Kompaktkamera Empfehlung

Seite 1 von 2 (20 Treffer) 1 2 > Weiter | RSS
Zurück    Weiter   

von 0 Mitgliedern bewertet Dieser Beitrag hat 19 Antworten | 0 Abonnenten

Nicht bewertet
Beiträge 6
Erstellt 2020-07-26 21:24 | IP-Adresse ist registriert

Hi an alle hier im Forum

 

Ich bin derzeit auf der Suche nach einer guten Kompaktkamera. Wir haben derzeit eine Canon Spiegelreflex von meinen Schwiegervater im Einsatz mit einen Standardobjektiv. Ansich macht die Kamera sehr gute Fotos aber der Fokus ist einfach extrem langsam. Wir haben aktuell ein Baby zuhause und dieses damit vernünftig zu fotografieren ist extrem schwer weil eben der Fokus so langsam ist. Gefühlt macht man daher mit den Handy bessere Fotos. Desweiteren ist die Kamera natürlich sehr groß und meine Frau und ich suchen daher was kleineres mit einen guten Sensor. Mir sind die Megapixel eher egal Hauptsache die Kamera macht gute Bilder. Ich habe schon gesehen das die aktuellen guten Kompaktkameras auch im bereich bei ca 600€ aufwärts sind. Unser absolutes Limit nach oben wäre aber 400€. Vielleicht könnt ihr mir in dieser Preisklasse gute Modelle empfehlen. Es dürfen auch gerne Vorgängermodelle zu den aktuellen Modellen sein. Danke im Vorhinein für eure Hilfe und Tipps!

 

lg Harald

Antwort 2020-07-27 11:56 | IP-Adresse ist registriert

Wenn es eine gute Bildqualität UND ein schneller Autofokus sein sollen, sind 400 Euro schon äußerst knapp. Theoretisch würde ich die RX100er-Reihe von Sony empfehlen, ins Budget passt die RX100 II. Aber die hat nicht unbedingt den schnellsten Autofokus und das Objektiv wird lichtschwach, wenn man zum Tele (Porträt) zoomt. Die RX100 III ist bereits über dem Budget, hat aber immerhin ein lichtstärkeres Objektiv, aber der Autofokus ist nicht der schnellste. Meine Empfehlung wäre die Panasonic Lumix LX15. Die ist zwar auch knapp über dem Budget, hat dafür aber nochmal ein teilweise lichtstärkeres Objektiv und vor allem einen schnelleren Autofokus (etwa doppelt so schnell wie die Sony RX100 III).

Benjamin Kirchheim
digitalkamera.de-Redakteur

Nicht bewertet
Beiträge 6
Antwort 2020-08-11 13:11 | IP-Adresse ist registriert

Hi

Ich hätte jetzt eine gebrauchte Panasonic Lumix LX15 und eine Sony RX100 IV gefunden welche Preislich beide bei knapp 350€ sind. Die Panasonic hat was ich so gesehen habe PostFocus und Focus Stack Funktionen die die Sony nicht hat oder? Welche Vorteile hat dann die Sony?

mfg Harald

Antwort 2020-08-11 13:14 | IP-Adresse ist registriert

Die Sony hat einen Sucher und ein Klappdisplay. PostFocus und Focus Stacking hat die Sony nicht. Der Autofokus der RX100 IV ist im Gegensatz zur RX100 III schnell.

Benjamin Kirchheim
digitalkamera.de-Redakteur

Nicht bewertet
Beiträge 6
Antwort 2020-08-11 14:06 | IP-Adresse ist registriert

Kann man sagen welche der beiden Modelle besser rein von der Bildqualität und vom täglichen Gebrauchalso Geschwindigkeit usw.?? Meine Frau wird die Kamera dann oft verwenden und da muss es einfach einfach sein und gute Bilder liefern.

mfg Harald

Antwort 2020-08-12 12:52 | IP-Adresse ist registriert

Ausprobieren, das kann individuell sehr unterschiedlich sein, welche Kamera der eigenen Bedienlogik besser entgegenkommt.

Benjamin Kirchheim
digitalkamera.de-Redakteur

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 4
Antwort 2020-09-06 21:00 | IP-Adresse ist registriert

Der Begriff Kompaktkamera scheint mir im Bezug auf die Beratung nicht genau definierbar. Auch eine Bridgekamera firmiert mittlerweile in manchen Foren unter diesem Begriff. Aber das nur nebenbei.

Ich bin momentan auch auf der Suche nach einer neuen Kamera. Die Kamera sollte schon über eine gute Bildschärfeleistung verfügen. Aktuell habe ich eine Kompaktkamera der Travellerzoomreihe von Panasonic, die jedoch über einen kleinen Fotosensor im Format 1 2/3 Zoll verfügt. Mit 18 Megapixel Auflösung wird es da auf dem Sensor in puncto Bildschärfe schon ganz schön eng. Selbst wenn die TZ 81 über ein relativ gutes Objektiv verfügt.

