Zoom versus Fenstbrennweite!

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Antwort 2011-01-12 11:03 | IP-Adresse ist registriert | Gesperrt

Die Vorarbeit des Fotos (dazu zählt das Abschleppen, aber genauso kann dazu zählen, dass man eine Blitzanlage aufstellt, Testfotos macht, Stellen abdunkelt, etc.) zählen natürlich nicht zur Qualität des Fotos - das sieht man ja hinterher nicht mehr.

Die Qualität eines Fotos bestimmen meiner Meinung nach folgende Faktoren, wobei je nach Foto die Wichtigkeit der einzelnen Faktoren stark variieren:
1) Qualität der Abbildung (Schärfe, Auflösung, Farbtreue, Rauschen, "Schönheit" der Unschärfebereiche, ...)
2) Faszinierendes, spannendes, interessantes Motiv
3) Komposition (Perspektive, Ausschnitt, Beleuchtung, ...)

Der Punkt ist, wenn du spezielle Dinge fotografieren willst (Macro, Portrait, Stilleben, Landschaft, Wildlife, etc.) dann wirst du relativ rasch auf Festbrennweitenobjektive stoßen, da diese 2 Vorteile besitzen:
a) bessere Abbildungsleistung
b) aufgrund der (meist) höheren Lichtstärke und Abbildungsleistung werden manche Fotos überhaupt erst möglich (bei schlechtem Licht oder notwendigerweise extrem kurzer Belichtungszeit...) - Fotografiere einen Adler im Flug mit dem 18-200er von Nikkon und Telekonverter und danach mach das gleiche mit einem lichtstarken FB-Objektiv - du wirst das zoom-Objektiv verfluchen ob der (im Vergleich) miesen Abbildungs-Qualität!

Wie gesagt, es ist eine Frage der Herangehensweise - Fotografiere ich, weil ich Erinnerungsfotos haben möchte, oder bin ich von einem Thema fasziniert, das ich fotografisch festhalten möchte -> dann nehme ich auch ein wenig mehr Aufwand in Kauf, um ein gutes Bild zu bekommen (Wenn ich sowieso ein Stativ, Fernauslöser, externen Blitz, Filter, Laptop, etc. herumschleppe, kommt es auf ein/zwei Objektive nicht an).

Aber natürlich gibt es auch Gelegenheiten, wo es auf Reaktionsschnelligkeit ankommt - dort kann es wiederum sein, dass ein Objektiv mit variabler Brennweite vorteilhaft ist (bevor ich ein Bild garnicht machen kann, weil ich noch beim Wechseln des Objektives bin, wähle ich das Qualitativ schlechtere Zoom-Objektiv)

Ergo: Die Frage "Zoom versus Festbrennweite" kann nicht generell beantwortet werden - ich selbst muss mir diese Frage aber leider sehr häufig stellen (weil ich eigentlich faul bin und nur sowenig wie möglich herumschleppe ;-)

lg,

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Antwort 2011-01-12 11:51 | IP-Adresse ist registriert | Gesperrt

thoem:
1) Qualität der Abbildung (Schärfe, Auflösung, Farbtreue, Rauschen, "Schönheit" der Unschärfebereiche, ...)
2) Faszinierendes, spannendes, interessantes Motiv

 

Meiner Auffassung nach hat die Qualität der Schärfe, Auflösung, Rauschen und Farbtreue hat nichts mit der Qualität eines Bildes zu tun! Die technischen Eigenschaften eines Bildes sollten passend zum Inhalt des Bildes sein und hier liegt die Herausforderung der Fotografie. Scharfe Bilder, mit hoher Auflösung und geringem Rauschen kann jeder mit dem richtigen Equipment machen. Das ist keine Kunst. Sobald ein Foto es schafft das zu transportieren, was der Fotograf transportieren wollte, egal wie er das anstellt, dann ist das Foto gelungen. Egal ob es rauschfrei, farbtreu etc. ist oder nicht.

Zu Punkt 2: Wer entscheidet, ob ein Motiv faszinierend, spannend oder interessant ist?

