Bitte um Kaufberatung: Kamera bis 750 Euro

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Antwort 2017-07-30 21:25 | IP-Adresse ist registriert

G81 wäre sicher meine erste Wahl, wenn Geld absolut keine Rolle spielen würde. Ist aber nochmal ein gutes Stück teurer als die G70 leider ;)

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Antwort 2017-07-31 17:38 | IP-Adresse ist registriert

@proggie: Ich komme aus dem Lager der APS-Cs mit einer Nikon 7100 und den entsprechenden Objektiven - von (auf KB gerechnet) 18 - 450mm + einem Makro. Damit bin ich mit Fotorucksack bei 6 kg. Und war auch bislang (!) sehr zufrieden. Soweit, so gut. Über den Preis reden wir einmal nicht.

Eine gute Freundin hatte genau das gleiche Problem bei der Auswahl, wie du es hast. Nicht zu gross, zu schwer, zu klein, zu lichtschwach, nicht flexibel, zu geringe Brennweite....

Also ging ich auf die Suche. Bridge-Cams schieden mit der Zeit aus - auch hier immer wieder Begrenzungen. Letztlich (nach einem 3/4 Jahr) habe ich ihr die Olympus OM-D E-M10 Mark II empfohlen. Sie kostet aktuell ca. 650€ mit einem Kitobjektiv 24-84mm (KB). 2 weitere Kollegen haben sie sich dann auch gekauft. Nun wurde ich neugierig und habe sie mir auch zugelegt - im Januar. Jetzt im Juli bin ich bei 3 Objektiven und 1,6 kg mit einer Tasche. Die Nikon liegt seitdem fast immer zu Hause.... Die Oly hat eigentlich alles. Blitz (naja - aber vorhanden), elektr. Sucher, Klappdisplay. Das Objektiv ist für die Grösse gut. Punkt.

Was ich sagen möchte: bei der Entscheidung zur Auswahl einer Kamera / eines Kamerasystemes fehlt mir hier einfach der Hauptgrund. Was willst du fotografieren??? Du hast es eingangs geschrieben. Das Dumme ist nur, man wächst mit den Möglichkeiten und kann daher nie absehen, was man irgendwann möchte. Eine Bridge bleibt weiterhin Bridge. Eine Systemcam dagegen bleibt flexibel. Und man kann Objektive zu Hause lassen. Scherz! Das passiert mir nicht, weil ich immer alles brauche...

Wieviel Zeit möchtest du für Fotografie "opfern"? Wer spielt mit (Partner)? Welche Motive? Welche Tageszeit? Welches Gewicht? Würdest du bewusst losgehen um zu fotografieren? Welche Ansprüche hast du an deine Fotos? Oder würde die Cam in der Ecke liegen, weil Handy dabei???

Viele Grüsse von tomtatom

 

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Antwort 2017-07-31 23:00 | IP-Adresse ist registriert

@tomtatom

Lustig, genau die Olympus-Kamera habe ich mir gestern noch im WWW angesehen. Und ich verstehe auch durchaus Deine Argumentation. Ich sehe es nur genau anders herum: Wie Du schon richtig gemerkt hast, bin ich fotografisch noch gar nicht festgelegt, sondern eher neugierig auf die Möglichkeiten.

Warum sollte ich zu Beginn eines neuen Hobbys, von dem ich erst einmal schauen muss, wie viel Zeit ich tatsächlich dafür investiere, auf eine Systemkamera setzen, wenn ich nur ein begrenztes Budget habe und dafür nur eine MFT mit Objektiv bis ca. 80mm (und ohne Makro-Möglichkeiten) bekommen kann?

Wenn ich noch nicht weiß, welcher Brennweiten mir liegen, warum sollte ich in viele teure, einzelne Objektive investieren, wenn ich mit der FZ1000 eine gute "Allround"-Lösung bekomme, die mir ein Fotografieren über einen großen Brennweitenbereich für wenig Geld ermöglicht? Sicher, die Bildqualität der Bridge wird gegenüber der MFT in bestimmten Situationen abfallen, aber auch gegen eine MFT mit weniger lichtstarken Objektiven? Und selbst wenn das so wäre, sehe ich das? Ich glaube nicht, dass ich es so betrachten werde.

Von einer guten Smartphone-Cam kommend, werde ich von den neuen Möglichkeiten vermutlich begeistert und überwältigt....bis überfordert sein. Wenn ich die Bridge beherrsche, wirklich an die Grenzen bringe und den Unterschied auch ohne direkten Bildvergleich sehe, dann wird in mir automatisch der Wunsch nach mehr Möglichkeiten – und damit vielleicht auch die Bereitschaft, mehr auszugeben – aufkommen.

Wirklich Hin- und Hergerrissen bin ich hingegen im Moment nur bzgl. der Größe. Die FZ1000 ist ein Schlachtschiff, von dem ich nicht weiß, ob ich es immer mitschleppen will. Aber eine RX100 oder GX80 ist auch einfach eine kleine, fummelige Kamera, die man nicht richtig anfassen kann (wenn ein Pancake drauf ist).