Zweite Bedingung an die neue Kamera wäre, daß sie noch gut transportierbar sein soll. Ich bin viel in der Natur unterwegs. Eine APS-C Kamera mit Wechselobjektiven käme da nur bedingt infrage. Zu groß, zu schwer. Und eine DSLR mit Offenblende 2.8 als Objektiv kann diese Anforderung wohl kaum erfüllen, selbst wenn ich bereit bin, dafür Brennweite zu opfern.

Käme als Nächstes eine größere Kompaktkamera wie die Lumix LX 100 Mark2 mit Mft-Sensor. Hohe Lichtempfindlichkeit, hohe Bildschärfe, allerdings laut Test nur in der Bildmitte. Zu den Bildrändern stark abfallend. Wobei sich mir die Frage stellt, was dann auf dem Foto wirklich an Unschärfe feststellbar ist? Im Forum www.lumixexperience.de ist von der getesteten Randunschärfe nicht viel ablesbar. Die Auflösung der Kamera wird mit einem Durchschnittswert von 1748 lp/Bildhöhe angegeben. Kein schlechter Wert.

Zum Vergleich dazu hat die Lumix FZ 1000 Mark 2 mit ihrem 1-Zoll-Sensor eine mittlere Auflösung von 1818 lp/Bildhöhe. Da sie jedoch einen um den Faktor 1,6 kleineren Bildsensor besitzt, wäre die Auflösung als schlechter zu bewerten, da sie für eine Vergrößerung des Bildes auf das gleiche Format eine höhere Auflösung benötigte.

Dritte Möglichkeit wäre eine Mft-Kamera mit Wechselobjektiv. Beispielsweise die Lumix GX9. Die Kamera selbst ist wohl sehr gut. Das Problem sind wohl eher die Kitobjektive dazu. Lichtschwach, und das 12-60mm 3.5-5.6, oder das 14-140mm 3.5-5.6 haben laut unterschiedlichen Testern auch das Problem einer Randunschärfe. Das 14-140mm schneidet dazu noch mit einer relativ weichen Bildzeichnung im Telebereich ab.

Was Sony anbelangt, so scheinen die wohl aktuell die besten Bildsensoren am Markt zu haben. Davon dürfte auch die Lumix FZ 1000 Mark2 profitieren. Mich konnten jedoch die Meßergebnisse auch nicht überzeugen. Ist dort die Bildbearbeitung kameraintern nicht besonders gelöst? Und würde das Problem dadurch abgemildert, indem ich die RAW-Dateien nachbearbeite? Gilt übrigens auch für die LX 100 Mark2, da ich eigentlich generell in RAW fotografiere.

Oder hätten Sie da noch einen ganz anderen Vorschlag? Ich bin gespannt.

Was die Anwendungen anbelangt, so bin ich viel in der Natur unterwegs. Bildtechnisch läuft das auf Landschaftsaufnahmen hinaus, so wie teilweise Makroaufnehmen, wobei das eher Pseudomakros sind: Freistellung im Telebereich. Ich brauche also keine echte Makrofähigkeit. Und ich würde eher Brennweite als Bildschärfe opfern wollen. Und preislich hatte ich mir einen Rahmen von maximal 800 Euro gesetzt.

Grüße aus Frankreich sendet Ihnen

Der Atlantiker

 

 

 

 

Top 25 Mitwirkender
Beiträge 4.682
Antwort 2020-09-07 19:46 | IP-Adresse ist registriert

Atlantiker:
Die Kamera sollte schon über eine gute Bildschärfeleistung verfügen.

Hallo,

was wird denn von der neuen Kamera, unter welchen Lichtbedingungen, an Leistung erwartet? 

Atlantiker:
Die Auflösung der Kamera wird mit einem Durchschnittswert von 1748 lp/Bildhöhe angegeben. Kein schlechter Wert.

Der Wert alleine sagt nicht viel aus. Die Auflösung ist definiert als grenze der Unterscheidbarkeit zweier Linien. Wie "Scharf" die noch sind oder was da noch für Objektivfehler drüber liegen gibt der Wert nicht an.

https://de.wikipedia.org/wiki/Aufl%C3%B6sung_(Fotografie)

Christian

Top 75 Mitwirkender
Weiblich
Beiträge 1.223
Antwort 2020-09-08 12:14 | IP-Adresse ist registriert

Atlantiker:
Was die Anwendungen anbelangt, so bin ich viel in der Natur unterwegs. Bildtechnisch läuft das auf Landschaftsaufnahmen hinaus, so wie teilweise Makroaufnehmen, wobei das eher Pseudomakros sind: Freistellung im Telebereich. Ich brauche also keine echte Makrofähigkeit. Und ich würde eher Brennweite als Bildschärfe opfern wollen.

