Von Analog zu Digital - Bitte um Literaturhinweis

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von 0 Mitgliedern bewertet Dieser Beitrag hat 15 Antworten | 0 Abonnenten

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 5
Erstellt 2014-10-01 06:50 | IP-Adresse ist registriert

Bislang - vor 20 und mehr Jahren - habe ich sehr ambitioniert im 6X6, 6x9 Format - Adox, Mamiya und Hasselblad - und KB mit Contax fotografiert, (zum Beispiel: creative Sw-Dias (xp1-400 auf ASA25 belichtet und dann im E6 Prozess entwickelt)) -- dann eine große Pause, nur noch hin und wieder mal geknipst.

Jetzt versuche ich mich neu zurecht zufinden und siehe da, die Welt ist digital geworden.

Bei der Infoflut hätte ich gerne eine gute Literaturempfehlung. Was ist das sinnvollste Buch für jemanden, der sich in der analogen Welt recht gut, in der digitalen bislang fast gar nicht auskennt?

 

Antwort 2014-10-01 08:33 | IP-Adresse ist registriert

ADOX:
Bei der Infoflut hätte ich gerne eine gute Literaturempfehlung. Was ist das sinnvollste Buch für jemanden, der sich in der analogen Welt recht gut, in der digitalen bislang fast gar nicht auskennt?

Also am Fotografieren selber hat sich ja zum Glück nichts geändert. Ansonsten kann ich Dir den drei bändigen Machesi empfehlen, da ist dann aber die komplette Fotografie abgehandelt. Ansonsten ist "MediaFotografie analog und digital" von Thomas Walter auch eine hervorragende Quelle für theoretisches Wissen. 

Ansonsten einfach Kamera kaufen und loslegen und wenn es Probleme gibt hier im Forum fragen :-)

Schöne Grüße

Harm-Diercks Gronewold
Redaktion digitalkamera.de

Top 500 Mitwirkender
Beiträge 66
Antwort 2014-10-01 09:46 | IP-Adresse ist registriert

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@ Adox,

ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass du bei deinem Vorwissen Fachliteratur benötigst. Mir ging es übrigens ebenso, irgendwann bin ich auf eine Digitale umgestiegen und habe einfach Fotos gemacht. Das grundsätzliche Wissen über Blende, Belichtungszeit und Iso bleibt doch gleich! Der Riesenvorteil der digitalen Fotografie ist: 1) man kann das Ergebnis sofort am PC betrachten kann. 2) man braucht sich keine Gedanken über die Filmempfindlichkeit zu machen.
Du wirst feststellen, welche enormen Möglichkeiten es heute gibt. Wenn ich mich recht erinnere, war im analogen Zeitalter bei Farbfilmen (für den Amateur) bei 400 Iso Schluss, bei durchaus zweifelhafter Qualität. Heute fotografiere ich mit meiner DSLR unter unmöglichen Lichtbedingungen bei 6400 Iso und dank Antiwackeleinrichtung langer Belichtungszeit. Solche Bilder waren unter diesen Bedingungen (kein Blitz, kein Stativ) früher undenkbar!
Das Einzige, was mir bis heute Probleme bereitet, ist der Autofocus. Meiner Meinung nach ist kein AF so gut wie ein Schnittbildentfernungsmesser mit Mikroprismenring. Dazu kann ich dir den lesenswerten Artikel http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=979864 empfehlen. (man verzeihe mir den Link auf das Nachbarforum).

Ich kann mich sonst nur der Meinung von Harm Gronewald anschließen.

Gruß von Isidor

Top 25 Mitwirkender
Männlich
Beiträge 5.007
Antwort 2014-10-01 12:19 | IP-Adresse ist registriert

Beim Fotografieren brauchst Du Dich noch am wenigsten umstellen. Aber der Workflow ist ganz anders:

Speicherkarten; Kartenleser; RAW-Format oder JPEG; Backup-Lösungen, EXIF-Daten; Verschlagwortung, GPS, RAW-Entwicklung, Bildbearbeitung um nur ein paar Schlagworte zu nennen.

Literaturempfehlung? Da muss ich allerdings passen.

Gruß, Michael.

Kaufberatung für Digitalkameras: http://www.digicam-beratung.de

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 5
Antwort 2014-10-02 07:57 | IP-Adresse ist registriert

Ihr lieben Leute, vielen Dank für die Antworten,

mir ist schon klar, dass Bildaufbau Bildaufbau geblieben ist, aber die Unterschiede von Abwedeln in der Dunkelkammer zu HDR-Verfahren sind doch beträchtlich, und da suche ich eine systematische Gegenüberstellung der technischen Bedingungen und Möglichkeiten einzelner Arbeitsschritte, neuerdings heißt das wohl "workflow".

