Suche (Bridge)-Kamera fürs Reisen

Seite 1 von 2 (23 Treffer) 1 2 > Weiter | RSS
Zurück    Weiter   

von 0 Mitgliedern bewertet Dieser Beitrag hat 22 Antworten | 0 Abonnenten

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 10
Erstellt 2017-02-28 10:47 | IP-Adresse ist registriert

Hallo zusammen

Ich habe eine ähnliche Fragestellung wie sie Atera bereits gestellt hat und habe mir da auch die ein- oder andere Anregung geholt. Vielleicht hat hier einer noch eine andere Idee.

 

Was willst Du fotografieren?

 Da lege ich mich nicht fest. Ich will sie zum Reisen mitnehmen können, also Landschaften, Menschen oder auch mal ein Affe oder Vogel :)

2. - Wie sollen die Bilder ausgegeben werden? (max. Bildgröße, HDTV, Computer etc.)

 Die Qualität soll so gut sein, dass ich ein Bild vergrössert an die Wand hängen kann

3. - Welche Größe soll die Kamera haben?

 Mit einer Bridge-Grösse kann ich leben, gerne auch kleiner. Sie darf einfach nicht zu schwer sein, weil ich sie überallhin mitnehmen will.

4. - Wieviel willst Du für die Kamera ohne Zubehör ausgeben?

Kommt drauf an, welche Kamera, und ob es ein neues oder ein älteres Modell ist.
Für eine gute bin ich gerne bereit, ca 1000 - 1500 Schweizer Franken auszugeben. Ich will damit sagen, dass es mir wichtiger ist, eine auf meine Bedürfnisse zugeschnittene Kamera zu haben, der Preis ist, solange er nicht 1500 Franken überschreitet, zweitrangig.

5. - Gibt es besondere Anforderungen oder Ausstattungswünsche?

  • Ich möchte ein Level höher als mit der Canon G12, die vieles konnte, aber halt doch limitiert war
  • Nicht zu schwer
  • schneller Autofokus (siehe Minuspunkt bei meiner G12) und Auslösezeit
  • Ich habe kürzlich einen Fotokurs gemacht und möchte vermehrt spielen: Schärfe/Unschärfe in den verschiedenen Ebenen, mehr mit der Belichtungszeit arbeiten und sie soll auch bei schlechtem Licht brauchbare Ergebnisse liefern
  • Wenn möglich ein mechanischer Zoom. Ich habe es nicht so mit dem manuellen Zoom
  • Es darf gerne ein älteres Modell sein, falls es von den Anforderungen her passt.

Vielleicht will ich hier die Quadratur des Kreises, daher habe ich mir schon überlegt, eine brauchbare Kompaktkamera und eine gute Bridge zuzulegen. Anregungen dazu werden gerne entgegengenommen!

6. - Falls vorhanden: Was war an der alten Kamera(welche?) besonders gut oder eben nicht gut genug?

Ich hatte eine Canon G12 und war, nachdem ich einen Fotokurs besucht hatte, begeistert von den Einstellungsmöglichkeiten, die die Kamera bietet. Die Bildqualität ist der Hammer, ich habe tolle Fotos gemacht. Das schwenkbare Display war ebenfalls genial. Auch hat sie viele Rädchen, wo man viele Dinge direkt einstellen konnte, ohne erst im Menu suchen zu müssen (ISO, etc.)

Nun aber zu den Minuspunkten

  • Sie war sehr langsam beim Auslösen (vielleicht lag es am (Auto)fokus?
    Wir haben einen Wal gesehen und bis meine Kamera aufgestartet und ausgelöst hatte, war er schon weg. Meine Kollegin mit ihrer alten kompakten Lumix hingegen, hat ihn problemlos erwischt
  • Der Zoom mit 28mm-140mm:
    Ich kam weder nah genug an ein Sujet ran (Bsp. Vogel in den Bäumen) noch konnte ich genug weit weg zoomen, das ganze Bild einfangen zu können.
  • Generell konnte sie vieles, war aber limitiert: Stichwort ISO, Belichtungszeit, allgemein Aufnahmen bei Dämmerung, schlechtem Licht

7. - Hast Du schon Kameras in der engeren Auswahl?