Kommt auch ein Gebrauchtkauf in Frage?

Falls nein, kannst du eigentlich hier aufhören zu lesen.

Falls ja - vorab zur Info: Ich orientiere mich nicht an irgendwelchen Labor-Messergebnissen, suche auch niemals in 200%-Ansichten nach unscharfen Grashalmen am Bildrand.  

Ich schaue mir vor einem Kauf Beispielbilder im Netz an, lese praktische Erfahrungsberichte, und mache dann meine eigene Erfahrung. Und aufgrund dieser Erfahrung kam mir bei deiner Anforderung sofort das Olympus 12-40mm/2.8 in den Sinn, zusammen mit einer Olympus oder Panasonic-Kamera, je nach dem was dir besser gefällt und im Rahmen des Budgets zu bekommen ist. 

Das Objektiv ist hervorragend. Scharf, weitwinklig genug für Landschaften und absolut pseudomakrotauglich.

Hier ein kleines Beispiel:

https://www.flickr.com/photos/85484432@N06/26009634744/in/album-72157633381990305/

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 4
Antwort 2020-09-08 18:24 | IP-Adresse ist registriert

Zur Auflösung: Ich hatte das so verstanden, daß durch die Angabe des Bildauflösungswertes wiedergegeben wird, wie detailreich die Kamera/das Objektiv jeweils Bilddetails aufzulösen in der Lage ist. Dabei ist es wohl so, daß oftmals die Kamerasensoren hohe Megapixelzahlen aufweisen, die das Objektiv überhaupt nicht in der Lage ist darzustellen. Deshalb findet dann kameraintern eine Nachschärfung statt, die den Kontrast anhebt. Das vermittelt auf den ersten Blick den Eindruck einer Bildschärfe. Dadurch entstehen dann sogenannte Artefakte.Richtig?

Jetzt dazu, was die Kamera können soll: In der Hauptsache mache ich Aufnahmen unter Tageslichtbedingungen. Für die benötige ich nicht unbedingt eine Offenblende 2.8. Aber durchaus auch Aufnahmen in den frühen Morgen- und späten Abendstunden. Jetzt beginnt gerade die Herbstzeit, wo es hier ab Oktober starke Nebelbildungen gibt. Das ist einmal dem Atlantik in 7 Kilometer Entfernung, so wie den vielen Seen geschuldet. Da reicht mir eine Offenblende von 3.3 lichttechnisch nur recht knapp aus. Der Sensor ist natürlich auch nicht besonders groß.

Die anderen Spielereien wie Videofunktion und 4k benötige ich eigentlich gar nicht. Läßt sich aber kaum vermeiden heutzutage. Auch Postfokus ist nicht nötig. Ich kann fotografieren, und ich weiß, wie ich den Fokus richtig setzen muß. Da meine Kamera einen Touchscreen hat, kann ich das wunderbar vorher setzen, um nicht nachher nachfokussieren zu müssen.

Bei der Brennweite hatte ich mir 200mm vorgestellt. Wenn das mit der Größe der Kamera nicht zu bewältigen ist, würde ich auch Brennweite opfern wollen. Was ja bei der Kombination Lumix GX9 mit dem Lumix 12-60mm f=3.5-5.6 geschieht. Ich weiß, es gibt das gleiche Objektiv auch als Lumix Vario Elmarit 2.8-4.0. Ist mir aber mit 900 Euro zu teuer. Oder aber die Lumix FZ 1000 Mark2, die zwar keine Wechselobjektive hat, dafür aber ein lichtstarkes Leica Objektiv mit f=2.8-4.0. Nur der Sensor wäre hier kleiner. Und auch die Blendenreihe kleiner.

Hauptsächlich wird die Kamera bei Reisen oder Wanderungen eingesetzt werden. Deshalb auch der Wunsch, die Größe im Auge zu behalten.

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 4
Antwort 2020-09-08 18:33 | IP-Adresse ist registriert

Danke für den Hinweis. Habe ich mich auch mit beschäftigt. Die hiesigen Verkäufer sind leider nicht sehr auskunftsfreudig. Schon allein die Frage nach der Anzahl der Auslösungen läßt die Verkäufer verstummen. Da kauft man dann die Katze im Sack.

Die Händler verweisen meist auf eine Garantie, die aber die Frage nach den Auslösungen auch nicht beantwortet. Da ich ziemlich ländlich wohne, nach Bordeaux sind es fast 150 Kilometer, habe ich diesen Gedanken erst einmal fallen gelassen.

Das 12-40mm 2.8 von Olympus ist schon klasse. Ich habe mir natürlich diesbezüglich Fotos in diversen Foren angesehen. Da ist mir die Brennweite aber ein wenig zu kurz.

Danke für die Mühe.

Zurück    Weiter
Seite 1 von 2 (20 Treffer) 1 2 > Weiter | RSS