Nikon D7200 Testbericht

Seite 1 von 1 (14 Treffer) | RSS
Zurück    Weiter   

von 0 Mitgliedern bewertet Dieser Beitrag hat 13 Antworten | 0 Abonnenten

Erstellt 2015-05-21 00:00 | IP-Adresse ist nicht registriert

Dieser Thread enthält Kommentare zu "Nikon D7200 Testbericht" aus http://www.digitalkamera.de/Testbericht/Nikon_D7200/9508.aspx.

Antwort 2015-05-21 20:18 | IP-Adresse ist registriert

Ich frage mich manchmal echt, ob Nikon selbst weiß, wer eigentlich die Zielgruppe für solch eine Kamera ist?!??

 

Ein Hochrüsten von der D7100 lohnt sich wohl kaum. Und auch D7000-Nutzer sollten wohl in besseres Glas investieren, da billige Linsen der D7200 nicht gerecht werden. **

Und Neueinsteiger in diesem Segment dürften wohl kaum zur D7200 greifen. 

Eher noch zur D5500 wenns schon unbedingt eine DSLR sein muss. Die hat fast keine Nachteile gegenüber der D7200. 

Wenn sie wenigstens besser für Sport oder Natur geeignet wäre, aber da gibts bessere und billigere Alternativen v.A. bei Canon aber auch Sony.

Wenns unbedingt eine (Nikon-)DSLR sein muss, dann entweder eine D5500 oder gleich eine D750.

 

Alle anderen werden sich an günstigeren Spiegellosen mit erweitertem Funktionsumfang orientieren. Da stört höchstens noch die Objektivvielfalt, aber MFT hat eine äußerst umfangreiche Objektivvielfalt, und Sony wird da sicherlich noch nachlegen.

Und ich denke, dass Sony bald einen Nachfolger für die A6000 rausbringt, der die D72000 das Fürchten lehren wird.

 

Es ist schön, dass Nikon wieder mal die beste APS-C-Bildqualität liefert, aber sie werden bald den Anschluss an innovativere Marken wie Sony verlieren.

Entweder sie bringen "bald" DIE Hammer-APS-C-Kamera raus (z.B. D8000 oder so) oder ich sehe schwarz für Nikons Consumer-Kameras.

 

_________

 

** Als mögliche Zielgruppe fallen mir höchstens D7000-Nutzer mit umfangreichen Nikon-Objektivsortiment ein. --> Ob sich das für Nikon lohnt???

 

 

Nicht bewertet
Beiträge 2
Antwort 2015-05-22 23:13 | IP-Adresse ist registriert

Normal 0 21 false false false DE-CH X-NONE X-NONE

Ich bin vor 16 Monaten von Nikon auf Sony umgestiegen. Es war mein grösster Fehler. Heute bin ich soweit dass ich mir ernsthaft überlege, ob ich wieder zurück soll.

Wo sind die Alternativen bei Sony für Sport oder andere schnelle Sachen. Spiegellos bedeutet noch lange nicht schnell. Das musste ich gerade bei der Alpha 7II auch feststellen. Auch der modifizierte Autofokus gleicht einer Schlaftablette gegenüber einer D3 oder D4 von Nikon, geschweige der S Versionen. Auch die Trefferquote war bei  Nikon einiges höher. Zudem hat es Sony immer noch nicht begriffen, dass Objektive für die Alpha 7 Modelle fehlen. Das mit dem Adapter, ist wirklich nicht die Lösung, und der Vorteil vom Gewicht, ist sehr klein. 98 Prozent bei Reuters arbeiten mit Canon und Nikon. Sony hat es und wird es nicht schaffen, im Professionellen Bereich Fuss zu fassen. Kein richtiges System, dafür eine Apotheke. Zudem zeigen Umfragen bei Canon, Sport und Tierfotografen wollen den Sucher und kein Display.

