In den meisten Tests (nicht nur bei digitalkamera.de), wird das Stativgewinde bei den spiegellosen Systemkameras bemängelt: Oft ist es nicht in der Objektivachse angeordnet. Noch öfter lässt sich weder Batterie noch Speicherkarte wechseln, wenn die Kamera auf einem Stativ festgeschraubt wurde.
Die Frage, die ich mir einfach gestellt habe: Ist das überhaupt wichtig?
Ist der Einsatz einer Systemkamera wirklich das Stativ? Ich habe meine Fujifilm X100 noch nie mit einem Stativ verwendet.
Der Vorteil einer spiegellosen Systemkamera ist ja, dass sie kleiner und handlicher sein soll - also eine "immer dabei" Kamera.
Will ich wirklich Fotos schiessen, bei denen ich auf ein Stativ angewiesen bin, nutze ich doch meine DSLR. Im Studio wie draussen bei speziellen Lichtverhältnissen.
Ich denke einfach, der Umstand, dass der Stativ-Anschluss nicht so ideal angeordnet ist wie bei einer DSLR, nicht so massgebend ist, dass er immer erwähnt werden muss ... oder als Negativ-Punkt aufgeführt werden muss.
Oder wie seht ihr das?
Schaden tut es nicht, wenn es angeführt wird. Einige Kamerahersteller zeigen ja vor, dass es besser geht. Und jeder kann dann selbst entscheiden, wie wichtig ihm dieser Punkt ist.
Fotografikus:Der Vorteil einer spiegellosen Systemkamera ist ja, dass sie kleiner und handlicher sein soll...
Hallo,
auch bei der Arbeit darf es etwas leichter sein. Den DSLR Sucher braucht man nicht wenn man die Kamera immer im Live View betreibt.Leider sind die meisten spiegellosen für den massenmarkt und konkurrieren mit den "Edelkompakten".Die Ausstattung ist dann auch so "spartanisch" das der Stativeinsatz begrenzt ist weil die Kameras so einiges nicht haben oder können (kein Kabelfernauslöser, kein Thetering, kein ext. Stromanschluß). Vor einigen Jahren konnten das sogar noch Kompaktkameras wie Z.B. die Canon G Serie. Macht man nur gelegentlich einige Fotos mit Stativ ist das unwichtig.
Stativgewinde außerhalb der optischen Achse kann Probleme beim zusammensetzten von Panoramafotos machen.Auf jeden Fall schränkt es den Anwendungsbereich der Kamera ein und da muss man sich fragen ob man für einige Gramm Gewichtseinsparung Einschränkungen in kauf nimmt oder sie als teure Zweitkamera betrachtet. Das könnten die Hersteller ohne sich groß zu verbiegen besser.
Fotografikus:Ich denke einfach, der Umstand, dass der Stativ-Anschluss nicht so ideal angeordnet ist wie bei einer DSLR...
Auch da gibt es schlecht platzierte Stativgewinde.
Christian
Fotografikus:Will ich wirklich Fotos schiessen, bei denen ich auf ein Stativ angewiesen bin, nutze ich doch meine DSLR.
Naja, ich behaupte jetzt einfach einmal frech das es wenig Leute gibt die sich zwei Systemkamera-Systeme (was für ein Wort!) anlachen, eine DSLR für "richtige" Aufnahmen und eine Spiegellose.
Und für diese Mehrheit könnte es schon interessant sein. Für die Meisten ob Akku und Speicherkarte entnommen werden können ohne die Kamera vom Stativ zu nehmen, für wenige ob der Nodalpunkt für Panaromen stimmt.
APF:Naja, ich behaupte jetzt einfach einmal frech das es wenig Leute gibt die sich zwei Systemkamera-Systeme (was für ein Wort!) anlachen, eine DSLR für "richtige" Aufnahmen und eine Spiegellose.
Ich gehöre zu denen, die sich 2 Systemkameras angelacht haben. Der Grund, warum ich eine Sony NEX5N gekauft habe, war, weil sich mit Adapter fast alle Objektive dranschrauben lassen. Und zufälligerweise war sie wirklich günstig, sonst hätte ich sie eh nicht gekauft. Jetzt bin ich auf den Geschmack gekommen und warte auf eine FF Sony. Die gibt es derzeit leider nur mit fest angebauter Optik.
