Ambitionierter Neuling, suche eine DSLM

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Top 10 Mitwirkender
Beiträge 1
Erstellt 2018-09-14 09:05 | IP-Adresse ist registriert

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Hallo, ich bin neu hier ins Forum gestoßen und auf der suche nach meiner ersten vollwertigen Kamera.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen eine Entscheidung zu fällen.

 

1. - Was willst Du fotografieren?

 Tauchen, Landschaften, Wildlife, Architektur, Timelaps, Nachtfotografie

 

2. - Wie sollen die Bilder ausgegeben werden? (max. Bildgröße, HDTV, Computer etc.)

Maximale Bildgröße, ich möchte die Bilder drucken, nach Möglichkeit möglichst groß.
Ich bin kein Freund von einer riesigen Bildersammlung die auf der Festplatte verstaubt. Lieber zwei bis drei geplante gute Bilder, die aufgehängt werden können.

Ansonsten natürlich im RAW-Format da sie bearbeitet werden, was aber ja mittlerweile der Standard ist. 

3. - Welche Größe soll die Kamera haben?

Sollte kompakt und flexibel sein, daher dachte ich an eine DSLM.

4. - Wieviel willst Du für die Kamera ohne Zubehör ausgeben?

 Für den Einstieg möchte ich in die erste Investition nicht mehr als 1000€ stecken. Mir ist klar, dass ich mit den Objektiven mit der Zeit schnell aufstocken werde. Ich würde nur gerne für den Anfang (Kamera + erstes Objektiv nicht mehr als 1000€ ausgeben). Vielleicht sogar Kamera + Kit, wobei ich da bisher nur schlechtes gehört habe.
Der Gedanke ist ggf. bei der ersten Investition etwas mehr für den Body auszugeben, so dass der eine gute Zeit für meine Bedürfnisse ausreicht. In die Objektive investiere ich sowieso mit der Zeit.

5. - Gibt es besondere Anforderungen oder Ausstattungswünsche?

 -Es muss ein Unterwassergehäuse geben (eine spätere Investition)

-ggf. Spritzwassergeschützt

-Längere Timelaps sollten möglich sein (auch bei Nacht)

-Es geht mir um Bilder, das drehen von Videos ist definitiv zweitrangig. Nice to have aber kein muss.

6. - Falls vorhanden: Was war an der alten Kamera(welche?) besonders gut oder eben nicht gut genug?

Ich bin durch die Gopro Hero 6 an die Fotografie gekommen, leider war ich mit der Kamera schnell an der Grenze. Nutzen tue und werde ich sie trotzdem weiterhin sehr gerne. Im Moment teste ich die DSLR (Canon EOS 700D) von meiner Freundin und merke immer mehr, dass ich das Hobby weiter ausbauen möchte. Merke aber auch, dass die DLSR doch leicht groß ist für meine Vorhaben.

Was nicht so gut war an der Gopro: Das Rauschverhalten, ein Punkt der mir sehr wichtig wäre bei der neuen Kamera.

 

7. - Hast Du schon Kameras in der engeren Auswahl?

Bisher hatte ich die Sony A6300, Canon EOS M50, Fujifilm X-T100  und die Fujifilm X-T20 in der Auswahl. Ich muss leider sagen, je mehr ich über DSLM’s lese, je mehr komme ich langsam durcheinander und es gibt leider nicht „DIE-Kamera“ . Daher fällt es mir schwer zu entscheiden, welche sich für meine Zwecke wirklich loht. Wichtig wäre natürlich auch die Betrachtung der zukünftigen Ausgaben bei den Objektiven. In dem Punkt fehlt mir das Verhältnis. Vor allem, weil ich überall etwas anderes lese.  Was mich definitiv reizt, sind Objektive mit einer Festbrennweite.

Grundsätzlich ist die Kamera für mich ein Werkzeug um Bilder und Kunst zu schaffen.

Nun bin ich bei euch im Forum gelandet, da mir die Beratung in den bisherigen Geschäften sehr unprofessionell vorkam. Und hoffe eine Entscheidung fällen zu können. Ich bin ambitioniert viel zu lernen und schöne Bilder zu schaffen. Jetzt fehlt mir nur ein gutes Werkzeug dafür.

 

Mit freundlichen Grüßen

Stu

 

Top 25 Mitwirkender
Beiträge 4.664
Antwort 2018-09-14 15:21 | IP-Adresse ist registriert

Hallo,

schau dir erst mal an was es für das entsprechende System an Objektiven und Zubehör gibt. Ein gutes Gehäuse bringt nichts wenn nur die Konkurrenz das Wunschobjektiv oder Zubehör hat. Da die Systeme der spiegellosen Systemkameras noch nicht so alt sind oder besonders kompakt sein sollen gibt es bestimmte Objektive für das System garnicht oder es müssen die SLR oder SLT Objektive über Adapter verwendet werden (Canon, Sony).

Das beste Gehäuse bringt auch nichts wenn man mit der Quallität der Objektive unzufrieden ist. -> Objektiv Testberichte lesen.

Studen:
Es muss ein Unterwassergehäuse geben (eine spätere Investition)

Für Systemkameras liegen die um die 1000€+ und sind an das Gehäusemodell gebunden. Wenn das später ggf. mehrere Jahre bedeuten kann sollte man die Anforderung streichen.

Studen:
auf der suche nach meiner ersten vollwertigen Kamera.

Auch die GoPro ist eine vollwertige Kamera für Action-Videos unter guten Lichtbedingungen. Wie richtig festgestellt wurde gibt es die eine Kamera für alles nicht.

Christian

Top 75 Mitwirkender
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Antwort 2018-09-15 08:48 | IP-Adresse ist registriert

Den Beitrag von Christian kann ich nur unterschreiben. Die Objektive sind viel wichtiger als das Kameragehäuse.