Ich hatte bei Nikon auch eine DX- D7100. Gerade bei guten Lichtverhältnissen bis ISO 640 habe ich sie oft eingesetzt. Ich kann mir gut vorstellen neben dem FX- Format, dass viele jetzt zusätzlich die D7200 in der Tasche haben. Schon wegen der verbesserten ISO.

Was ich an der Sony sehr schätze, sind die Zeiss- Autofokus Objektive. Aber Zeiss Objektive gibt es ja bekanntlich auch mit andern Anschlüssen. Und es ist auch kein Geheimnis, nicht jedes Zeiss, ist Spitze.

Antwort 2015-05-23 20:49 | IP-Adresse ist registriert

Wieso vergleichst du jetzt eine D7200 mit einer A7II oder D4?

Die A77II ist bis auf den kleinen Puffer wohl sehr gut fuer Sport und Tier geeignet.

So richtig konntest du jetzt auch keine Zielgruppe fuer die 7200 nennen. Oder meinst du als relevante Zielgruppe eine D7200 als Zweitbody fuer FX-Besitzer? Ich kann mir nicht vorstellen,  dass sich das fuer Nikon lohnt.

Top 25 Mitwirkender
Beiträge 4.668
Antwort 2015-05-25 18:42 | IP-Adresse ist registriert

auchkeineahnung:
Wieso vergleichst du jetzt eine D7200 mit einer A7II oder D4?

Die A77II ist bis auf den kleinen Puffer wohl sehr gut fuer Sport und Tier geeignet.

Hallo,

werden da zwei völlig unterschiedliche Kameras mit ähnlicher Bezeichnung verwechselt?

Die A7II ist eine spiegellose Kamera mit FF-Sensor. Laut dpreview langsamer beim AF als eine A6000.
Die A77II ist eine SLT (Kamera mit Spiegel) und von der Baugröße mit eine SLR vergleichbar.

auchkeineahnung:
Zielgruppe fuer die 7200

Die einen optischen Sucher bevorzugen werden solche Kameras kaufen. 

Christian

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 3
Antwort 2015-05-26 17:26 | IP-Adresse ist registriert

Für meine Zielgruppe ist die D7200 vermutlich ziemlich interessant. Früher die übliche Urlaubs- und Ausflugsfotografie (Landschaften, Stadtszenen), jetzt zunehmend People/Hobbymodels geplant.

Die D5500 ist in mir wichtigen Belangen zu Nachteil-behaftet:

Essential:
- Die D5500 hat "nur" die 39 AF-Sensoren, die D7200 dagegen den Profi-AF mit 51 Sensoren, aus der 6000-Euro-D4. Äußerst nützlich für die People-Photo mit AF-C.

- Obendrein ist die Frame-Abdeckung besser. Insbes. hochkant bei Motiv-Platzierung gemäß Rule-of-the-thirds sehr nützlich. Hochkant ist wichtig für People-Photo.

- RAW-Puffer für Bursts: Die D5500 hat nur 6, die D7200 dagegen 18 Frames.

- Die D5000 hat kein HSS-Blitzen, somit keine Möglichkeit, tagsüber bei Peoplephoto/offenblendig einen HSS-fähigen Aufhellblitz zu nutzen, wenn die Verschlusszeiten in den 1000ern sind.

Weitere Nachteile der D5500:
- Kein Weather-Sealing bei der D5500, aber bei der D7200. Nützlich wenn man in Urlaub sich nicht von Getröpfel bis leichtem Regen abhalten lassen will. Viele Landschaften mit prachtvoller bis grandioser Natur werden leider nun mal von oben recht regelmäßig bewässert ;) 

- Schwenk-Rückdisplay.  Kameras machen 100.000-200.000 Auslösungen, aber Kupfer bricht nach 1.000-2.000 Biege-Vorgängen? Ein Haltbarkeits-Missverhältnis. Meine alte Bridge mit Schwenk-EVF (Minolta A2) hatte genau dieses Kupfer-Bruch-Problem aufgrund regelmäßiger Nutzung. Kein Wunder, warum Profi-Cams sowas nicht haben?

- Die D5500 hat "nur" 1/4000 statt 1/8000. Ich liege bei f/1.8 Offenblende regelmäßig in den vierstelligen Verschlusszeiten. Früher, als f/8-Knipser, war mir das noch egal.


Mirrorless kommt auch noch nicht in Frage:
- klein-krampfige Gehäuse zu unergonomisch, Retro-Look leider wichtiger als akzeptable Ergonomie, obwohl Ergonomie auch bei Mirrorless-Gehäusen möglich wäre (die Superzoom-Bridge-Cams machen's ja vor)

- Sony: Objektive entweder zu schlecht (Sonys) oder zu teuer (Zeiss), in jedem Fall ein recht mieses Preisleistungsverhältnis?
- zudem als KB-System auf große schwere Objektive angewiesen, dadurch nicht so reise-freundlich wie APSC-Systeme
- AF viel zu lahm, wie ein Vorredner schon gesagt hatte


- Fuji X-T1: Fand ich schon interessanter, obwohl auch klein-krämpfiges Gehäuse
- immerhin ist der AF dank einiger (zu weniger) Phasen-Felder nur noch "lahm" und nicht mehr "viel zu lahm" wie bei Sony
- Objektive im Prinzip lecker, aber VIEL zu teuer. 50mm f/1.x kostet 1000 Euro, statt ab 120 Euro wie bei Nikon.


- Olympus: lecker für die Street-Photo, da dank kleiner Sensoren sehr kompakt; jedoch mir zuwenig Bokeh und als Gesamtsystem (einschließlich Objektive wie alle Mirrorless zu unverschämt überteuert).


- Pentax: wird floppen und dann sterben, ist bei APSC zurückgefallen, und die KB ist das letzte Aufbäumen (ohne dass es einen Zielmarkt dafür gibt, außer ein paar wenigen Pentax-Altglas-Opas mit deren Analog-Ära-Objektiven).  Dann werden die Ricoh-Investoren den Stecker ziehen.  Stand heute: es gibt zu wenig attraktive (gute Qualität zu gutem Preis) Objektive im Angebot, keine Änderung in Sicht. Dritthersteller wenden sich langsam von Pentax ab.


- Canon DSLR: Ob Nikon oder Canon ist wirklich nur Geschmackssache, momentan finde ich die Performance der Nikon-Sensoren cooler, und die extreme Konfigurierbarkeit der Bodys und des Autofokuses.  Nikon verbaut in der D7200 meiner Vermutung nach einen neuen Toshiba-Sensor, obwohl ich weiß dass alle Welt einen Sony-Sensor vermutet.


Fazit: Bin noch nicht ganz entschlossen. 
Würde Fuji einen X-T1-Nachfolger bringen, der ergonomischer ist (Gehäuseform vergleichbar zu den Bridge-Cams statt retro) und mehr Phasen-AF-Sensoren hat, und würde Fuji auch seinen Profit-Objektiven einige Budget-Optionen (darunter günstige 1.8-Festbrennweiten) an die Seite stellen, wäre eine X-T2 schon sehr verführerisch!  Leider können Sigma, Tamron und Tokina hier ja nicht aushelfen.

So bleibt erst mal die D7200 in der engsten Auswahl.

Antwort 2015-05-26 18:59 | IP-Adresse ist registriert

Also von mir nicht. Ich glaube aber, dass hans.claudia die a77II nicht kennt.

Mag sein, dass der optische Sucher ein Argument ist, aber wer einmal laenger mit einem professionellem EVF gearbeitet hat, duerfte einen optischen nicht vermissen.

Im Vergleich ist die D5500, selbst mit schlechterem Sucher, die sinnvollere Kamera.

 Wenn Nikon nicht bald eine Profi-APS-C rausbringt, sehe ich schwarz.

Antwort 2015-05-27 01:30 | IP-Adresse ist registriert

Also von mir nicht. Ich glaube aber, dass hans.claudia die a77II nicht kennt.