Wenn sich mir eine photographische Aufgabe stellt, dann nehme ich die DSLR. Seit 2 Jahren bin ich am überlegen, - ich hätte gerne eine Kamera, die der DSLR in punkto Qualität so nahe wie möglich kommt, aber von der Größe so angesiedelt ist, dass sie bequem in die Tasche passt, muss ja nicht die Hosentasche sein, Jackentasche reicht zur Not auch.
Dabei mache ich die Abstriche, für diesen Zweck, lieber in Punkto Qualität als in Punkto Mobilität.
Da sind die Olympus PEN, zumal mit dem Panasonic Pancake 14-42 heiße Kandidaten!! Sobald sich ein finanzieller Frühling ankündigt ist die dran! (Notfalls mit dem Kit)
Grüße, mrh
Und die Adaptergeschichte reizt mich dabei auch!
Naja, das sind jetzt zwei von wievielen?
Und eine davon nur weil
Manuela: wirklich günstig, sonst hätte ich sie eh nicht gekauft.
Ich bin schon froh wenn ich irgendwann einmal die Ausrüstung für die DSLR "komplett" habe - es fehlt noch ein Sigma 8-16, ein Sigma 50-500, ein Stativ mit dem man auch auf den Boden herunterkommt, dann muss ich mir jetzt mal eine Kiste zusammenschrauben um Dias abphotographieren zu können, dann...
Das sich an den spiegellosen fast alles adaptieren lässt ist zwar ganz nett, gilt so ohne weiteres aber wohl nur für alte Objektive mit manueller Blende, d.h. da hat man dann einen zweiten Satz Objektive herumliegen, und die alten KB-Objektive werden auch nicht leichter wenn sie jetzt an einem 300g Body anstelle einem 600g Body hängen - und das ich für den 2er Crop-Sensor viel zu viel Glas dabeihabe.
Und nach den Erfahrungen mit der "wasserdichten" Kamera kommt mir was ohne Sucher nicht mehr so ohne weiteres ins Haus.
...Außerdem wären die alten Objektive bei weitem nicht so billig zu haben wenn wirklich viele Leute sie kaufen würden.
Ich denke daher weiterhin das die Geschichte mit dem "Adaptieren" zwar für Enthusiasten ganz nett ist, aber für die Masse keine Rolle spielen wird. Die kaufen sich die Spiegellosen weil die leichter und kleiner als DSLRs sind bei fast gleichen Möglichkeiten.
APF:Das sich an den spiegellosen fast alles adaptieren lässt ist zwar ganz nett, gilt so ohne weiteres aber wohl nur für alte Objektive mit manueller Blende, d.h. da hat man dann einen zweiten Satz Objektive herumliegen, und die alten KB-Objektive werden auch nicht leichter wenn sie jetzt an einem 300g Body anstelle einem 600g Body hängen - und das ich für den 2er Crop-Sensor viel zu viel Glas dabeihabe. ...Außerdem wären die alten Objektive bei weitem nicht so billig zu haben wenn wirklich viele Leute sie kaufen würden. Ich denke daher weiterhin das die Geschichte mit dem "Adaptieren" zwar für Enthusiasten ganz nett ist, aber für die Masse keine Rolle spielen wird. Die kaufen sich die Spiegellosen weil die leichter und kleiner als DSLRs sind bei fast gleichen Möglichkeiten.
Die alten Objektive habe ich natürlich nicht extra gekauft für die Sony, es war umgekehrt, ich habe die Sony gekauft, weil ich die alten Gläser (Leica-R von 19-180mm) doch noch einsetzen wollte. Inzwischen denke ich einen Speedbooster an, der kommt wahrscheinlich wesentlich billiger als eine FF-NEX, die es derzeit ohnehin gar nicht gibt. Den Speedbooster aber auch noch nicht . Abgesehen davon, wird die optische Qualität doch ein wenig beeinträchtigt werden wird, so gut kann der Speedbooster gar nicht sein.
Es gibt auch Adapter für Objektive ohne Blendenring, interessehalber habe ich mir einen solchen gekauft für meine Nikon Objektive. Wenn ich einmal vieeel Zeit habe, werde ich mal Vergleiche anstellen, Sony NEX gegen Nikon D7000. