

7. - Hast Du schon Kameras in der engeren Auswahl?

DSC RX10 oder Nikon D500/D7500 mit Tamron 18-400

 

Vom Featureset und Testberichten her hat es mir die DSC RX10 angetan. Da ich aber viel bei schlechten Lichtverhältnissen photographiere habe ich Vorbehalte nachdem der Sensor der RX10 gegenüber meiner jetztigen R-1 deutlich kleiner aber die Lichtstärke des Objektives ungefähr gleich geblieben ist. Deshalb habe ich als Alternative die Nikon D500 bzw. D7500 in's Auge gefaßt die zumindest dieselbe Sensorgröße wie die derzeitige R-1 aufweisen.

Andererseits kommt für mich nur eine Reiseobjektiv mit großen Zoombereich in Frage. Das einzige in Frage kommende von Tamron ist aber deutlich lichtschwächer als das eingebaute bei der RX10. Vermutlich gleicht sich das wieder aus, oder?!

Ideal wäre natürlich Vollformat. Aber in dem Bereich gibt's, vom Preis abgesehen, ja keine solchen extremen Zoombereiche.

Auf Objektivwechselbarkeit lege ich keinerlei Wert bzw. möchte den explizit nicht. Sofern die Eignung bei schlechten Lichtverhältnissen bei beiden Lösungen ähnlich ist tendiere ich zur günstigeren und leichteren Sony. Einziger verbleibender Pluspunkt für mich bei der Nikon wäre dann wohl noch die bessere Spritzwassertauglichkeit. Aber das dürfte nicht das Entscheidende sein.

Kann jemand meine Bedenken zerstreuen oder hat noch weitere Punkte die in Betracht gezogen werden sollten?

 

 

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Antwort 2018-05-27 23:54 | IP-Adresse ist registriert

kuk88:
Das einzige in Frage kommende von Tamron ist aber deutlich lichtschwächer als das eingebaute bei der RX10. Vermutlich gleicht sich das wieder aus, oder?!

Hallo,

die geringere Lichtstärke des Tamron gleicht in diesem Fall tatsächlich den Vorteil des größeren Sensor bei wenig Licht aus.
Der Nachteil beim Blendenwert entspricht in etwa dem was man durch die Sensorgröße an Vorteil beim Rauschen gewinnt.
Dazu kommt das der Sensor der R10 ein BSI Sensor ist was die Sensoren der SLR nicht sind.

kuk88:
Großer Zoombereich mit einem einzigen Objektiv (=Reiseobjektiv); Bildqualität und Auflösung; Display in mehreren Freiheitsgraden variabel; Videofunktion...

Ohne lichtstarke Objektive hoher Quallität gibt es keine Vorteile gegenüber der RX10.
Bei einer SLR bleibt der Sucher im Videomodus schwarz und der AF ist im live-view (Display) deutlich langsamer als über den Sucher.
Eine SLR sollte man kaufen wenn man einen optischen SLR Sucher möchte. Ein nicht unerheblicher Anteil des Volumen und Gewicht der Kamera entfällt auf den Sucher. Je hochwertiger der ist um so mehr.
https://camerasize.com/compact/#709,684,333,154,ha,f

kuk88:
verbleibender Pluspunkt für mich bei der Nikon wäre dann wohl noch die bessere Spritzwassertauglichkeit.

Hab jetzt auf die schnelle nicht gesehen, dass das Tamron Objektiv abgedichtet ist.

Christian

 

 

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Antwort 2018-05-28 22:09 | IP-Adresse ist registriert

Touri:

Hab jetzt auf die schnelle nicht gesehen, dass das Tamron Objektiv abgedichtet ist.

Christian

Ja hast recht. Die Kommentare zur Abdichtung die ich gefunden habe scheinen sich auf das Gehäuse mit Nikon Objektiv zu beziehen. Damit also auch kein Pluspunkt für die Nikon.

Bliebe noch der Akku. Da bin ich jetzt noch drüber gefallen, daß die Nikon da deutlich mehr kann. Was mich interessieren würde: Wer kann mir was dazu sagen wielange der Akku hält wenn man GPS über BT/WiFi vom Handy an hat. Es heißt überall nur 'kürzer'. Aber was heißt das schon? Und gibt's hier große Unterschiede zwischen den oben diskutierten Modellen?

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Antwort 2018-05-29 11:28 | IP-Adresse ist registriert

kuk88:
Bliebe noch der Akku. Da bin ich jetzt noch drüber gefallen, daß die Nikon da deutlich mehr kann.

Hallo,

dazu noch eine Anmerkung.
Diese hohen Werte gelten nur wenn man über den SLR Sucher Fotografiert. Ein optischer Sucher braucht halt keinen Strom. Wenn man das Display als Sucher benutzt kann man den Wert locker halbieren oder gar dritteln. Wie gut der Autofokus im Live View bei den aktuellen Nikon's, vorallem mit Fremdobjektiven funktioniert kann ich leider nicht beantworten.

Christian

Antwort 2018-05-29 14:17 | IP-Adresse ist registriert

Das wie viel kürzer bzgl. GPS/Bluetooth ist auch schwer einzuschätzen, denn solange das läuft, braucht es halt ständig Strom, unabhängig von der Anzahl der Bilder. Die Sony lässt sich übrigens per Powerbank über den Micro-USB-Anschluss laden. Mit entsprechender Powerbank hat man also quasi "endlos" Strom. Einfach die Powerbank mit USB-Kabel in die Fototasche packen und anschließen, wenn man die Kamera für längere Zeit (bspw., während der Rast oder Mittagspause) in die Tasche legt. Dann holt man eine geladene Kamera aus der Tasche und Bluetooth kann auch anbleiben. Ggf. auch das Smartphone dazupacken und ne Powerbank mit zwei USB-Anschlüssen kaufen und ebenfalls anschließen. Dann braucht man sich über den Tag keine Sorgen über leere Akkus zu machen und kann sich Ersatzakkus sparen. Nachts in der Unterkunft braucht man dann nur die Powerbank wieder aufzuladen. Ich würde sagen, ein 6000er Modell sollte reichen, mit ner 10.000 sollte man locker zwei Tage unabhängig von einer Steckdose sein.

Benjamin Kirchheim
digitalkamera.de-Redakteur

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Antwort 2018-09-03 17:13 | IP-Adresse ist registriert

Gibt es da eigentlich Powerbanks, die ich direkt an die Kamera "pappen" kann? Quasi wie ein Adapter oder so? Mich stört es tierisch, wenn ich die zwischendurch hinlegen und laden muss, wenn ich gerade den Motiven hinterherjage...


LG

 

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