Mag sein, dass der optische Sucher ein Argument ist, aber wer einmal laenger mit einem professionellem EVF gearbeitet hat, duerfte einen optischen nicht vermissen.

Im Vergleich ist die D5500, selbst mit schlechterem Sucher, die sinnvollere Kamera.

 Wenn Nikon nicht bald eine Profi-APS-C rausbringt, sehe ich schwarz.

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 3
Antwort 2015-05-27 11:29 | IP-Adresse ist registriert

Der Markt für APSC-Profi-DSLRs (2000 Euro) bricht vielleicht gerade weg. Früher mochten Tele-Fotografen (z.B. Tierfotografen) ganz gerne einen APSC-Zweitbody, wegen der höheren Pixeldichte und dadurch "mehr Reach" (mehr Cropping-Reserve).  Heute wird das gerade obsolet, bei Auflösungen von 36-50 MP im KB-Umfeld.

Wie in meinem Vorpost geschrieben, die D7200 hat ja den Profi-AF aus der 6000-Euro-D4. Besser geht's nimmer.  Jetzt könnte man höchstens noch die Serienbildrate hochpushen, für die Leichtathleten-Dokumentatoren, oder die Kolibri-Fotografen ;)  Und das Gehäuse größer mit mehr Metall.  Aber der Anteil Interessenten, die für sowas 2000,- statt 1000,- ausgeben wollen, wird mittlerweile gegen null gehen?

Verständlich, warum es mangels Bedarf keinen D400-Nachfolger mehr geben wird. Andererseits währen die Profit-Margen einer 2000-Euro-APSC schön saftig, ganz sicher ist es deshalb nicht, dass nicht doch noch ein D400-Nachfolger kommen könnte.  Aber verkaufen wird sie sich nicht mehr.

Top 25 Mitwirkender
Männlich
Beiträge 5.007
Antwort 2015-05-27 12:45 | IP-Adresse ist registriert

hans.claudia:
Ich bin vor 16 Monaten von Nikon auf Sony umgestiegen. Es war mein grösster Fehler. Heute bin ich soweit dass ich mir ernsthaft überlege, ob ich wieder zurück soll.

Wenn Du wirklich von einer D4 auf eine A7 mit adaptierten Objektiven - für Sportfotografie - umgestiegen bist, dann wundert mich Dein Fazit nicht. Da hast Du definitiv die falsche Wahl getroffen.

 

Gruß, Michael.

Kaufberatung für Digitalkameras: http://www.digicam-beratung.de

Antwort 2015-05-27 19:29 | IP-Adresse ist registriert

@sandix: ein paar deiner punkte kann ich nachvollziehen, andere nicht. 

Den besten apsc-body haben, aber die billigsten objektive draufschrauben... die guten von nikon sind auch nicht billiger als die von anderen marken. Einen wasserabweisenden body einfordern, aber billige ungedichtedete objektive draufschrauben?

Der erfolg der x-t1 und von den teuren mfts zeigen meinermeinung schon, dass fuer apsc noch weiter luft nach oben waere.

Wieso hackt hier jeder auf sony rum? Die a600 hat KEINEN langsamen AF. Die A77II auch nicht. 

 

Top 50 Mitwirkender
Beiträge 1.134
Antwort 2015-05-28 23:07 | IP-Adresse ist registriert

auchkeineahnung:
Wieso hackt hier jeder auf sony rum? Die a600 hat KEINEN langsamen AF. Die A77II auch nicht.

Musst halt nicht so auf Nikon rumhacken ;  ...  dann hackt auch keiner auf deiner geliebten Sony rum.

 

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 3
Antwort 2015-05-29 14:50 | IP-Adresse ist registriert

auchkeineahnung:
Den besten apsc-body haben, aber die billigsten objektive draufschrauben

Ich kenne natürlich auch den alten Standard-Rat: "Investiere in teures Glas und spare dafür eher lieber beim Body".