Wenn man Wert legt auf eine kompakte und leichte Ausrüstung sollte man vielleicht auch einen Blick auf das mFT-System (Olympus und Panasonic) werfen. Du hast nur Kameras mit APS-C Sensor in in der engeren Wahl. Da mögen die Gehäuse 150 oder 200 g leichter sein als bei einer DSLR, die Objektive sind aber meist genauso groß und schwer wie die für eine DSLR. Je umfangreicher die Ausrüstung dann wird, besonders wenn auch noch lange Brennweiten hinzukommen, um so mehr schwindet der Vorteil des kleineren Gehäuses

Darüber hinaus bietet mFT als ältestes spiegelloses System die größte Auswahl an Objektiven für jede Anforderung und jeden Geldbeutel, klein, leicht und offenblendtauglich. 

Studen:
Der Gedanke ist ggf. bei der ersten Investition etwas mehr für den Body auszugeben, so dass der eine gute Zeit für meine Bedürfnisse ausreicht. In die Objektive investiere ich sowieso mit der Zeit.

Ich persönlich würde es umgekehrt machen. Alle einigermaßen aktuellen Bodys sind sehr gut, ich finde man hat viel mehr davon, wenn man einen größeren Anteil des Budgets in das Objektiv investiert. Bodys werden wahrscheinlich irgendwann mal durch ein neueres Modell ausgetauscht, gute Objektive nutzt man meistens viel länger. 

Studen:
Grundsätzlich ist die Kamera für mich ein Werkzeug um Bilder und Kunst zu schaffen.

Für Bilder ist die Kamera das Werkzeug, für die Kunst ist der Fotograf verantwortlich... ;-)

 

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 1
Antwort 2018-09-25 15:47 | IP-Adresse ist registriert

Hallo und Servus,

ich bin seit Jahren ambitionierter UW-Fotograf und habe mir auch diese Fragen gestellt.
Letztendlich gibt es natürlich nicht "die Lösung"!

Ich habe mich am Ende für die Sony Alpha 6000 entschieden und keinen Moment diese Entscheidung bereut. Aus den Fotos und Videos über und unter Wasser schneide ich Präsentationen für mich privat und den Tauchclub. Das ist, so wird mir immer wieder bestätigt, eine prima Sache.

Warum also die Sony A 6000:
Diese hat gegenüber den vergleichbaren Panasonic und Olympus den größeren APS-C-Sensor, ist sagenhaft schnell und der Unterwassermodus kaum zu schlagen, was vor allem die Farbwiedergabe betrifft. Man braucht allerdings gutes Licht unter Wasser oder einen Filter, was aber in der Klasse eher nicht angebracht ist. Ich muss meine UW-Fotos i.d.R. nicht nacharbeiten.
zugegeben, die Auswahl an Objektiven ist nicht so berauschend. Da kommt es eben auf Deine Ansprüche an. Gerade aber bei den Unterwasserfotos sind die Objektivfehler eher nicht auszumachen, wenn das Foto gut ausgeleuchtet und scharf ist. Mit dem Bildsensor sind für Ausschnittvergrößerungen, z. B. bei Makros zur Elimination von Verzeichnungen am Rand, ausreichend Reserven da.
Das Rauschverhalten ist ebenfalls als sehr günstig getestet worden, so dass Fotos ohne Blitz auch noch bei wenig Licht gut funktionieren. Das halte ich für einen Vorteil, da Blitze für meinen Geschmack i.d.R. harte Farben und Schattenwürfe erzeugen, sofern man nicht mit mehreren Blitzen und dem entsprechenden Aufwand arbeitet.
Ich halte die Sony A 6000 für ein ausgesprochen guten Kompromiss im sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Ich habe mir inzwischen eine 2. A 6000 zugelegt -:)

Alternativ, wenn's der Geldbeutel hergibt, ist m. E. die Sony Alpha 6500 meine persönliche Empfehlung (nicht die 6300).

Unterwassergehäuse und Zubehör:
Das ist eine Prinzipfrage, so meine ich. Ich habe das passende Gehäuse von Nauticam (NA-6000) mit dem passenden Domeport für das PZ Pancake-Zoom Kit-Objektiv. Es gibt inzwischen eine reichhaltige Auswahl an UW-Gehäusen für die A 6000, auch aus China für ca. 200 Euro, aber mit Nauticam liegt man auf der Profiseite und hat entsprechend alle möglichen Ausbauoptionen. Zudem sind bei nicht allen UW-Gehäusen alle Funktionen nach außen geführt, wobei ich die UW-Programmierung auf die MR-Speicher gelegt habe (C für Custom bei allen anderen Herstellern genannt).
Ich habe mich für den Ausbau des UW-Equipments nach der Methode der Kompaktkameras entschieden, so dass ich während des Tauchganges Zwischen normaler Brennweite, Weitwinkel (Nauticam UWL-1) und Makro (Achromat) mittel Bajonett-Verschluss wechseln kann. Die Abbildungsleistung leidet darunter nämlich weniger, als weithin angenommen. Zudem kann ich nicht, wie die Profis mit mehreren UW-Kameras an den Start gehen und je nach Motiv unter Wasser die Kamera wechseln. Denn das Objektiv unter Wasser wechseln gelingt nur genau 1 Mal -:).
Mit zwei UW-Videoleuchten, UW-Blitz und allem Zubehör landet man aber so schnell bei etwa 10 kg Gewicht für die ganze Ausrüstung.

Diese Fragestellung nach der UW-Ausrüstung gilt auch für alle anderen Kameras, das ist natürlich nicht Sony-spezifisch.

Ich hoffe, ich konnte ein paar Impulse setzen?! Viel Spaß,

Gruß, G-Cloud

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