Nikon D7100 mit Nikkor 18-200mm 1:3,5-5,6 G ED VR II oder Pentax K-3 mit Tamron AF 3,5-6,3/18-200 XR Di II

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Erstellt 2015-03-09 12:11 | IP-Adresse ist registriert

Hallo, ich habe mich schon fast entschieden die Nikkon D7100 mit dem Reisezoom Nikon AF-S DX Nikkor 18-200mm 1:3,5-5,6 G ED VR II zu kaufen, bin jetzt aber doch noch am Überlegen ob nicht doch die Pentax K-3 mit Tamron AF 3,5-6,3/18-200 XR Di II eine Alternative wäre? Preislich ist es auf jeden Fall interessanter, da käme das Pentax-Kit auf unter 1100 EUR, während das Nikon Kit bei rund 1400 - 1500 liegt.

Kann Jemand von Erfahrungen berichten oder eine Einschätzung geben? Mir ist klar, daß schon mal ein wesentlich Unterschied darin besteht, dass bei Nikon der Bildstabilisator im Objektiv steckt und dieses daher alleine genommen schon mal teurer sein muss, während bei der Pentax K-3 der Stabi in der Kamera steckt und daher das Tamron Objektiv "einfacher" aufgebaut ist was den fehlenden Bildstabilisator betrifft.

Mich würde eben interessieren ob z.B. die bei den sog. "Reisezooms" verbreiteten Verzeichnungen beim Tamron stärker ausfallen als beim Nikon Objektiv oder ob es sonstige triftige Gründe (Qualität) gibt, lieber zur teureren Nikon Variante zu greifen?

Besten Dank schon mal im Voraus an Alle die mir hier Tipps geben können.

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Antwort 2015-03-09 14:54 | IP-Adresse ist registriert

Hallo,

wenn es um Quallität geht ist es egal ob Nikon oder Pentax. Ich würde auf jeden Fall keines der Reisezooms kaufen.
Der Vorteil eines großen Brennweitenbereichs wird mit vielen Nachteilen erkauft.
Eine Sony RX10 schneidet im Vergleich mit den D-SLR-Objektiv Kombis vermutlich besser ab.

Christian

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Antwort 2015-03-09 15:00 | IP-Adresse ist registriert

Danke für die Rückmeldung.

Was wäre denn ein Kompromiss beim Brennweitenbereich, bei dem sich die von Dir angesprochenen Nachteile noch in Grenzen halten und dennoch eine gewisse Flexibilität erhalten bleibt? 18-140 oder 18-105?

Nochmals Danke.

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Antwort 2015-03-09 15:32 | IP-Adresse ist registriert

Hallo,

das hängt davon ab wie groß die Kompromissbereitschaft ist. Da helfen Testberichte von Objektiven weiter. Z.B. auf www.photozone.de, www.dpreview.com und andern Testseiten.

Sollen noch andere Objektive dazu kommen?

Christian

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Antwort 2015-03-09 16:03 | IP-Adresse ist registriert

Weitere Objektive je nachdem, was ich nach Auswahl eines "Immerdrauf"Objektives zusätzlich brauche. Mir ist schon klar, dass ich für gute Portraits am Besten ein 35er Festbrennweite verwenden sollte und für sehr kurze oder lange Brennweiten auch jeweils etwas Spezielles. Das will ich für die Zukunft natürlich nicht ausschließen, aber für den Anfang ist meine Idee, möglichst viel abzudecken und dabei bis zu einem Punkt zu gehen der nach Ansicht von Leuten die sich besser auskennen als noch sinnvoll angesehen wird.

Ich sehe für mich einfach die "Gefahr", wenn ich mich von vorneherein mit verschiedenen Objektiven ausstatte, z.B. 2x Zoom für kürzere und längere Brennweiten und 1x Festbrennweite) ist die ganze Ausrüstung einfach oft nicht mit dabei wenn´s nicht von vorneherein primär ums Fotografieren geht. Daher der Gedanke eine höherwertige Kamera (D7100  = gehobene Mittelklasse) mit einem noch vertretbaren Reiseobjektiv zu kaufen, das die Möglichkeiten der Kamera nicht wieder allzusehr beschneidet und dafür aber möglichst oft dabei ist. Dass ich zusätzlich, wenn ich dann auf den Geschmack komme, für bestimmte Anlässe bzw. Vorhaben weitere Objektive dazukaufe will ich nicht ausschließen.