Aber meine eigene Erfahrung (mit meinen ersten People-Photo-Schritten) hat mich da total umgepolt!

Ich würde meiner eigenen Zielgruppe nämlich das Gegenteil raten: "Kauf dir ein strunz-billiges 50mm f/1.8, das ist gut genug.  Aber sieh zu, dass du beim Body den besten Autofokus kriegst, den du für Geld bekommen kannst".

Für die Landschaftsfotografie mit Zooms gilt natürlich nach wie vor, da nicht zu sparen, während der Body (insbes. der Autofokus) da nicht ganz so entscheidend ist.

Mit meinem nächsten Body will ich halt für beides gewappnet sein (insbes. zunehmend für People-Photo), deshalb ist die D7200 mit seinem Profi-Autofokus-System wohl ziemlich meine Zielgruppe.

Bin auf der Suche nach einem zuverlässigen "photographic Tool", dass mich in keiner Situation im Stich lässt.  Das ist mir wichtiger als die letzten Gimmicks zu haben oder nicht zu haben.
Mirrorless können einen bei heiklen AF-Situationen leider sehr schnell bzw. oft im Stich lassen.  Ob das doof ist oder nicht, kommt darauf an, was man fotografieren will (auch an die Zukunft denken, Interessensgebiete können sich verändern).


auchkeineahnung:
Einen wasserabweisenden body einfordern, aber billige ungedichtedete objektive draufschrauben?

Ein "undichter" Body ist heikel bei Regen, weil er mit seinen Buttons so viele elektrische Kontakte nach außen trägt. Egal wie man ihn hält, irgendein Button ist immer in der frontalen "Angriffszone" des Regens.

Objektive sind da ja unkritisch.  Dort halte ich WR deshalb für marketingmäßig gehyped.  Ich habe derzeit einen WR-Body und schieße mit meinen non-WR-Objektiven auch bei (leichtem) Regen ohne Probleme bisher.  Was kann da schon groß passieren. Die werden halt außen nass und in der Stube außen wieder trocken.  Selbst richtig teure Profi-Objektive (wie das Sigma Art 50mm f/1.4 für 700-800 Euro) sind nicht ausdrücklich WR, soweit ich weiß. Wozu auch.

Ich glaube, viele glauben aufgrund der schieren Existenz von WR-Objektiven, dass normale Objektive kein Regen abkönnen würden. Das stimmt aber nicht. 

auchkeineahnung:
Der erfolg der x-t1 und von den teuren mfts zeigen meinermeinung schon, dass fuer apsc noch weiter luft nach oben waere

Ja, seh ich genau so. APSC-Konzepte wie die Fuji X-T1 geben APSC richtig Rückenwind. Ich glaube deshalb heute nicht mehr daran, dass APSC von KB verdrängt werden wird, obwohl das "interessierte Kreise" ja immer sagen.

Fuji X-T1 beweist ja, nicht das Sensor-Format ist das Problem.  Sondern dass APSC bei anderen Herstellern bislang immer nur mit billig-Objektiven versorgt wurde. Und nur deshalb den Ruf der schlechteren Bildqualität bekommen hatte.

Fuji-X-Objektive sind zwar so teuer wie gute KB-Objektive, aber eben auch so gut. Das wird so langsam begriffen. Ich glaube, dass die Hauptzielgruppe der X-T1 Leute mit einer KB-Kamera und lockerer Brieftasche sind, die sich (zunächst als Zweitsystem) mal verkleinern wollen, ohne aber Bildqualität aufzugeben.


auchkeineahnung:
Wieso hackt hier jeder auf sony rum

 Klang vielleicht so, aber im Grunde bin ich nur die völlig verkehrte Zielgruppe für Sony.

Mein Bruder dagegen hat eine Sony A7, und er ist auch die richtige Zielgruppe.  Er mag entschleunigtes Fotografieren (lange Beschäftigung mit statischen Motiven), kauft sich wenig Linsen aber dafür dann schonmal was richtig teures darunter (Zeiss).