Ich denke es ist nicht leicht oder sinnvoll die Qualität eines Fotos in technische Termini einzuteilen. Es gibt keine Formel für gute Bilder. LeiderBig Smile

 

 

 

Harm-Diercks Gronewold
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Antwort 2011-01-12 12:53 | IP-Adresse ist registriert | Gesperrt

Bei mir, aber da bin ich nach Studium diese Freds vermutlich die Ausnahme , hat die höhere Qualität von Fotos auf Festbrennweitenbasis folgenden Grund:

ich muss mich mit einer FB wesentlich intensiver mit dem Motiv beschäftigen, die Auswahl des Bildauschnittes macht mehr Arbeit, ...  ich muss mich mit den Objekt körperlich auseinandersetzen, indem ich den Auschnitt durch eigene Körperbewegungen bestimme;  ......   und nicht  zooooom  ....   zoooom ,  .......und knips  ...... und fertig.

Diese intensivere Befassung und größere Mühe bringt bei mir dann daaaas Foto mit der höheren Qualität , die durch die technische Qualität noch unterstrichen wird.  In Summe bringt die höhere fotografische Qualität in Verbindung mit der hohen technischen Qualität dann mehr Freude am Fotografieren.

Und dieser in der Summe "mehr Spaß"  führt dann zu einer insgesamt höheren Qualität der Fotos   ( als wenn ich mit nem Zoom einfach mal so "knipse", mal banal ausgedrückt )

Aber da scheine ich hier wohl die Ausnahme zu sein;  ..... 

Diese meine Art der Einstellung zur Fotografie hat ihren Ursprung vermutlich in 25 Jahren bevorzugter Dia-Fotografie;  .....  da musste der "Schuss sitzen", sonst war´s nix mit der fotografiischen Qualität: ... nachträgliches "rumpfuschen" im Labor oder am PC war halt nicht möglich bei den Dias.

Manfred

 

 

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Antwort 2011-01-12 13:23 | IP-Adresse ist registriert | Gesperrt

Harm Gronewold:

Meiner Auffassung nach hat die Qualität der Schärfe, Auflösung, Rauschen und Farbtreue hat nichts mit der Qualität eines Bildes zu tun! Die technischen Eigenschaften eines Bildes sollten passend zum Inhalt des Bildes sein und hier liegt die Herausforderung der Fotografie. Scharfe Bilder, mit hoher Auflösung und geringem Rauschen kann jeder mit dem richtigen Equipment machen. Das ist keine Kunst. Sobald ein Foto es schafft das zu transportieren, was der Fotograf transportieren wollte, egal wie er das anstellt, dann ist das Foto gelungen. Egal ob es rauschfrei, farbtreu etc. ist oder nicht.

Deine Auffassung in Ehren - aber du betrachtest dabei nur "künstlerische" Fotografie und klammerst einen Großteil der Fotos aus. Wenn du z.Bsp. Hochzeitsfotos machst, ist die "technische" Qualität der Fotos sehr wohl relevant und gehört eindeutig zur Qualität der Fotos insgesamt.
Deshalb habe ich auch geschrieben, dass die Wichtigkeit der von mir aufgezählten Faktoren sehr stark variiert - bis hin zu dem Extrem, wo die technische Qualität komplett hinter dem Inhalt bzw. der Aussage des Fotos verschwindet und unwichtig wird.
Auch ist die Tatsache, dass quasi jeder mit guten Equipment technisch gute Fotos machen kann, kein Argument dagegen, dass technische Qualität ein mehr oder weniger wichtiges Kriterium für ein gutes Foto ist.

Harm Gronewold:

Zu Punkt 2: Wer entscheidet, ob ein Motiv faszinierend, spannend oder interessant ist?

Das hängt davon ab, wofür das Foto gemacht wurde. Bleibt es bei dir auf dem PC, dann entscheidest du es. Willst du es verkaufen oder ist es eine Auftragsarbeit, dann entscheidet der/die Kund(en). Reichst du es zu einem Wettbewerb ein, so entscheidet die Jury - ganz einfach.

Harm Gronewold:

Ich denke es ist nicht leicht oder sinnvoll die Qualität eines Fotos in technische Termini einzuteilen. Es gibt keine Formel für gute Bilder. LeiderBig Smile

 

Ich gebe dir recht, dass es nicht leicht ist die Qualität eines Fotos "in technische Termini" einzuteilen - und natürlich gibt es auch keine "Formel" dafür. Der Versuch es zu tun, ist aber durchaus sinnvoll, und jeder, der sich mit Fotografie beschäftigt, tut es auch (möglicherweise unbewusst), wenn er -  mit dem Hintergedanken, sich zu verbessern - versucht nachzuvollziehen, warum ihm das eine oder andere Foto besser gefällt. 

lg.

