Testbericht: Panasonic Lumix DC-G9 Spiegelloses Foto-Flaggschiff

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Erstellt 2018-02-12 14:02 | IP-Adresse ist nicht registriert

Dieser Thread enthält Kommentare zu "Testbericht: Panasonic Lumix DC-G9 Spiegelloses Foto-Flaggschiff" aus https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Testbericht_Panasonic_Lumix_DC-G9/10754.aspx.

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Beiträge 6
Antwort 2018-02-13 10:18 | IP-Adresse ist registriert

Danke für diese sehr ausführliche Rezension! Eine sehr interessante Kamera. Etwas erstaunt bin ich über die Einschätzung der JPEG-Bildqualität, nachdem ich bei www.dpreview.com/.../8 die Detaildarstellung mit anderen Kameras der ~ 20-Megapixel-Klasse verglichen habe, denn ich finde, da schneidet sie besonders gut ab. Woran kann diese Diskrepanz liegen?

Antwort 2018-02-13 16:42 | IP-Adresse ist registriert

Möglicherweise liegt die Diskrepanz am Testverfahren. MTF50 ist ja nur eine Auflösung, bei MTF10 bspw. sieht es vielleicht anders aus. Aber bei MTF10 sind eigentlich alle Kameras sehr gut und kaum noch Unterschiede festzustellen, da dann alle am physikalischen Auflösungslimit des Sensors sind.

Benjamin Kirchheim
digitalkamera.de-Redakteur

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Antwort 2018-02-13 18:47 | IP-Adresse ist registriert

Guten Tag Benjamin, in dem super Testbericht bin ich über die Aussage über den Multishot-Modus gestolpert: "...denn bisher konnte uns eine solche Funktion bei keinem Kamerahersteller so richtig überzeugen und im Labor in der Effektivität bestätigen." Ist das tatsächlich so, dass Ihr bei den Olys, die diese Funktion haben, keinen Vorteil gesehen habt? Oder habe ich da etwas übersehen?

Danke und Gruß, Stefan M.

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Antwort 2018-02-16 14:00 | IP-Adresse ist registriert

Auch ich sag DANKE für die ausführliche Rezension! Meine Frage ist: wieso hat eine MFT-Kamera ein Display im Format 3:2 und wieso ist das ein guter Kompromiss? Warum brauche ich Kompromisse beim Display? Dies ist eine Stillkamera. Wer eine "videolastige" Kamera kaufen möchte, der greift sowieso zur GH5. Die könnte ja dann ein Display im 16:9.Format haben. Klar haben die meisten Kameras ein Display im 3:2 Format und somit ist die Produktion(Einkauf?) günstiger. Aber wird es nicht langsam Zeit, den Pixelwahn (400MP) zu beenden und die bereits ziemlich ausgereiften Kameras an der Praxis zu orientieren? Wie die Palette des Malers ist doch die Kamera mein "Handwerkszeug". Und das sollte so ergonimisch und praxistauglich wie möglich sein. Das ist jedenfalls meine Meinung.

Herzliche Grüße und stets Gut Licht

Gerd Herm

Antwort 2018-02-16 14:58 | IP-Adresse ist registriert

stm:
Ist das tatsächlich so, dass Ihr bei den Olys, die diese Funktion haben, keinen Vorteil gesehen habt?

Sehen konnten wir den Vorteil, aber die Messung konnte das nicht bestätigen (nachzulesen im Test der OM-D E-M5 Mark II). Hier bei der Panasonic untermauert dagegen die Messung den visuellen Eindruck. Bei Sony konnten wir es mangels JPEG aus der Kamera nicht messen. Pentax hat auch ein solches System, aber da haben wir schon länger keine Kamera mehr getestet. Das wird sich mit der K-1 Mark II, die vermutlich bald vorgestellt wird, hoffentlich mal ändern. Ich habe es mir jedenfalls vorgenommen, auch wenn die vermutliche Leser/Klickzahl in keinem Verhältnis zum Aufwand steht. Bei der K-1 war ja das Problem, dass sie erst ewig nicht lieferbar war und als sie es war, war sie "alt" und es gab viele andere spannende, neuere Kameras, so dass wir die Pentax dann letztlich nicht getestet haben.

Benjamin Kirchheim
digitalkamera.de-Redakteur

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Antwort 2018-02-23 00:44 | IP-Adresse ist registriert

Wow, was ein interessanter und ausführlicher Testbericht! Ich weiß jetzt definitiv welche Kamera ich mir als nächstes kaufen werde. :)

Aber ich hab nen kleinen Rechtschreibfehler in eurem Text gefunden.

Im Fazit, zweite Zeile, das erste Wort. Widerspiegelt nicht wiederspiegelt. :P Aber ansonsten, beeindruckend, danke!

Antwort 2018-02-23 08:44 | IP-Adresse ist registriert

Danke ist korrigiert. Man kann so einen langen Text noch so oft lesen, durch die Rechtschreibkorrektur jagen und von einer zweiten Person gegenlesen lassen, irgendwas flutscht immer durch. 

Benjamin Kirchheim
digitalkamera.de-Redakteur

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Antwort 2018-06-21 11:46 | IP-Adresse ist registriert

Auch von mir vielen Dank für den hervorragenden, ausführlichen Test: hilft wirklich ungemein bei der Kamerawahl! 😊 Ich hatte MFT ursprünglich gar nicht in Betracht gezogen bei den potenziellen Kandidaten, was sich hiermit geändert hat.

Daher habe ich auch sehr gerne den Labortest gekauft. Hier ist mir allerdings eines aufgefallen, was im Test überhaupt nicht erwähnt wird: Die tatsächlichen ISO-Werte liegen nur bei 50% der angegebenen Werte, teilweise sogar darunter. Auch wenn angegebener und realer Wert fast immer abweichen, habe ich eine so hohe Differenz noch bei keiner anderen Kamera gesehen.