  • Die Panasonic Lumix FZ2000 hat es mir sehr angetan. Sie ist aber mit 900 Gramm zu schwer. Die Canon G 3X ist auch zu schwer und hat vor allem keinen mitgelieferten Sucher.
  • Im Bereich der Kompaktkameras habe ich die Lumix TZ 101 angesehen. Von der Ausstattung sicher super, aber sie ist teuer und schon fast etwas zu klein vom Handling her. Meine Überlegung ist, wenn ich so viel Geld für eine Kompaktkamera ausgebe, kann ich gleich eine Bridge kaufen...
  • Eine Systemkamera mit brauchbarem Reiseobjektiv wäre was, aber da kommt der manuelle Zoom ins Spiel...
Antwort 2017-02-28 11:44 | IP-Adresse ist registriert

Wenn Du mehr Tele als die 140 mm, bessere Bildqualität bei hohen ISO und mehr Spiel mit der Blende/Schärfentiefe möchtest, kommst Du an einer schwereren Kamera wie der Panasonic FZ1000/FZ2000, Sony RX10 II oder III oder der Canon G3 X praktisch nicht vorbei. Die TZ101 bspw. hat ein zu lichtschwaches Objektiv. Die Panasonics und Sonys sind bei hohen ISO (teilweise deutlich) besser als die Canons, die ich bisher mit 1"-Sensor getestet habe.

Benjamin Kirchheim
digitalkamera.de-Redakteur

Top 75 Mitwirkender
Weiblich
Beiträge 1.178
Antwort 2017-02-28 11:52 | IP-Adresse ist registriert

Du hast ein sehr komfortables Budget - trotzdem wirst du keine Kamera finden, die gleichermaßen gut für den Vogel auf dem Baum und für schlechtes Licht geeignet ist und trotzdem noch leicht und klein Du wirst Zugeständnisse machen müssen, entweder bei Lowlight, Telebrennweite oder Gewicht. 

Eine Systemkamera mit nur Reisezoom bringt kaum Vorteile. Diese Zooms sind in der Regel weder besonders lichtstark noch haben sie für Vögel auf dem Baum genügend Telebrennweite. Hier bräuchtest du für deine Anforderungen mindestens 3 Objektive: 1 Standard-Zoom, 1 Tele-Zoom bis 600mm (KB), 1 lichtstarke Festbrennweite.  

Beispiel:
Olympus OM-D E-M10II + 14-42mm EZ + Olympus 75-300mm II + Panasonic 20mm/1.7.
Das alles zusammen wiegt nur ca. 1 kg, das 14-42 und das 20/1.7 sind sehr kompakte Pancakes, aber es wird dir vermutlich trotzdem zu schwer sein. Allerdings hätte man hier immer die Option, nur mit Kamera und Pancake auch mal mit einer sehr kompakten und leichten Kombi unterwegs zu sein. 

Man sollte sich von der Vorstellung verabschieden, mit nur einer Kamera alles gleichermaßen optimal erschlagen zu können und das auch noch mit wenig Gewicht und Umfang. Das funktioniert eh nicht. Selbst mit der genannten Ausrüstung kann es passieren, dass man gerade im Moment wenn sich der Vogel/Affe zeigt das kurze Zoom auf der Kamera ist und bis man gewechselt hat ist das Tier schon wieder weg. 

Was ist eigentlich so schlimm am manuellen Zoom?

 

 

Top 25 Mitwirkender
Männlich
Beiträge 4.995
Antwort 2017-02-28 14:11 | IP-Adresse ist registriert

Ich schließe mich da dem Vorschlag von MissC an. Die Olympus (oder ein ähnliches Setup von Panasonic) hätte den Vorteil, das sie noch relativ klein und leicht ist. Trotzdem ermöglicht der Sensor zusammen mit lichtstarkem Obektiv oder hoher Brennweite auch das Spiel mit Schärfe/Unschärfe - was bei den 1'' und kleineren immer schwieriger wird.

