Bitte um Kaufberatung: Kamera bis 750 Euro

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von 0 Mitgliedern bewertet Dieser Beitrag hat 41 Antworten | 0 Abonnenten

Top 10 Mitwirkender
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Erstellt 2017-07-21 23:20 | IP-Adresse ist registriert

Hallo zusammen,

meine Name ist Sebastian und ich bin neu hier im Forum. Habe mich hier angemeldet, weil ich nach einigen Jahren als Smartphone-Fotograf *g* (zuletzt LG G5) nun endlich mal eine "richtige" Kamera kaufen möchte. Ich schildere Euch kurz mal meine Ausgangssituation, das ist vielleicht hilfreich.

Mein Smartphone hat in mir mit seiner recht guten Ausstattung richtig die Lust zu fotografieren geweckt (1,7er Blende, RAW, zusätzliche Weitwinkel-Linse und vor allem ein manueller Modus, in dem man Verschlusszeit, Weißabgleich, ISO und Fokus frei einstellen kann). Ich fotografiere das, womit so viele anfangen: Hauptsächlich Natur- und Landschaft, ein bisschen Architektur. Nun überlege ich aber, eine eigenständige Kamera anzuschaffen, weil ich vor allem bei Makro- und Nachtaufnahmen mit dem Handy doch schnell an Grenzen stoße. Außerdem hätte ich gerne einen optischen Zoom.

Grundlegend möchte ich gerne ein möglichst kompaktes System, das ich gut mit auf Reisen und Wanderungen mitnehmen kann. Deshalb würde ich Systemkameras gegenüber DSLRs bevorzugen. Zugegebenermaßen fehlt mir aber die fotografische Erfahrung zu beurteilen, welches Objektiv ich brauche, und damit bin ich auch unsicher, ob es wirklich richtig ist, zum Beginn eines "ernsthafteren" Foto-Hobbys in eine Systemkamera und (auf lange Sicht ggf. mehrere) Objektive zu investieren, die man immer mit sich rumschleppen muss – zumal ich im Moment eigentlich nicht mehr als 750 bis 800 Euro ausgeben möchte. Deshalb sind durchaus auch Bridgekameras für mich interessant. Technisch sollte es mindestens ein 1" Sensor sein. Darüber hinaus hätte ich gerne eine gute WLAN-Anbindung, eine gute Videofunktion, (guter Full-HD-Modus ist mehr wert als schlechter 4K-Modus).

Bisher habe ich folgende Modelle recherchiert: Sehr interessant finde ich die Lumix FZ1000, wobei die mir ggf. sogar schon zu schwer bzw. groß ist – aber der große Zoombereich reizt mich schon. Sehr spannend finde ich auch die Sony RX100 III, wobei man hier was den optischen Zoom bertrifft natürlich sehr eingeschränkt ist. Über die kleine, kompakte Lumix TZ101 bin ich auch gestolpert, aber die Abbildungsleistung des Objektivs soll wohl nicht gut sein. Ein Arbeitskollege hat mir geraten, mehr Geld in die Hand zu nehmen und doch eine Systemkamera zu holen, er hat mir zur Fuji XT-20 geraten. Eine andere Klasse, von der ich schlichtweg nicht weiß, ob ich sie im Moment überhaupt schon ausreizen kann und brauche. Außerdem hat er mir die Olympus OM-D Reihe empfohlen.

Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass ich als Einsteiger mit der großen Auswahl überfordert bin. Zu was würdet ihr mir raten, und gibt es ggf. sogar gute gebrauchte Alternativen?

Vielen Dank für Eure Hilfe und viele Grüße,

Sebastian

 

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Antwort 2017-07-22 03:13 | IP-Adresse ist registriert

proggie:
...weil ich vor allem bei Makro- und Nachtaufnahmen mit dem Handy doch schnell an Grenzen stoße.

Hallo,

bei Makroaufnahmen bieten Systemkameras nur mit einem Makroobjektiv Vorteile gegenüber einer Kompaktkamera.
Für Makro- und statische Nachtaufnahmen (z.B. Landschaft, Gebäude, Skyline ) ist auch ein Stativ sehr zu empfehlen.

proggie:
Sehr interessant finde ich die Lumix FZ1000, wobei die mir ggf. sogar schon zu schwer bzw. groß ist – aber der große Zoombereich reizt mich schon.