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Antwort 2011-01-13 09:40 | IP-Adresse ist registriert | Gesperrt

thoem:
Wenn du z.Bsp. Hochzeitsfotos machst, ist die "technische" Qualität der Fotos sehr wohl relevant und gehört eindeutig zur Qualität der Fotos insgesamt.

Da kommen wir der Sache schon näher. Es ist immer wichtig den Zweck des Bildes im Auge zu behalten und in welchem Kontext es gesehen wird. Darum ist Fotografie ja auch so schön, weil jede Herangehensweise neu und unabhängig von der vorherigen ein neuen Blick auf das "altbekannte" werfen kann. Hochzeitsfotografie allerdings umfasst von der Reportagefotografie bis hin zur künstlerischen Fotografie alles was man sich vorstellen kann. Darum sollte man als Hochzeitsfotograf auch alle Arten beherrschen :-D

Harm-Diercks Gronewold
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Antwort 2011-01-13 12:35 | IP-Adresse ist registriert | Gesperrt

thoem:

b) aufgrund der (meist) höheren Lichtstärke und Abbildungsleistung werden manche Fotos überhaupt erst möglich (bei schlechtem Licht oder notwendigerweise extrem kurzer Belichtungszeit...) - Fotografiere einen Adler im Flug mit dem 18-200er von Nikkon und Telekonverter und danach mach das gleiche mit einem lichtstarken FB-Objektiv - du wirst das zoom-Objektiv verfluchen ob der (im Vergleich) miesen Abbildungs-Qualität!

Ergo: Die Frage "Zoom versus Festbrennweite" kann nicht generell beantwortet werden - ich selbst muss mir diese Frage aber leider sehr häufig stellen (weil ich eigentlich faul bin und nur sowenig wie möglich herumschleppe ;-)

lg,

Dein Vergleich hinkt. Du kannst nicht ein lichtschwaches "Suppenzoom" mit einer lichtstarken FB vergleichen. (da liegen auch preislich Welten dazwischen, wenn du eine 200FB/2,0 nimmst). Wenn ich mein 70-200/2,8 IS II von Canon +Konverter nehme, sieht der Vergleich schon anders aus.

thoem:

Ergo: Die Frage "Zoom versus Festbrennweite" kann nicht generell beantwortet werden - ich selbst muss mir diese Frage aber leider sehr häufig stellen (weil ich eigentlich faul bin und nur sowenig wie möglich herumschleppe ;-)

lg,

Da stimme ich dir zu: Diese Frage ist nicht generell zu beantworten - ich stimme meine Objektive je nach Einsatzzweck ab.

 

lg
Andreas
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Antwort 2011-01-14 03:16 | IP-Adresse ist registriert | Gesperrt

Harm Gronewold:

Technon:
Ich meine wenn man sich gefühlt voll abschleppen muss, um ein gutes Bild zu bekommen, sollte man dies ja auch berücksichtigen, oder?

Ich frage mich gerade, wohin diese Diskussion führen soll? Pro und Contra Festbrennweiten oder persönliche Vorlieben wie denn ein gutes Bild denn zu entstehen hat.

Ja genau das. Es sind hier ja eh schon gute Ansätze entstanden. (Leider kann ich nicht auf alles eingehen.) Ich wusste zuvor gar nichts über Festbrennweiten. Für mich gab es nur Zoom. Wenn ich eine DSRL sah, dachte ich deshalb nur dass da Zoom verwendet wird. (Wenn ich überhaupt darüber nachdachte.)

 

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Antwort 2011-01-14 07:47 | IP-Adresse ist registriert | Gesperrt

Technon:
 Ich wusste zuvor gar nichts über Festbrennweiten. Für mich gab es nur Zoom. 

Hattest Du schon mal ein Fotohändy? Die haben fast alle Festbrennweiten, weil unter gleichen Umständen ein Zoom nicht in Frage kommen, bzw. die Bildqualität extrem abstürzen würde. Fotografiere mal damit, Du wirst erstaunt sein. Ab 2 MP kann man sogar Abzüge in 10x13 davon machen und wenn es Qualitätsprobleme dabei gibt, sind die auf den winzigen Sensor zurückzuführen, nicht auf das Objektiv.