Ich werde im einzelnen dann hier im Forum fragen.

LG ADOX

Antwort 2014-10-02 08:18 | IP-Adresse ist registriert

ADOX:
aber die Unterschiede von Abwedeln in der Dunkelkammer zu HDR-Verfahren sind doch beträchtlich

Stimmt, das sind ja auch zwei vollkommen unterschiedliche Bildbearbeitungsmethoden :-)

Harm-Diercks Gronewold
Redaktion digitalkamera.de

Nicht bewertet
Beiträge 23
Antwort 2014-10-02 13:28 | IP-Adresse ist registriert

Was früher die Dunkelkammer war ist heute der Computer. Wenn du professionelle Bildbearbeitung machen möchtest (ich sage mal RAW und HDR verarbeiten) dann wird die Investition nicht nur in Richtung DSLR gehen müssen sondern wohl auch in Richtung Computer. Ich empfehle hier dringendst sich bei Apple umzuschauen da die 27" iMACs von der Grafikbearbeitung her kaum zu toppen sind.

Desweiteren ist auch über viel Speicherplatz nachzudenken. Das fängt bei der SDHC/SDXC Speicherkarte an und hört bei der Festplatte auf. RAW Bilder gehen bei DSLR mal eben ruckzuck auf 40-80MB je nach DSLR.

Was ich damit sagen will, es ist nicht nur notwendig sich in die heutige DSLR-Technik einzulesen sondern auch in die benötigte Peripherie die von vielen einfach unterschätzt wird.

Defacto braucht man:

1. DSLR Body
2. Objektive (kann man von bestimmten analogen auch weiterverwenden aber nicht empfehlenswert da Objektive für DSLR einfach besser mit DSLR zusammenarbeiten in Punkto Autofokus)
3. Blitz (kann man von bestimmten analogen auch weiterverwenden aber nicht empfehlenswert da Digitalblitze besser mit DSLR zusammenarbeiten)
4. Ausreichend schnelle und ausreichend dimensionierte Speicherkarte (keine Mediamarkt-ganz-unten-liegende-8€-Ramschkarten)
5. Einen Bildbearbeitungsrechner (Monitorgröße und Grafikkarte kriegsentscheidend)
6. Ausreichend Festplattenspeicherplatz zur Verwaltung digitaler Bilder (da kommt ruckzuck was zusammen)
7. Gescheite Bildbearbeitungsprogramme wie Adobe Photoshop, Adobe Lightroom etc.

und darüber hinaus VIEL ZEIT um sich mit allem vertraut zu machen, von Hardware bis Software!

Top 25 Mitwirkender
Beiträge 4.668
Antwort 2014-10-02 13:32 | IP-Adresse ist registriert

ADOX:
aber die Unterschiede von Abwedeln in der Dunkelkammer zu HDR-Verfahren sind doch beträchtlich...


Das sind die völlig neuen Möglichkeiten der Digitaltechnik. Bei HDR z.B. fängt das schon bei der Aufnahme an. Für ein HDR werden mehrere Fotos vom gleichen Motiv als Belichtungsreihe aufgenommen und gleich in der Kamera oder später miteinander verrechnet. Sowas gab es zu analogen Zeiten einfach nicht.
Da empfehle ich den Einstieg in entsprechende weiterführende Literatur und geht nahtlos in den Bereich digitale Bildbearbeitung über. Im Internet gibt es auch einige Tutorials dazu.  

Christian

Top 25 Mitwirkender
Männlich
Beiträge 5.007
Antwort 2014-10-05 22:23 | IP-Adresse ist registriert

denno:
Ich empfehle hier dringendst sich bei Apple umzuschauen da die 27" iMACs von der Grafikbearbeitung her kaum zu toppen sind.

Auf die fachliche Begründung bin ich ja mal gespannt. Sind Apfel-Monitor besser hardwarekalibrierbar? Läuft Adobe Lightroom dort mit anderen Funktonen? Sind die SSDs in einem Apple schneller oder größer?

Gruß, Michael.