Wiege ich all das ab, so ist für mich die FZ1000 gerade das Optimum.

Nur, falls es von Interesse ist, hier mein Instagram-Account – zukünftig möchte ich weg von der schnellen Bearbeitung mit der App und ihren Filtern, sondern eher auf eine abgestimmte Entwicklung mit Lightroom oder Affinity Photo: https://www.instagram.com/cloudburster85

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Antwort 2017-08-01 09:46 | IP-Adresse ist registriert

Hi!

Als Universallösung würde ich an Deiner Stelle auch die FZ1000 nehmen.

Mit <600 Euro für ein Neugerät liegst Du vergleichsweise zu den Systemkameras SEHR günstig, für den Brennweitenbereich 25-400 brauchst Du bei MFT Systemkameras auf jeden Fall 2 Objektive (bei Panasonic das 12-60er und das 45-200er), d.h. Gesamtpreis für Kamera + beide Objektive wahrscheinlich >=1000 Euro, insbes. wenn Dir die GX80 zu klein ist.

Und die FZ1000 ist ~1 Stufe lichtstärker als die "günstigen" Wechselobjektive - bei den meisten geht die Lichstärke von 3.5-5.6 und bei der FZ1000 hast Du 2.8-4, so dass Du die Nachteile des kleineren Sensors in etwa ausgleichen wirst. Zwischen FZ1000 und MFT Systemkamera mit günstigem Zoomobjektiv (12-60er 3.5-5.6) wird die Bildqualität sich nicht groß unterscheiden.

Last not least - in Deinem LG G5 Smartphone ist ja auch eine Ultraweitwinkel Kamera als 2. Linse verbaut, so dass Dir der Ultraweitwinkelbereich <25 mm an der FZ1000 erstmal nicht so fehlen wird (hab selber seit ~1 Monat das LG G5 SE)!

...dann wünsche ich schon mal "Gut Licht!" --Holger

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Antwort 2017-08-01 10:30 | IP-Adresse ist registriert

proggie:
Warum sollte ich zu Beginn eines neuen Hobbys, von dem ich erst einmal schauen muss, wie viel Zeit ich tatsächlich dafür investiere, auf eine Systemkamera setzen, wenn ich nur ein begrenztes Budget habe und dafür nur eine MFT mit Objektiv bis ca. 80mm (und ohne Makro-Möglichkeiten) bekommen kann

Grundsätzlich kann ich deine Überlegungen sehr gut nachvollziehen. Trotzdem noch ein paar spontane, unsortierte Gedanken dazu von mir.

Eine FZ1000 ist sicher sehr universell, aber halt auch IMMER groß und schwer und auch relativ lichtschwach.

Mit einer Olympus E-M10 (die I würde sicher für den Einstieg reichen, ein Gehäuse-Upgrade kann bei Gefallen des Systems ja später noch erfolgen) könnte man mit einer lichtstarken kleinen Festbrennweite auch mal sehr kompakt und leicht unterwegs sein und hätte dann auch gleich hinsichtlich Lichtstärke und Bokeh eine gute Ergänzung zum lichtschwachen Kitzoom.

Es gibt ein Olympus 12-50 mm, welches eine sehr brauchbare Makrofunktion hat.

Alles wäre im Rahmen des Budgets möglich bei Gebrauchtkauf. Habe mal im DSLR-Forum auf die Schnelle nach Gebrauchtpreisen geschaut:

Olympus E-M10 I, noch mit Restgarantie und sogar Zusatzgriff für besseres Handling = 270 Euro
Olympus 12-50mm = 120 Euro
Panasonic 20mm/1.7 =  ca. 200 Euro

Damit hättest du schon ein schöne universelle Kombi, das Budget würde nicht übermäßig strapaziert, die Garantie gilt bei Olympus auch für den Zweitbesitzer und ein Stabi im Gehäuse grenzt die Objektivauswahl nicht unnötig ein für den Fall, dass man das System weiter ausbauen möchte.

Und solltest du doch feststellen, dass das Fotografieren nie ein wirkliches Hobby für dich wird, kannst du alles wieder verkaufen. Der finanzielle Verlust dürfte überschaubar bleiben, so lange du nicht irgendwo verkaufst, wo Gebühren dafür anfallen. 

Nur beim Tele müsstest du im Vergleich zur FZ1000 Zugeständnisse machen. Aber ich sehe bei deinen Motiven bisher auch nichts, wofür du besonders lange Brennweite benötigen würdest. 

 

 

 

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Antwort 2017-08-01 11:21 | IP-Adresse ist registriert

Hallo,

dann bringe ich mal, der Vollständigkeit halber, noch die Canon G1x MKII ins Spiel.
Die Kamera ist kein leichtgewicht aber 300g leichter als die FZ1000.
Das Objektiv deckt 24-120mm ab bei f/2-3,9.

