Testbericht: Sony Cyber-shot DSC-RX10 IV High-End-Bridgekamera

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Erstellt 2017-11-14 10:02 | IP-Adresse ist nicht registriert

Dieser Thread enthält Kommentare zu "Testbericht: Sony Cyber-shot DSC-RX10 IV High-End-Bridgekamera" aus https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Testbericht_Sony_Cyber-shot_DSC-RX10_IV/10659.aspx.

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Antwort 2017-11-15 15:48 | IP-Adresse ist registriert

Irgendwie enttäuschend!

Mein 28-300mm an der Nikon D600 ist als Reisekamera eindeutig besser und auch nicht gösser. Nur 300mm?ich denke raussvergrössert ist die BQ auch nicht schlechter.

Antwort 2017-11-16 08:53 | IP-Adresse ist registriert

So ein 28-300 Superzoom zählt nicht grade zu den besten Linsen, vor allem am Teleende nicht. Hinzu kommt, dass beim "Rausvergrößern" von 300 auf 600 mm von den 24 Megapixeln Auflösung gerade einmal 6 Megapixel übrig bleiben. Für ne Postkarte reicht das aber durchaus noch. Größenmäßig ist die D600 einen Zentimeter breiter und zwei Zentimeter höher als die RX10 IV und sicher locker 4-5 cm länger mit 28-300 (bei der Hälfte der Telebrennweite). 550 Gramm mehr Gewicht bringt die Nikon-Kombination auf die Waage und die Summe der UVPs liegt 850 Euro höher.

Wenn es um Video, Makros oder Aufnahmen aus Perspektiven geht, bei denen man nicht durch den Sucher schauen kann, hat die Nikon ohnehin keine Chance, auch bei den Serienbildern bei weitem nicht.

Die Kameras sind schon sehr verschieden und eine D600 hat klar auch große Vorteile, aber nicht mit einem 28-300 Superzoom, sondern mit feinen Festbrennweiten oder hochwertigen Zooms. Das sind dann doch eher ganz andere Zielgruppen, die die beiden Kameras ansprechen.

Der Preis der RX10 IV ist sehr hoch, aber deswegen empfehle ich ja auch die RX10 III als Alternative, wenn man die hohe Serienbildgeschwindigkeit und den besseren Autofokus nicht benötigt. Die RX10 III bekommt man aktuell 600 Euro günstiger als die RX10 IV.

Benjamin Kirchheim
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Antwort 2017-11-17 23:49 | IP-Adresse ist registriert

ctueni:

Mein 28-300mm an der Nikon D600 ist als Reisekamera eindeutig besser und auch nicht gösser.

Ja, ne is klar:

http://camerasize.com/compact/#722,378.329,ha,b

http://camerasize.com/compact/#722,378.329,ha,t

 

Gruß, Michael.

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Antwort 2017-11-22 09:55 | IP-Adresse ist registriert

Eine Frage zum Test :

Die MTF-50 Auflösung am Rand bezieht sich auf den Rand bei 36mm entsprechend "Kleinbildbreite" ?

Es ist nicht die Auflösung in den Ecken gemeint !?   ....  oder ?

Sorry, wenn ich das irgendwo (mehrfach) überlesen haben sollte.

 

Manfred

Antwort 2017-11-22 11:44 | IP-Adresse ist registriert

Die Linienpaare pro Millimeter sind auf Kleinbildäquivalent umgerechnet, um die Werte verschieden großer Sensoren vergleich zu können. Frag mich nicht, warum, wir übernehmen nur die Werte direkt aus dem DxO-Analyzer. Ich hätte ja so etwas wie Linienpaare oder Linien pro Bildhöhe angegeben. Das wäre ganz ohne Kleinbildäquivalent vergleichbar. Der Bildrand ist glaube ich 80 % von der Bildmitte entfernt, also nicht die alleräußerste Ecke. Das müsste ich aber jetzt in der Doku nachgucken, wenn das so wichtig ist.