Kaufberatung für Digitalkameras: http://www.digicam-beratung.de

Nicht bewertet
Männlich
Beiträge 3
Antwort 2014-10-12 12:02 | IP-Adresse ist registriert

Hallo,

ich glaube, es gibt keine sachliche Begründung. Apple propagiert die Retina Technik, bei der das menschliche Auge nicht mehr in der Lage sein soll, die einzelnen Pixel zu erkennen. Andere Bildschirmhersteller erreichen diese Auflösung allerdings auch locker. Retina Monitore sind vor allem eines: hochpreisig. Es ist viel gekonntes Marketing im Spiel. Ich bin nach ca. 30 Jahren PC mit OS/2 und WIN vor ca. 9 Monaten auf einen Mac umgestiegen (parallel habe ich noch ein WIN-Notebook). Am Ende des Jahres werde ich wissen, ob ich dabei bleibe. Vieles ist anders, Maches ist besser, Manches weniger gut....

Gruss Harry

Nicht bewertet
Beiträge 23
Antwort 2015-02-10 20:15 | IP-Adresse ist registriert

MNeuhaus:
Auf die fachliche Begründung bin ich ja mal gespannt. Sind Apfel-Monitor besser hardwarekalibrierbar? Läuft Adobe Lightroom dort mit anderen Funktonen? Sind die SSDs in einem Apple schneller oder größer?

In welchem Zusammenhang stehen denn diese Fragen? Zu erklären warum iMAC's sich besser für Grafikbearbeitung eignen wäre genauso unnötig wie zu erklären warum ein Mercedes ein besseres Auto ist als ein Lada...

Antwort 2015-02-11 09:14 | IP-Adresse ist registriert

denno:
In welchem Zusammenhang stehen denn diese Fragen? Zu erklären warum iMAC's sich besser für Grafikbearbeitung eignen wäre genauso unnötig wie zu erklären warum ein Mercedes ein besseres Auto ist als ein Lada...

Die Frage von MNeuhaus ist durchaus legitim, zumal Apple ja mit dem Wechsel zu Intel-Chips seine hardwareseitigen Vorteile einst aufgegeben hat. Aber diese Diskussion ist vollkommen müßig, da jeder mit seinem Werkzeug zum Ziel kommt. Das Werkzeug ist nur so gut, wie der Mensch das es nutzt und Bilder werden nicht schlechter, wenn man einen PC nutzt und sie werden nicht besser, weil man einen Mac benutzt.

 

 

Harm-Diercks Gronewold
Redaktion digitalkamera.de

Antwort 2015-02-11 09:29 | IP-Adresse ist registriert

denno:
unnötig wie zu erklären warum ein Mercedes ein besseres Auto ist als ein Lada...

Aber das ist doch ein herzlich sinnloser Vergleich. Du müsstest eher Mercedes E Coupe mit Mercedes E Cabrio vergleichen.
Egal ob PC oder MAC, beide benutzen die gleichen Hardwarekomponenten wie CPU, RAM, SSD und GPU. 
Als einziger Unterschied bleibt das Betriebssystem, das aber keinen großen Unterschied macht, da die Anwenderprogramme wie LR oder PS auf beiden System den selben Funktionsumfang liefern.

Wo sind jetzt nochmal deine Argumente?

Nicht bewertet
Beiträge 23
Antwort 2015-03-12 21:15 | IP-Adresse ist registriert

auchkeineahnung:
Wo sind jetzt nochmal deine Argumente?

Völlig klar dass die HARDWARE die Gleiche ist, was nützt einem jedoch die gleiche Hardware wenn sie systemseitig völlig anders angesteuert wird?  Das OS/X  ein besseres Betriebssystem ist als Windoof 7/8(.1) ist ausserdem schon lange keine Ansichtssache mehr. Der MAC-OS Kernel ist nun mal um Längen besser als der von Microsoft. Das wirkt sich auch auf die Prozesse und Dienste aus. Schau dich doch mal in den namhaften Foto Ateliers um, da stehen nur iMAC's. Warum wohl? Bestimmt nicht aus Prestigegründen.

Antwort 2015-03-13 15:29 | IP-Adresse ist registriert

denno:
Schau dich doch mal in den namhaften Foto Ateliers um, da stehen nur iMAC's. Warum wohl? Bestimmt nicht aus Prestigegründen.

Doch, genau deshalb. iMacs sind (auch) Designprodukte. Wer etwas auf sich hält (wer Geld hat), der trägt seine Apple-Produkte vor sich her und zeigt sie. Das heißt nicht, dass sie deswegen schlechter sind. Man kann das mit den Apple-Produkten machen, weil sie eben auf hohem Niveau sind wie auch sehr gute PCs (gibt ja überall Leistungsunterschiede).

Die Frage ob Mac oder PC ist genauso müßig wie Canon oder Nikon. Entscheidend ist ohnehin die bedienende Person.

Benjamin Kirchheim
digitalkamera.de-Redakteur

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