Im Endeffekt bedeutet es, dass Messungen bei ISO 3.200 tatsächlich nur den Werten bei ISO 1.600 entsprechen. Das wäre doch ein gravierender Nachteil bzw. würde das Ergebnis völlig verfälschen, die Kamera wäre um einiges schlechter!

Daher meine Frage: Sind die Werte tatsächlich korrekt, oder ist hier die untere Zeile der Tabelle eine Spalte nach rechts verrutscht?

Antwort 2018-06-21 19:05 | IP-Adresse ist registriert

Die Messung des ISO-Werts hat sich als nicht immer allzu zuverlässig herausgestellt, so dass ich nur noch darauf eingehe, wenn ich praktische Auswirkungen feststelle, d. h. im Klartext: (deutlich) längere Belichtungszeiten für gleich helle Bilder. Ich habe gerade so einen Fall beim OnePlus 6, wo ich die Bilder gut zwei Blendenstufen länger belichten muss als mit "normalen" Kameras. Messwert: ISO 36 bei eingestellten ISO 100. Die Panasonic G9 war diesbezüglich unauffällig.

Ich kann, wenn man sich nicht zu 100 % sicher ist und um die letzten Zweifel auszutreiben, nur dazu raten, die Kamera einmal auszuleihen oder bei einer Onlinebestellung sehr behutsam in Betrieb zu nehmen und auszuprobieren, bis man sich ganz sicher ist, dass man sie behalten möchte. Ein Händler vor Ort sollte bspw. kein Problem damit haben, wenn man, bei entsprechender Sicherheitshinterlegung, mal mit der Kamera (und danach vielleicht noch mit einem Alternativmodell) vor die Tür geht und ein paar Raw+JPEG auf die mitgebrachte Speicherkarte aufnimmt und zu Hause in Ruhe vergleicht, bevor man, selbstverständlich beim freundlichen Händler, kauft. Vielleicht hat der Händler sogar in seinem Verkaufsraum Testmöglichkeiten.

Benjamin Kirchheim
digitalkamera.de-Redakteur

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Antwort 2018-06-22 00:15 | IP-Adresse ist registriert

Vielen lieben Dank für die schnelle und ausführliche Antwort! Der freundliche Fotohändler hat mir tatsächlich schon geholfen, einen anderen Kandidaten zu testen und auszusortieren: Toller Service und Ehrensache, dass die neue Kamera bei diesem Händler gekauft wird und nicht im Internet, um vielleicht ein paar Euro zu sparen.

Eine Frage noch: Da ich fast ausschließlich Landschaftsfotografie betreibe ist der Dynamikumfang für mich entscheidendes Kriterium. Ist die Messung der Eingangsdynamik ähnlich unsicher? Im Labortest liegt sie für die G9 bei 11-12 Blendenstufen bis ISO 3.200. In den Tests von fotoMagazin und DigitalPhoto ca. 2 Blendenstufen niedriger. Das ist ja schon eine Menge...

Unabhängig davon werde ich natürlich auch die G9 meinem eigenen privaten Test unterziehen... 😊

Antwort 2018-06-22 07:30 | IP-Adresse ist registriert

Die Unterschiede im Dynamikumfang scheinen in erster Linie am Labortestverfahren zu liegen. Das FotoMagazin verwendet DCTau, das wir früher auch verwendet haben. Seit Jahren benutzen wie jedoch den DxO Analyzer und der gibt typischerweise höhere Dynamikumfänge aus, das haben wir bei unseren Tests bei der Umstellung festgestellt. Woher die Unterschiede genau kommen, kann ich gar nicht sagen, es scheint in erster Linie an den Algorithmen der jeweiligen Testsoftware zu liegen, die die Bilddaten interpretiert. Unsere Testvorlage hat über 13 Blendenstufen Dynamikumfang. Solange die Testsoftware keine höheren Werte ausspuckt, vertraue ich ihr.

Ich würde mir da keine Sorgen bzgl. Dynamikumfang machen. Wenn es wirklich darauf ankommt, ist ohnehin im Raw-Format noch mehr Feinzeichnung in den Tiefen und Lichtern herauszukitzeln als im von uns getesteten JPEG-Format. Am wichtigsten ist dabei vor allem, in der niedrigsten Basis-ISO-Empfindlichkeit (und nicht der ISO-Erweiterung nach unten) zu bleiben, da gibt es schon rein physikalisch den höchsten Dynamikumfang.

Benjamin Kirchheim
digitalkamera.de-Redakteur

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Antwort 2018-06-22 10:13 | IP-Adresse ist registriert

Nochmal danke für die schnelle Antwort!

Ich fotografiere häufig gegen die Sonne und mag nicht zu viele Bilder als RAW entwickeln müssen, kostet mich zu viel Zeit.

Der o.g. Test mit einer X-H1 - tolle Kamera eigentlich - ging diesbezüglich gründlich schief: Jede Gegenlichtaufnahme war entweder im Himmel oder Vordergrund völlig ausgewaschen oder abgesoffen, da hat teilweise sogar RAW nicht geholfen. Meine "billige" 1"-FZ2000 hat die selben Motive mit Zeichnung in hell und dunkel wiedergegeben. Daher wollte ich die Vorauswahl einschränken.

Antwort 2018-06-22 12:10 | IP-Adresse ist registriert

Das deckt sich mit unseren Labormessungen von Fujifilm-Kameras, denn die haben dort einen verhältnismäßig geringen Dynamikumfang.

Benjamin Kirchheim
digitalkamera.de-Redakteur

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