Die FZ1000 ist nicht schwer. Systemkameras mit einem vergleichbaren Objektiv bringen meist mehr auf die Waage und sind zusammen mit dem Objektiv größer.
Alternativ kann man auf den Telebereich verzichten (RX100 III) und / oder ein lichtschwaches Objektiv wählen (TZ101).

Bei einer Systemkamera kann man das Objektiv entsprechend für den Einsatz wechseln und den rest Zuhause lassen.

proggie:
Ein Arbeitskollege hat mir geraten, mehr Geld in die Hand zu nehmen und doch eine Systemkamera zu holen, er hat mir zur Fuji XT-20 geraten. Eine andere Klasse, von der ich schlichtweg nicht weiß, ob ich sie im Moment überhaupt schon ausreizen kann und brauche. Außerdem hat er mir die Olympus OM-D Reihe empfohlen.

Hat der Arbeitskollege auch gesagt warum gerade diese Kameras?
Bei einer Systemkamera ist auch das Objektivprogramm wichtig. Man legt sich auf ein System eines Herstellers fest. Die Fuji Objektive z.B. sind quallitativ hochwertig aber auch entsprechend teuer. 

proggie:
Deshalb würde ich Systemkameras gegenüber DSLRs bevorzugen.

Die D-SLR gehören auch zur Gruppe der Systemkameras.
https://de.wikipedia.org/wiki/Systemkamera

Wenn man nicht vor hat ein System aufzubauen sehe ich in einer Systemkamera keinen nennenswerten Vorteil außer das man die Möglichkeit dazu hat.

Christian

 

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Antwort 2017-07-22 11:50 | IP-Adresse ist registriert

Mein Rat: hol Dir erstmal eine RX100 III. Damit kannst Du schonmal Erfahrung sammeln, welcher Brennweitenbereich Dir liegt. Und wenn Du dann die Grenzen der Kamera ausgelotet hast, weißt Du schon besser was Du brauchst. Dann kannst Du die RX100 entweder für gutes Geld verkaufen oder Du behältst sie einfach, weil sie auch zu einer Systemkamera eine gute Ergänzung als kleine Immer-dabei ist.

 

 

Gruß, Michael.

Kaufberatung für Digitalkameras: http://www.digicam-beratung.de

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Antwort 2017-07-22 15:00 | IP-Adresse ist registriert

Vielen Dank erstmal für Eure Antworten. @Touri: Mein Arbeitskollege ist großer Fuji-Fan und hat auch die große Objektiv-Auswahl hervorgehoben. Er hat mir diese Kombi vorgeschlagen, weil das Objektiv wohl ziemlich gut ist – sprengt aber doch meinen finanziellen Rahmen etwas. https://www.amazon.de/Fujifilm-Systemkamera-XF18-55mm-Objektiv-Megapixel/dp/B01MZBY9W2/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1500726980&sr=8-1&keywords=fuji+xt20

Je mehr man liest, desto mehr Optionen tun sich auch auf. Neben der FZ1000 wollte ich mir in auch mal die RX10 (1. Generation) ansehen. Sehr sehr interessant klingt auch die Lumix LX-15. Habe den Eindruck, dass das zumindest tagsüber eine sehr gute Alternative zur RX 100 III sein könnte. Und Touchscreen und 4K Recording sind zwei nette Features für jemanden, der gerade von ner Smartphone-Knipse kommt. ;) Hat da jemand Erfahrungen bzw. Vergleichswerte bzw. RX 100 III und der LX15?

Wie sieht es eigentlich mit den Bokeh-Fähigkeiten dieser Kameras aus, kriege ich damit schon einigermaßen weichgezeichnete Hintergründe hin? Ich bin insgesamt doch recht überrascht, wie lichtstark mein Handy mit Blende 1,7 aufgestellt ist und kann das schlecht in Beziehung setzen zu den Kompakt- und Bridgekameras...

Vielen Dank nochmal und Euch ein schönes Wochenende,

Sebastian

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Weiblich
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Antwort 2017-07-22 15:41 | IP-Adresse ist registriert

proggie:
Und Touchscreen und 4K Recording sind zwei nette Features für jemanden, der gerade von ner Smartphone-Knipse kommt. ;) Hat da jemand Erfahrungen bzw. Vergleichswerte bzw. RX 100 III und der LX15?