Gleichzeitig ist der AF einer M10II schnell genug für die üblichen Motive. Bildqualität ist auch besser, vor allem wenn man mit unterschiedlichen Objektiven arbeitet.

Statt 14-42 und 75-300 könnte man auch Panasonic 12-60 oder Olympus 12-50 nehmen und dazu ein 40/45-150. Diese Teleobjektive sind noch sehr klein und leicht. Umgerechnet auf KB sind es immerhin auch 300mm.

 

Gruß, Michael.

Kaufberatung für Digitalkameras: http://www.digicam-beratung.de

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 10
Antwort 2017-02-28 15:17 | IP-Adresse ist registriert

MissC:

Man sollte sich von der Vorstellung verabschieden, mit nur einer Kamera alles gleichermaßen optimal erschlagen zu können und das auch noch mit wenig Gewicht und Umfang. Das funktioniert eh nicht. Selbst mit der genannten Ausrüstung kann es passieren, dass man gerade im Moment wenn sich der Vogel/Affe zeigt das kurze Zoom auf der Kamera ist und bis man gewechselt hat ist das Tier schon wieder weg. 

Was ist eigentlich so schlimm am manuellen Zoom?

Du triffst es auf den Punkt. Nur: Wo Kompromisse eingehen? Sage ich, ich will eine leichtere Kamera, aber trotzdem mit grosser Lichtstärke und gutem Weitwinkelzoom, aber vernünftiger Anzahl Pixel (Tele kann man ja inzwischen durch einen Ausschnitt ausschneiden kompensieren), was wäre dann eine Kamera für mich?
Ich finde es unheimlich schwierig abzuschätzen, wo sich Kompromisse lohnen.

Hmmm... ich mag beim manuellen Zoom einfach das Handling nicht so. Ist aber vielleicht gewöhnungssache.

 

Top 75 Mitwirkender
Weiblich
Beiträge 1.178
Antwort 2017-02-28 15:57 | IP-Adresse ist registriert

saarita:
Ich finde es unheimlich schwierig abzuschätzen, wo sich Kompromisse lohnen.

Tja, das kann ich gut nachvollziehen. Nicht zuletzt aus diesem Grund habe ich sehr viel ausprobiert, um die für mich optimale Reiselösung zu finden. Viel gekauft und wieder verkauft, da ich viel gebraucht kaufe zum Glück ohne nennenswerte Verluste.

Meine Motive decken sich mit deinen, meine Testphase hat ergeben, dass ich am ehesten beim Gewicht kompromissbereit bin. Wobei für mich allerdings alles bis 1 kg noch leicht ist, bei mir wiegen Kamera und "Immerdrauf-Zoom" schon um die 800/900g. 

Wenn ich im Urlaub unterwegs bin - seien es Ausflüge, Besichtigungen, Städtetouren - habe ich immer mindestens einen kleinen Rucksack dabei. Die Kamera hängt mit kurzem Zoom um den Hals, das reicht für die meisten Motive. Ein oder zwei Spezialobjektive (Tele und/oder kleines Superweitwinkel) sind im Rucksack und werden halt bei Bedarf gewechselt. Abends beim Bummeln im Ferienort, im Straßencafe, im Restaurant nehme ich nur Kamera mit universeller lichtstarker kleiner Festbrennweite mit.

Ja, fehlende Telebrennweite kann durch Ausschnitte ausgeglichen werden, aber auch nicht unbegrenzt, selbst wenn die Kamera relativ viel MP hat. Für den Affen mag das reichen, bei einem kleinen Vogel hätte ich Bedenken. Aber dazu müssen dir andere was sagen, weil ich es aufgegeben habe Aufnahmen von Vögeln mit weniger als einem 600mm-Objektiv (KB) zu machen. Und selbst damit müssen die Lichtverhältnisse schon sehr gut sein, weil das Objektiv so lichtschwach ist. Sonst lass ich es lieber gleich sein. 