Wie gesagt geht es mir mit meiner Frage darum, ob und welches Zoom ich noch mit der 7100er kombinieren kann ohne die Möglichkeiten der Kamera alluzusehr zu beschneiden (soweit ich sie mit meinem sehr bescheidenen Können überhaupt ausnutzen kann...). Nicht dass mir "Profis" hinterher sagen, bei der Kombination (D7100 + Reisezoom) hätte ich gleich eine 3000er oder 5000er Nikon nehmen können, weil von den Vorzügen der 7100er durch das Objektiv nicht mehr viel übrig bleibt.....

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Antwort 2015-03-09 16:24 | IP-Adresse ist registriert

schmidi:
Nicht dass mir "Profis" hinterher sagen, bei der Kombination (D7100 + Reisezoom) hätte ich gleich eine 3000er oder 5000er Nikon nehmen können, weil von den Vorzügen der 7100er durch das Objektiv nicht mehr viel übrig bleibt.....

Hallo,

welche Vorzüge der D7100 werden den gebraucht? Nicht falsch verstehen. Die D7100 ist schnell, der AF hat mit mehr AF-Feldern eine besser Abdeckung, die Kamera ist hochwertiger (besseres Sucherbild+Material). Mehr Optionen.
Bessere Bilder als die kleinen "Schwestern" macht sie aber nicht.

Also wenn man viel Sport und Action fotografiert und einen guten Sucher haben will die D7100.
Wenn es gemächlicher zugehen darf und der Sucher kleiner und einfacher sein kann tun es auch die kleinen.
Live View sollte man bei allen D-SLR im Normalbetrieb lassen.

schmidi:
dass ich für gute Portraits am Besten ein 35er Festbrennweite verwenden sollte

50mm finde ich für meinen Geschmack schon etwas kurz.

Christian

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Antwort 2015-03-09 16:57 | IP-Adresse ist registriert

nein, nein, ich verstehe das nicht falsch und ich lasse mich gerne hier aufklären, berichtigen, belehren oder was auch immer, sonst würde ich hier ja nicht fragen.

Es ist mir schon klar, dass ein guter Fotograf mit einer schlechten Kamera in der Regel immer noch bessere Bilder macht als umgekehrt. Ich bin mir auch sogar sicher, dass für mich fürs erste auch eine oder 2 Nummern kleiner als die 7100er reichen würde. Aber vielleicht will ich ja doch tiefer einsteigen und ein Hobby daraus machen indem ich mal einen Fotokurs besuche und mich selbst mit der Materie tiefer beschäftige etc. dann komme ich vielleicht schnell an den Punkt dass ich zu schnell  gekauft habe nach dem Motto "das tut es für´s Erste"...

Und ja, ein mögliches Einsatzgebiet ist u.a. tatsächlich Sportfotografie, am Schwimmbadrand meinen Nachwuchs bei Wettkämpfen fotografisch einzufangen. Das ist nicht immer mit guten/optimalen Lichtverhältnissen verbunden. Auch ist eine 50m Bahn ziemlich lang, da ist ein gewisser Brennweitenbereich vielleicht vonnöten und ein schneller Objektivwechsel nicht immer möglich bzw. praktisch.

Die 50er Brennweite kenne ich noch von früher aus der analogen DSLR-Welt, da war ich immer sehr begeistert von der Lichtstärke und der nahezu verzeichnungsfreien Wiedergabe. Vielleicht ist das in der digitalen Welt ja nun anders. Bei Halbformatkameras (DX?) bin ich davon ausgegangen muss man etwa mit 1,5 umrechnen um auf die entsprechenden Werte von Vollformat/Kleinbild zu kommen?!

Weshalb ich hier meine Fragen stelle und nicht im Fachhandel: ich kann mir vorstellen, daß im Fachhandel, auch im guten Fachhandel, nicht automatisch gut bzw. unvoreingenommen beraten  wird - auch wenn das Fachwissen mit Sicherheit meist vorhanden bzw. meines bei Weitem übersteigt.

 

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Antwort 2015-03-09 18:24 | IP-Adresse ist registriert

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Generell muss man um so mehr Kompromisse eingehen, je größer der Brennweitenbereich ist; insbesondere wenn er vom WW bis in den starken Telebereich geht. 18 - 200 mm wären für mich nicht akzeptabel (aber ich spreche nur für mich!). Ich habe z.B. ein 16-50mm und ein 18-135mm, wobei letzteres am kurzen und langen Ende schon etwas stärker abgeblendet werden sollte. Sofern man nicht gerade Tiere o.ä. fotografiert, reichen m.M. nach 135 mm aus, die entsprechen ja 200mm auf KB umgerechnet.