Benjamin Kirchheim
digitalkamera.de-Redakteur

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Antwort 2017-11-22 12:42 | IP-Adresse ist registriert

Benjamin Kirchheim:
Die Linienpaare pro Millimeter sind auf Kleinbildäquivalent umgerechnet, um die Werte verschieden großer Sensoren vergleich zu können.

Das empfinde ich von den Kompromissen, die man machen muss,  als den  am "wenigsten schlimmsten".

 

Benjamin Kirchheim:
Das müsste ich aber jetzt in der Doku nachgucken, wenn das so wichtig ist.

Sooo "wichtig" ist es nicht  ...

aber es würde den Labortest vielleicht etwas aussagekräftiger/ präziser machen, wenn man "die Lage des Randes" in dem grundsätzlichen Beschreibungstext des MTF-50 Diagramms dauerhaft hinterlegen würde.

 

Ich kam zu der Nachfrage, weil mir bei der RX10IV eines Freundes der Schärfeabfall in den Ecken deutlich mehr als der Unterschied im Labortest von Mitte ca. 50 auf Rand ca. 33 erschien.

 

Manfred

Antwort 2017-11-22 14:19 | IP-Adresse ist registriert

odin:
aber es würde den Labortest vielleicht etwas aussagekräftiger/ präziser machen, wenn man "die Lage des Randes" in dem grundsätzlichen Beschreibungstext des MTF-50 Diagramms dauerhaft hinterlegen würde.

Es ist tatsächlich bei DxO etwas schwammig beschrieben. Grundsätzlich wird der MTF-Wert an 15 Positionen gemessen (ein gleichmäßig über das Bildfeld verteiltes 5x3-Raster, d. h. die äußersten Punkte sind genauso weit vom Bildrand entfernt wie untereinander). Beim Wert für die Bildränder ist dann nur beschrieben, dass dabei der Mittelwert der Ecken verwendet wird: "The value at the center of the image and the mean of the values at corners are given. Each value is the mean of the corresponding vertical and horizontal values."

Wie man den Schärfeabfall wahrnimmt, hängt aber ohnehin von der Vergrößerung ab. Also nicht nur von der Ausgabegröße, sondern auch dem Betrachtungsabstand. So sind ~30 lp/mm eigentlich genug Auflösung für jede Ausgabegröße, sofern man einen Betrachtungsabstand einhält, bei dem man das Bild komplett überblicken kann. Möchte man näher ans Bild, um Details zu entdecken (genau das erwartet man ja von einer guten, teuren Kamera), dann braucht es auch mehr Auflösung, je nach Anwendung beliebig mehr.

Benjamin Kirchheim
digitalkamera.de-Redakteur

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Antwort 2017-11-22 16:19 | IP-Adresse ist registriert

Benjamin Kirchheim:
Wie man den Schärfeabfall wahrnimmt, hängt aber ohnehin von der Vergrößerung ab.

Das sehe ich auch so  Big Smile

Wenn man ( oder ich ) sich eine neue Kamera kauft ( in diesem Fall ein Freund )  ...

packt man sie aus und prüft erst einmal, ob sie "funktioniert"  ...  und dann, ob das Objektiv einigermaßen zentriert ist. Dazu sieht man sich die Ecken an, ob sie gleichmäßig scharf ( unscharf Cool ) sind.

Bei der Kontrolle kamen wir zu dem Schluss, dass das eher nicht 33LP sein  könnten, verglichen mit der Mitte.

Deshalb die Frage, wo der "Rand" messpunktmäßig liegt.

Wenn die Randwerte = Mittelwerte sind, passt das dann schon so in etwa mit den schwächeren Ecken "unserer" Kamera. ( weil es halt die schwächeren Ecken sind )

Sie ist nicht wirklich sichtbar dezentriert:  alle Ecken sind im Verhältnis zur Mitte gleich "matschig"  Devil

 

Und : es ist für die Interpretation der Laborteste in Zukunft  gut zu wissen, wie die Werte zustande kommen.

 

Manfred

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