Wie gesagt - mein Kompromiss ist das Gewicht. Wenig kompromissbereit bin ich bei Flexibilität und Bildqualität.
Welcher Kompromiss sich jedoch für dich lohnt kann ich aber leider nicht beurteilen. 

 

 

Nicht bewertet
Beiträge 51
Antwort 2017-02-28 17:15 | IP-Adresse ist registriert

MissC, da muss ich dir beipflichten. Ich habe die Olympus OM-D E-M 10 II und habe bei Städtetrips meist das Ultraweitwinkel 9-18 (18-36 KB) und abends das 17/1,8 (34 KB) drauf. Im Urlaub hab ich tagsüber das 14-150 II (28-300 KB) drauf, da ich oft keine Zeit zum Objektivwechsel habe und keine Aufnahmemöglichkeit verpassen möchte. Mit der Bildqualität dieses Reisezooms bin ich zufrieden. Im Rucksack habe ich je nach Situation das 9-18 (18-36 KB) und das 75-300 (150-600 KB). Abends nehme ich nur das 17/1,8 (34 KB) und das 45/1,8 (90 KB). Als Sicherheitskamera habe ich die Canon G12.

Ich habe von schwerer DSLR-Ausrüstung auf das mft-System gewechselt (dank zahlreicher Chats mit euch in diesem Forum) und habe diese Entscheidung nie bereut, da ich flexibel die Ausrüstung mitnehmen kann, die ich zu benötigen glaube, von klein bis groß. Schwer wirds dann aber auch nicht und so habe ich mir angewöhnt, nun auch immer mit Stativ loszuziehen. Als Sicherheitskamera (man weis ja nie) ist eine mit 1/1,7"-Sensor ideal (Canon G12 oder Panasonic DMC-LF1), da diese ein taugliches Zoom haben und ich von Ausschnittsvergrößerungen  nur in kleinem Maß etwas halte.

Ich hoffe, auch saarita bei der Entscheidung etwas geholfen zu haben. LG Christian

Top 25 Mitwirkender
Männlich
Beiträge 4.995
Antwort 2017-02-28 19:25 | IP-Adresse ist registriert

Ach so, ich dachte, Du WILLST manuellen Zoom - weil das ja meist schneller geht als elektrisch. Nun, das 12-50mm Objektiv für Olympus mFT-Kameras ist auch motorisch - käme deinen Wünschen also entgegen.

Große Lichtstärke hast Du damit aber nicht. Die findest Du - halbwegs kompakt - nur bei 1" Kameras. Die haben aber ihre Grenzen bei wenig Licht. Und bei Ausschnittvergröérungen sieht man es dann erst recht.

Ein Zoom lässt sich noch nicht durch MP ersetzen, da Du 4x soviele Pixel brauchst, um einen 2fachen Zoomfaktor auszugleichen.

 

Gruß, Michael.

Kaufberatung für Digitalkameras: http://www.digicam-beratung.de

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 10
Antwort 2017-03-01 09:23 | IP-Adresse ist registriert

Vielen Dank für eure Beiträge! Sie helfen mir sehr viel.

Ich glaube, der Punkt ist auch, dass ich nicht weiss, wie das mit der Lichtstärke ist. Wie viel brauche ich, mit was bin ich zufrieden? Es ist schwierig. Wäre ich sogar mit einer guten Kompaktkamera fürs Reisen zufrieden und dann eine Bridge oder Spiegelreflex zum "richtig" fotografieren?

MissC:

Tja, das kann ich gut nachvollziehen. Nicht zuletzt aus diesem Grund habe ich sehr viel ausprobiert, um die für mich optimale Reiselösung zu finden. Viel gekauft und wieder verkauft, da ich viel gebraucht kaufe zum Glück ohne nennenswerte Verluste.