Grundsätzlich muss man sagen, dass die Kameras in diesem Preisbereich alle für den anspruchsvollen Amateur hervorragend sind, die Kamera ist aber nur sekundär, primär verantwortlich für die technische Qualität ist das Objektiv. Nun legt man sich mit dem Body aber auf ein System fest, und das will gut überlegt sein.

Als erstes sollte man beide Kameramodelle in die Hand nehmen (warum übrigens D7100 und nicht D7200?). Sucher, Menuführung, Haptik … Dabei taucht das erste Problem auf: Welcher Händler führt Pentax?

Dann sollte man sich das Objektivprogramm der Hersteller ansehen. Auf den ersten Blick hat Nikon das wesentlich umfangreichere Programm; sofern man kein Profi ist meine ich aber, dass man bei Pentax die Objektive findet, die man braucht.

Was Fremdobjektive (Sigma, Tamron …) anbelangt: diese werden nur noch in geringem Maße für Pentax hergestellt. Ich bin allerdings kein Freund von Fremdobjektiven: Wenn es Probleme gibt (z.B. Fehlfokus) kann im Zweifelsfall der Fehler immer bei der anderen Firma liegen.

Zu meiner persönlichen Ausstattung: Pentax K-3; 18-135mm; 3,5 -5,6  und 16-50mm; 2,8 ; beide Pentax.
Ich bin sehr zufrieden und die Anhänger von Nikon werden von ihrer Kamera das gleiche sagen.

Gruß Isidor

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Antwort 2015-03-09 18:51 | IP-Adresse ist registriert

schmidi:
Es ist mir schon klar, dass ein guter Fotograf mit einer schlechten Kamera in der Regel immer noch bessere Bilder macht als umgekehrt.

Mit einer wirklich schlechten Kamera kann man keine guten Fotos machen und mit einem Objektiv das nicht zufriedenstellend abbildet oder der Situation nicht angemessen Lichtstark ist hilft auch das beste Kameragehäuse nichts.
Die kleinen Nikon D-SLR sind nicht schlecht sondern abgespeckt was die Ausstattung, Sucher, Geschwindigkeit und Material betrifft. Einstellmöglichkeiten können einen am Anfang auch "erschlagen". Auch die "kleinen" sind umfangreich konfigurierbar.

Um da mal ein Gefühl zu kriegen. Die D7100 schafft 6 JPG Bilder/s über 50 Fotos. Die D5300 schafft 5 JPG Bilder/s über ca. 8 Bilder dann bricht die Serienbildrate ein. Die D3300 macht auch 5 Bilder /s aber nur noch über 6 Aufnahmen. Beim Sucher am besten selber im Laden vergleichen. Sagt mehr als 1000 Worte.
Was ich für wichtig halte ist das geringere Gewicht der "kleinen". Ich selber nehme die deswegen eher mit.

schmidi:
Das ist nicht immer mit guten/optimalen Lichtverhältnissen verbunden.

Das ist keine Frage welches Gehäuse sondern welches Objektiv. Ein Thema für sich.

schmidi:
Bei Halbformatkameras (DX?) bin ich davon ausgegangen muss man etwa mit 1,5 umrechnen um auf die entsprechenden Werte von Vollformat/Kleinbild zu kommen?!

Richtig die 50mm wirken an APS-C wie 75mm an Kleinbild. Wie gesagt finde ich 35mm (enstpr. 50mm an Kleinbild) für zu kurz.

Christian

 

 

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Antwort 2015-03-09 19:06 | IP-Adresse ist registriert

schmidi:
18-140 oder 18-105

Das 18-140 ist besser als das 18-105:  nicht sooo viel,aber man sieht es.

Das 18-140 ist sehr deutlich sichtbar besser als das 18-200. 

Das 18-200 hat einiges zum allgemeinen schlechten Ruf der "Superzooms" beigetragen.

 

Manfred

 

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Antwort 2015-03-09 21:27 | IP-Adresse ist registriert

Dann würde ich unter dem Strich resümieren, dass ein 18-140er für meine Zwecke ein Kompromiss  sein könnte. Ob nun die D7100 mit dem Nikkor 18-140 oder  die K-3 mit dem 18-135 sollte ich dann woh am bestenl live testen indem ich mir einen Händler suche der diese Kameras  und Objektive vorrätig hat.

Danke für die Einschätzungen, Tipps und Erfahrungswerte, das hat mir zunächst schon mal sehr geholfen.

Markus

 

 

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