Bildqualität wird in Fotoforen zu sehr absolut betrachtet, aber draußen spielt es auch eine Rolle unter welchen Bedingungen wie Abmessung, Gewicht, Lichtstärke und Preis sie realisiert werden kann. Das sind eigentlich die Stärken der Festbrennweiten, schöneres Bokeh gibt's nur dazu.

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Antwort 2011-01-14 22:44 | IP-Adresse ist registriert | Gesperrt

Ja ich hatte schon ein par Fotohandys. (Von diesen hab ich jetzt aber auch nicht gesprochen.) Dass es keinen Zoom gibt, stimmt aber nicht. Nur ist der halt nur digital. (Ziemlich schlecht halt, aber schon möglich.) Hab aktuell ein Sony Ericsson Vivaz, mit 8 MP und HD-Filmaufnahme. Hat aber nur ein zuschaltbares Licht und keinen Blitz. Hat mitunter aber bessere Fotos gemacht, wie meine alte NIkon Coolpix 3700. Ich wollte mit diesem Thread nicht den Eindruck erwecken, dass mir selbst Qualität nicht wichtig ist. Ich werde deshalb auch die Sony und die Samsung zurückschicken. Bei der Casio weiß ich es noch nicht. Werde mir stattdessen die Panasonic TZ10 kaufen. (Die sollten ja eigentlci mehr auf Qualität achten.) Ob ich mir die Canon S95 auch kaufen werde, weiß ich noch nicht.

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Antwort 2011-01-15 10:13 | IP-Adresse ist registriert | Gesperrt

Digitalzoom ist kein Zoom, heißt nur so. Tatsächlich ist es eine Ausschnittsvergrößerung, das Objektiv ist eine Festbrennweite.

Wahrscheinlich verwirren Dich die vielen Bezeichnungen und Angebote aus der Industrie. Du könntest versuchen, Deinen vorhandenen Fotoapparat besser bedienen zu lernen und das Beste daraus herauszuholen. Dann stellst Du irgendwann fest, was genau Dir an ihm fehlt und kannst Dir Deinen nächsten Apparat gezielter kaufen.

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Antwort 2011-01-15 13:45 | IP-Adresse ist registriert | Gesperrt

kleinermars:

Digitalzoom ist kein Zoom, heißt nur so. Tatsächlich ist es eine Ausschnittsvergrößerung, das Objektiv ist eine Festbrennweite.

Ja das stimmt natürlich.

kleinermars:

Wahrscheinlich verwirren Dich die vielen Bezeichnungen und Angebote aus der Industrie. Du könntest versuchen, Deinen vorhandenen Fotoapparat besser bedienen zu lernen und das Beste daraus herauszuholen. Dann stellst Du irgendwann fest, was genau Dir an ihm fehlt und kannst Dir Deinen nächsten Apparat gezielter kaufen.

Ich weiß doch was mir fehlt. Zudem kann der Fotoapparat nicht gerade viel und der Zustand ist auch nichtmehr so gut. Ich weiß nicht was du damit genau meinst, dass mich die Bezeichnungen verwirren sollten. Ich würde mir nie eine Kompaktkamera ohne optischen Zoom kaufen.

 

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Antwort 2011-01-15 16:17 | IP-Adresse ist registriert | Gesperrt

ihr "diskutiert" ja immer noch? wirklich erstaunlich, dass es hier nichts interessanteres zu besprechen gibt...

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Antwort 2011-01-15 17:11 | IP-Adresse ist registriert | Gesperrt

Sag doch einfach über was du reden möchtest. Hier herumzumotzen bringt ja nichts.

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Antwort 2011-01-15 18:35 | IP-Adresse ist registriert | Gesperrt

Das :   

Technon:
Hier herumzumotzen bringt ja nichts.

kann man ja für die angebrachte Wortwahl halten;   ......   wenn man will.

Ist halt eine Frage des Niveaus ;  ......  Big Smile

 

Manfred

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Antwort 2011-01-16 05:08 | IP-Adresse ist registriert | Gesperrt

Was willst du? Er kann ja selbst was zum Thema beitragen, als nur blöd reden. Du auch.

 

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