Das geht ohne grosse Verluste? Dann wäre das für mich etwas. Mal mit einer Kamera anfangen und dann wieder verkaufen wenns nichts ist.

Top 75 Mitwirkender
Weiblich
Beiträge 1.178
Antwort 2017-03-01 10:58 | IP-Adresse ist registriert

Du musst nicht wissen wieviel Lichtstärke du brauchst - es ist ganz einfach. 

Was auch immer für dich "brauchbar" ist - für gute Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen kann der Kamerasensor nicht groß genug und das Objektiv gar nicht lichtstark genug sein. Spätestens dann wenn man bei schlechten Lichtverhältnissen nicht nur mit Stativ statische Motive fotografieren will.

Und schlechtes Licht herrscht für eine Kamera schon in Innenräumen, wenn dein Auge noch lange meint dass es eigentlich ziemlich hell ist.

Und was bitte bedeutet immer diese merkwürdige Unterscheidung "richtig" fotografieren? Machst nicht nur du, so was lese ich immer wieder. Gerade auf Reisen, wenn man vielleicht mal mehr Zeit und Ruhe zum fotografieren hat, sich Möglichkeiten für Fotos bieten, die man wahrscheinlich nie wiederholen kann,  willst du nicht "richtig" fotografieren? 

Eine einigermaßen gute Kompakte hast du doch, nur ist dir die nicht gut genug.
Alles was darüber hinaus geht, also eine sog. Edelkompakte mit größerem Sensor und lichtstarkem Objektiv, wird hinsichtlich Lowlight-Tauglichkeit besser sein als eine Bridge, deren Objektive zwar mehr Zoom haben, dafür aber lichtschwächer sind. Warum dann also eine Kompakte zum Reisen und eine Bridge zum "richtig" fotografieren?

Wenn es wirklich nur um das Gewicht geht dann nimmst du halt von der Kombi, die ich dir bereits vorgeschlagen habe, nur die Kamera mit dem kleinen Kitzoom oder dem 20mm/1.7  mit in den Urlaub. Damit hast du eine Kombi die nur unwesentlich größer und schwerer ist als deine G12. Darüber hinaus gibt's auch noch kleinere Kombis, z.B. eine Panasonic GM5 + 12-32mm. Die ist sogar kleiner und leichter als die G12, nur leider ohne Klappdisplay.

http://camerasize.com/compact/#101,633.409,570.397,ha,f

http://camerasize.com/compact/#101,633.409,570.397,ha,t

Und warum jetzt die Überlegung in Richtung Spiegelreflex???? Die kann nichts besser als eine kleine Spiegellose - für mich kann sie sogar entschieden weniger. Die kann nicht besonders klein und leicht, kann keinen schnellen Liveview und hat  statt elektronischem einen optischen Sucher. Alles Dinge die für mich gar nicht gehen, von vielen zusätzlichen netten  Features der Spiegellosen noch gar nicht zu reden.... 

Wenn du dich für Gebrauchtkauf interessierst wirf einen Blick ins DSLR-Forum, dort ist der Handelsbereich sehr groß. Man muss aber eine gewisse Zeit registriert sein wenn man dort auch verkaufen will.

 

 

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 10
Antwort 2017-03-05 19:32 | IP-Adresse ist registriert

Hallo ihr Lieben

Ich habe jetzt die Panasonic Lumix fz300 im Auge. Die ist vom Gewicht her ok und hat f2.8 von 25mm-600mm. Nun habe ich aber gesehen, dass die den kleineren Sensor hat, als meine G12, die kaputt gegangen ist. Was heisst das jetzt? Dass ich trotz f2.8 bei wenig Licht schlechtere Bilder machen kann? Mich verwirrt das ganze total.

Neue Anforderungen: Lumix fz2000 ist zu schwer --> ich will was leichteres. Systemkamera ist für den Moment auch nichts. Ich bin dafür bereit, bei der Qualität Einbussen zu machen, solange die Kamera besser ist, als meine alte G12. Der Zoom sollte so sein, dass ich auch ein Vogel auf einem Baum erwische. Andere Ideen als die fz300?