Damit kann ich nicht dienen - für mich muss eine Kamera Sucher UND Klappdisplay haben (weshalb für mich eine LX15 nicht in Frage käme) - während mich ein Touchscreen nur wenig interessiert. Aber wenn dir 4K wichtig ist würdest im Rahmen deines Budgets auch eine Sony RX100 IV bekommen. Hat aber halt auch kein Touch.

Man kriegt mit den Einzöllern schon einen weichgezeichneten Hintergrund hin, wenn dieser weit genug entfernt ist vom Objektiv, mit möglichst langer Brennweite und kurzem Abstand von der Kamera zum Motiv. Aber wenn ich großen Wert auf Freistellung und Bokeh legen würde wäre solch eine Kompakte nicht meine erste Wahl. Da hat man mit einer Systemkamera und lichtstarken Festbrennweiten weitaus mehr Möglichkeiten.

Ich bin durchaus auch ein großer Fan der Fuji X-T20, trotzdem habe ich sie zugunsten meines mFT-Systems wieder verkauft.
Bei der Entscheidung für eine Systemkamera ist es für mich halt am wichtigsten, dass es für das System alle Objektive gibt, die ich jetzt und in absehbarer Zeit haben möchte, dass diese nicht zu groß und schwer sind und dass ich sie bezahlen kann und will. Und das hat mit Fuji - für mich! - nicht funktioniert. 

 

 

Top 10 Mitwirkender
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Antwort 2017-07-22 16:08 | IP-Adresse ist registriert

Nein, wichtig ist 4K-Video keineswegs, wäre nur zukunftssicher. Derzeit habe ich nichtmal ein 4K-Abspielgerät. ;) Insofern ist das nicht wirklich ein entscheidendes Kriterium. Bei der RX 100 IV ist die 4K-Aufnahme zudem ja nur für maximal 5 Minuten möglich.

Der Markt der Systemkameras ist sooo riesig und vielschichtig, da bin ich als Neueinsteiger gerade einfach völlig überfordert, was ich brauche und was zukunftsfähig ist. Mit 800 Euro kommt man gefühlt nicht weit. Wenn mir jemand aber einen Tipp geben kann, freue ich mich natürlich.

Ich glaube, ich muss zunächst mal den Formfaktor live erleben – fahre gleich in den Elektronifachmarkt. Zum einen könnten die Superzoom-Dinger mir für unterwegs zu groß sein, zum anderen empfinde ich die Kompaktkameras als nicht besonders ergonomisch. Fluch und Segen zugleich ;) In der engeren Auswahl ist nach derzeitigem Stand jedenfalls die FZ1000, RX10 auf der einen und eben die RX100 III + ggf. Lumix LX-15 auf der anderen Seite.

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Antwort 2017-07-22 23:11 | IP-Adresse ist registriert

Ich würde als Einsteiger die Sony Alpha 6000 in Betracht ziehen. Mit Kit-Objektiv sehr preiswert und gut.

 Grüße Iboya

 

 

 

 

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 17
Antwort 2017-07-23 00:19 | IP-Adresse ist registriert

@Ibona: Danke dir für den Tipp! Kamera scheint ja gut zu sein, aber das mitgelieferte Kit-Objektiv kommt hier im Test und auch auf anderen Portalen nicht so gut weg. 

"Getrübt wird dieses sehr gute Ergebnis jedoch von einer ausgeprägten Auflösungsschwäche des preisgünstigen Set-Objektivs am Bildrand und im Telebereich. In Weitwinkelstellung beträgt der Auflösungsverlust zu den Bildrändern hin fast zwei Drittel, die Bildecken löst das Powerzoom an der A6000 nicht besser auf als eine gute Kompaktkamera." (digitalkamera.de)

"Im Weitwinkelbereich besitzen die Aufnahmen eine extreme Verzeichnung und Randabschattung. Diese sind so deutlich, dass sich die Aufnahmen ohne Korrektur nicht verwenden lassen." (dkamera.de)

Als Alternative wird ja hier im Test ein Zeiss-Objektiv genannt. Dann bin ich aber wieder bei ca. 1300 Euro *g*. Gibt es auch was Vernünftiges, das Standardbrennweiten günstiger abdeckt? 