Sollte die Kamera auch zu klein sein sollte man sich mal die kleinen D-SLR anschauen.
Deren Gehäuse sind wegen des Spiegelkastens relativ dick und griffig.

Christian

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Antwort 2017-08-01 22:48 | IP-Adresse ist registriert

Vielen lieben Dank für eure intensive und herzliche Beratung hier. Gestern Abend habe ich mich entschieden, und eine Kamera geordert. Es ist die FZ1000 geworden, und genau aus der Argumentation heraus, die @Iholgersch heute morgen gepostet hat. Letztendlich erschien es mir als der beste Kompromiss. :) Bin gespannt auf die Kamera und freue mich, sie im Urlaub ausführlich auszuprobieren. Dann werde ich auch schnell merken, ob sie mir zu groß ist. ;)

So, jetzt brauche ich irgendwie schnell noch nen Tragegurt und ne wetterfeste Kameratasche. Gibt es da empfehlenswerte Klassiker?

@MissC: Klar, auf meinem Instagram-Account wirst du keine Telemotive finden ;) - ich fotografiere ja gerade ausschließlich mit nem Smartphone und werde mich hüten, den Digitalzoom zu nutzen. *g*

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Antwort 2017-08-02 08:29 | IP-Adresse ist registriert

proggie:
@MissC: Klar, auf meinem Instagram-Account wirst du keine Telemotive finden ;)

Bei Instagramm habe ich nicht geschaut, sondern mich daran orientiert, welche Motive du hier im Thread genannt hast - also die, die du in Zukunft planst: Natur- und Landschaft, ein bisschen Architektur, Makro- und Nachtaufnahmen. Und da hier keine weit entfernten Motive auftauchen schien mir der Verzicht auf viele Tele zugunsten von größerem Sensor sowie Lichtstärke für Nacht- und Innenaufnahmen nicht so abwegig.

Mein Vorschlag sollte nur eine Alternative aufzeigen, dass man - entgegen deiner Vermutung - mit einer Systemkamera eine universelle lichtstarke Ausrüstung zusammenstellen kann, ohne in viele teure Objektive zu investieren, die sowohl größenmäßig als auch bezüglich Lichtstärke sehr variabel ist und darüber hinaus auch makrotauglich.

Aber da für Gebrauchtkauf die Zeit eh nicht gereicht hätte wünsche ich dir jetzt erst einmal viel Spaß mit der FZ1000 und einen schönen Urlaub. Smile
 

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Antwort 2017-08-03 13:27 | IP-Adresse ist registriert

Super Tipps! Vielen Dank

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Antwort 2017-08-04 12:28 | IP-Adresse ist registriert

So, Kamera und Tasche sind da, und ich habe gestern schon im meinem Buch zur Kamera gestöbert. :) Zum Transport der Kamera mal ne Newbie-Frage: In die meisten Taschen wird die Kamera ja so reingelegt, dass das Objektiv nach unten zeigt und das Display nach oben. Kann ich die Kamera in dieser Lage auch mit aufgesetzter Gegenlichtblende transportieren? Wie handhabt ihr das? Ich bin unsicher, ob das nicht auf Dauer die Gegenlichtblende oder Optik schädigt, aufgrund des hohen Gewichts, das dann da drauf lastet...

 

Top 25 Mitwirkender
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Antwort 2017-08-04 13:00 | IP-Adresse ist registriert

Hallo,

wenn die Tasche tief genug ist kann man die Gegenlichtblende drann lassen.
Aber wieso liegt die Kamera auf dem Objektiv? In solchen Taschen sind Elemente, z.B. Raumtrenner, auf denen das Gehäuse aufliegt.

Christian

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 17
Antwort 2017-08-04 23:48 | IP-Adresse ist registriert

Das nenne ich mal First-World-Problem!!!! ;)

Ich habe die Lowepro Apex 120 mit einem Raumtrenner, der flexibel positionierbar ist. Ich kann den auch in etwa so platzieren, dass der Kameragriff darauf ruht. Allerdings ist die Kamera mit aufgesetzter Gegenlichtblende so groß, dass sie zwar gut in die Tasche passt, aber trotzdem mit der Gegenlichtblende den Boden berührt. ;)

Tatsächlich handlicher finde ich es auch, die Kamera mit dem Objektiv zur Seite reinzulegen, dann kann man sie nämlich sehr bequem direkt am Griff rausnehmen und muss nicht irgendwie am Raumtrenner vorbei / um die Ecke, um die Kamera zu entnehmen (die Apex 120 passt ziemlich genau, ist eher zu eng). Bei seitlicher Lagerung passt dann aber die Gegenlichtblende nicht mehr drauf.

Top 10 Mitwirkender
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Antwort 2017-09-06 00:46 | IP-Adresse ist registriert

RX100 III kann ich dir mit vollem Vertrauen ans Herz legen. :)

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