Top 75 Mitwirkender
Weiblich
Beiträge 1.178
Antwort 2017-03-05 20:01 | IP-Adresse ist registriert

Ich kenne die beiden Kameras nicht, vielleicht meldet sich hier ja noch jemand der diese Frage kompetenter beantworten kann.

Aber meine Vermutung sieht so aus:

saarita:
Was heisst das jetzt? Dass ich trotz f2.8 bei wenig Licht schlechtere Bilder machen kann?

Da beide Modelle mit f2.8 anfangen kann man davon ausgehen, dass im Weitwinkel die Bildqualität der G12 aufgrund des größeren Sensors etwas besser ist. Auch wirkt sich nicht ganz so viel optischer Zoom oft zusätzlich positiv auf die Bildqualität aus.

Alles was über 140mm (KB) hinausgeht kann natürlich nicht verglichen werden, da die G12 nur bis 140mm (KB) geht. 
600mm (KB) für den kleinen Vogel auf dem Baum dürften reichen, wenn du ziemlich nah am Baum stehst.  

 

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 10
Antwort 2017-03-05 20:12 | IP-Adresse ist registriert

Die G12 geht von 28mm - 140mm und f2.8-f5.6, die fz300 hat durchgehendend f2.8, aber halt einen kleineren Sensor. Mir ist der Zusammenhang zwischen Sensor und Blende bzw. Lichtstärke nicht klar. Je grösser der Sensor, desto lichtstärker die Kamera. So weit so gut. Was wenn aber eine Kamera mir grösserem Sensor im Tele bis f5.6 geht und diejenige mit kleinerem Sensor im Tele (600mm) bis f2.8? Welche ist dann lichtstärker?

Top 25 Mitwirkender
Beiträge 4.606
Antwort 2017-03-05 20:26 | IP-Adresse ist registriert

saarita:
Die G12 geht von 28mm - 140mm und f2.8-f5.6

Hallo,

die G12 hat kein Objektiv das 28-140mm Brennweite besitzt sondern ein Objektiv das an dem Sensor einen Bildwinkel zeigt wie ein Objektiv mit 28-140mm an einem Kleinbild-Sensor oder -Film.
Produktfotos der G12 zeigen das auf dem Objektiv 6,1-30,5 mm stehen was der tatsächlichen Brennweite entspricht.
Gleiches gilt für die FZ300 und alle anderen Kompaktkameras.

Die Blende ist die (echte) Brennweite geteilt durch den Blendenwert. 6,1mm/2,8 ist ein kleinerer Durchmesser als z.B. 28mm/2,8 eines Objektivs an einer Kleinbildkamera.

saarita:
Was wenn aber eine Kamera mir grösserem Sensor im Tele bis f5.6 geht und diejenige mit kleinerem Sensor im Tele (600mm) bis f2.8? Welche ist dann lichtstärker?

Das ist garnicht leicht zu sagen. Das mit der Blende / Brennweite kann man berechnen. Die Transmission der Linsen und deren Anzahl sowie die Effektivität des Sensors kennt man nicht.

Christian

Top 75 Mitwirkender
Weiblich
Beiträge 1.178
Antwort 2017-03-05 20:30 | IP-Adresse ist registriert

saarita:
Je grösser der Sensor, desto lichtstärker die Kamera. So weit so gut.

Die Größe des Sensors hat nichts mit der Lichtstärke zu tun, Lichtstärke wird durch das Objektiv bestimmt. 

Edit:
Habe aufgrund des Beitrages von Christian meinen Beitrag etwas vervollständigt und bei den von mir genannten Brennweiten "KB" angehängt, denn ich meinte natürlich jeweils die KB-äquivalenten Brennweiten. 

Zurück    Weiter
Seite 1 von 2 (23 Treffer) 1 2 > Weiter | RSS