 


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Weiblich
Beiträge 1.169
Antwort 2017-07-23 00:45 | IP-Adresse ist registriert

proggie:
Gibt es auch was Vernünftiges, das Standardbrennweiten günstiger abdeckt

Wurde bereits genannt: Sony RX100 III und IV.   ;-)

Top 25 Mitwirkender
Beiträge 4.604
Antwort 2017-07-23 01:35 | IP-Adresse ist registriert

proggie:
Mein Arbeitskollege ist großer Fuji-Fan und hat auch die große Objektiv-Auswahl hervorgehoben. Er hat mir diese Kombi vorgeschlagen, weil das Objektiv wohl ziemlich gut ist...

Die Objektive der Fuji sind gut bis sehr gut. Für mich sind die meisten aber zu teuer und es gibt so weit ich das sehe keine günstigeren Fremdhersteller (Tamron, Sigma).

proggie:
Wie sieht es eigentlich mit den Bokeh-Fähigkeiten dieser Kameras aus...? Ich bin insgesamt doch recht überrascht, wie lichtstark mein Handy mit Blende 1,7 aufgestellt ist und kann das schlecht in Beziehung setzen zu den Kompakt- und Bridgekameras...

Wie stark die Unschärfe ausfällt hängt bei gleichbleibendem Motivabstand zu Hintergrund von der (realen) Brennweite und dem Durchmesser der Blende ab. Wie das Bokeh aussieht von der Blendenform. Bei Spiegelobjektiven werden es z.B. Ringe.

Große Sensoren brauchen für den gleichen Bildwinkel längere Brennweiten und größere Blendendurchmesser als kleine Sensoren (Versteckt im Blendenwert der vereinfacht dargestellt Brennweite geteilt durch Blendendurchmesser ist).Der Haken an der Sache ist das durch einen größeren Sensor das Objektiv für den gleichen Bildwinkel größer und schwerer wird.

proggie:
Gibt es auch was Vernünftiges, das Standardbrennweiten günstiger abdeckt?


Die Spiegelreflexsysteme gibt es günstig. Das Problem ist das es nicht nur einen Zielkonflikt gibt sondern viele. Deshalb gibt es auch so viele verschiedene Modelle mit ihren stärken und schwächen.
Als Beispiel: nicht alle Kameras / Objektive sind gleich gut für Makroaufnahmen geeignet. Bei einigen kann man minimal eine A4 Seite formatfüllend Fotografieren andere schaffen eine Briefmarke oder besser auf dem ganzen Sensor abzubilden. 

Christian

Top 10 Mitwirkender
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Antwort 2017-07-24 22:54 | IP-Adresse ist registriert

Habe es leider nicht mehr zum Elektronikmarkt geschafft am Wochenende. Habe gesehen, dass es die RX10 in gutem Zustand schon für unter 400 gebraucht gibt. Ich glaube, das wäre ein sehr guter Deal, so sie mir nicht zu groß ist... 

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 17
Antwort 2017-07-26 23:02 | IP-Adresse ist registriert

So, versuch macht klug. Edelkompakte wie RX100 und LX15 sind raus. Musste heute feststellen, dass die mir einfach zu klein sind. Da kriegt man ja nen Krampf in den Fingern. ;) 

FZ1000 war dann schon eher nach meinen Vorstellungen. Außerdem habe ich ein Angebot für die Sony Alpha 6000 gesehen: Mit dem 16-50mm Kit und nem Zoom-Objektiv bis 210mm (SEL 55210), Kameratasche und 16GB Karte für 859 Euro. Leider sind die Objektive nicht so toll, wenn man den Tests im Internet glauben darf?

Nach dem "Begrabbeln" bin ich nun den Systemkameras prinzipiell nicht mehr so abgeneigt. Lumix GX80 finde ich z. B. auch interessant. Olympus ist viel zu teuer, glaube ich... 

Top 25 Mitwirkender
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Antwort 2017-07-27 00:22 | IP-Adresse ist registriert

proggie:
Mit dem 16-50mm Kit und nem Zoom-Objektiv bis 210mm (SEL 55210), Kameratasche und 16GB Karte für 859 Euro. Leider sind die Objektive nicht so toll, wenn man den Tests im Internet glauben darf?