Ich bin total anders. Im Urlaub will ich 10-300mm abgedeckt haben, profitiere deshalb stark von guter und günstiger Objektiv-Auswahl, und möchte desweiteren gut Street/People fotografieren können.  Da kommt Sony nicht wirklich in Frage, wegen des Objektivprogramms und wegen des Autofokus, und der Ergonomie, und der Gesamtkosten von dat'janze.

 

 

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 1
Antwort 2015-09-30 22:13 | IP-Adresse ist registriert

auchkeineahnung:
Es ist schön, dass Nikon wieder mal die beste APS-C-Bildqualität liefert, aber sie werden bald den Anschluss an innovativere Marken wie Sony verlieren.

Ja, das wäre schön, wird aber weder bei Canon noch bei Nikon passieren. Sonys Ökosystem ist im Vergleich zu den beiden Grossen viel zu klein. Bestenfalls wird Sony die beiden Platzhirsche ärgern. Da kann Sony noch so innovativ ihre treuen A-Mount Fans vor den Kopf stossen, die Marktanteile sprechen immer noch eine ganz andere Sprache.

auchkeineahnung:
Und ich denke, dass Sony bald einen Nachfolger für die A6000 rausbringt, der die D72000 das Fürchten lehren wird

Da denkst du falsch. Erstens, weil es bereits die 77 II gibt und zweitens, weil niemand der in Richtung 7200 schaut, sich eine Kamera zulegen wird, die keinen richtigen Sucher und ein einschränktes Bedienkonzept hat. Ganz andere Zielgruppe.

auchkeineahnung:
Alle anderen werden sich an günstigeren Spiegellosen mit erweitertem Funktionsumfang orientieren. Da stört höchstens noch die Objektivvielfalt, aber MFT hat eine äußerst umfangreiche Objektivvielfalt, und Sony wird da sicherlich noch nachlegen.

Ja, wer in 5 Jahren eine Kamera kaufen will, wird das hoffentlich hier lesen. Bis dahin gibt es dann auch hoffentlich Gehäuse in ordentlicher Grösse und mit professionellerer Bedienung. Soll ja nicht jeder mit der Kombination aus Minibody + Tele zufrieden sein.

Bis dahin wird es dann vielleicht auch genügend Zubehör geben. Vielleicht.

auchkeineahnung:
Und Neueinsteiger in diesem Segment dürften wohl kaum zur D7200 greifen. 

Doch. Denn das Segment ist Oberklasse APS-C. Warum sollten also Neueinsteiger nicht zur D7200 greifen - so sie denn nicht Canon bevorzugen.

 

auchkeineahnung:
Wenn sie wenigstens besser für Sport oder Natur geeignet wäre, aber da gibts bessere und billigere Alternativen v.A. bei Canon aber auch Sony.

Ja, Canon ist schneller, aber von der Bildqualität hinten an. Gleiches bei Sony durch die SLT Technik.

 

Ich wechsel übrigens schweren Herzens von Sony zu Nikon. Da nervt mich die Produktpolitik weniger, denn was in 5 oder 10 Jahren ist, darauf kann ich heute nicht warten. Sony sollte weniger Bodies und deutlich mehr Objektive raushauen - nicht nur für E-Mount, sondern auch für A-Mount. Wo etliche modernisiert werden müssten oder es in bestimmten Bereichen gar keine aktuellen Brennweiten gibt und man auf alte Minoltas ausweichen muss.

Wer sich nicht absolut sicher ist, was er tut und wohin sein Weg fototechnisch geht, sollte von allen Nischenherstellern die Finger lassen. Was nicht bedeutet, dass Olympus, Pentax, Fuji & Co. schlechte Kameras machen, man hält sich da nur nicht alle Wege offen.

 

 

 

 

Zurück    Weiter
Seite 1 von 1 (14 Treffer) | RSS