Hallo,

viele der Objektive für die spiegellosen Systemkameras sollen vorallem kompakt und leicht sein. Einige sollen zudem auch noch günstig sein. Da wird die Abbildungsleistung und / oder Lichtstärke als Kompromiss schon mal geopfert.
Aber alles ist relativ. Eventuell reicht die Quallität dennoch aus.

http://www.photozone.de/sony-alpha-aps-c-lens-tests/842-sony1650f3556oss

http://www.photozone.de/sony-alpha-aps-c-lens-tests/729-sony55210f4563nex 

proggie:
Nach dem "Begrabbeln" bin ich nun den Systemkameras prinzipiell nicht mehr so abgeneigt. Lumix GX80 finde ich z. B. auch interessant. Olympus ist viel zu teuer, glaube ich... 

Die Kamera kostet ja nicht so viel aber die Objektive sind teuer und summieren sich im Preis.

Christian

Nicht bewertet
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Antwort 2017-07-27 09:06 | IP-Adresse ist registriert

Vorschlag:

Panasonic Lumix GX80 mit dem neuen 12-60er f3.5-5.6 Objektiv von Panasonic. Gibt's für ziemlich genau 750 Euro als Kit.

Da hat man ein gutes Allround-Zoom mit ausserdem guter Naheinstell-Grenze (20 cm im Weitwinkel, 25 cm im Tele, ab Sensorebene). Für eine mittelgroße Blüte ggf. mit Insekt kommt man schon nah genug heran.

Das System ließe sich dann später bei Bedarf gut um eine Festbrennweite bzw. Makroobjektiv erweitern.

Habe selbst den Vorgänger Lumix GX7 und bin erst kürzlich vom Tamron 14-150 Superzoom auf das 12-60er Lumix umgestiegen - ich bin mit der Abbildungsleistung des Lumix sehr zufrieden, auch im Vergleich zum Tamron. Das Tamron hat über die gesamte Brennweite 50 cm Naheinstellgrenze, vor allem im Weitwinkel ist das zu weit!

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Antwort 2017-07-27 23:04 | IP-Adresse ist registriert

@Touri: Vielen vielen Dank für die Links, das ist ja eine sehr spannende Seite. Mich schockiert doch ein wenig, was ich da über die Sony-Objektive lese.

@Iholgersch: Dein Vorschlag klingt gut, zumindest, wenn man bereit ist, etwas mehr Geld auszugeben. :) In der Tat habe ich mir heute unabhängig von Deinem Beitrag schon ein wenig die Objektive für die Lumix angesehen.

Wenn ich das richtig sehe, habe ich mit Panasonic/Olympus MFT-Sensoren die Möglichkeit, ziemlich viele verschiedene Objektive zu nutzen? Bei Sony scheint es (übertrieben gesagt) nur mittelmäßige Sony-Objektive zu geben und sündhaft teure Zeiss-Alternativen.

Mittlerweile habe ich auch verstanden, dass eine Blende von 2,8 bei einem 1" Zoll-Sensor etwas anders zu bewerten ist, als ein 2,8er bei einer MFT-Kamera. Der Crop-Faktor gilt bei der Umrechnung also nicht nur für die Brennweite, sondern auch für die Blende. Da die Systemkamera-Objektive (wenn Sie keine Festbrennweite haben) in der Regel nicht so lichtstark sind wie z. B. das festeingebaute in der RX10, war ich diesbzgl. zunächst irritiert. Ich kann das nun besser in Beziehung setzen, weiß aber immer noch nicht so recht konkret, wie sich ein 14-140mm (also 280mm KB) Panasonic-Objektiv mit f4 bis f5.8 in der Realität gegen z. B. das 200mm KB-Objektiv der Sony RX10 mit durchgehend f2,8 schlägt.

Die Objektive für die MFT-Kamera kann man aber nur an diesem System nutzen, nicht mehr später bei einem Upgrade auf z. B. APS-C, richtig?

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die große Hilfe hier und Eure Geduld mit einem Newbie :)

Viele Grüße,
Sebastian

 

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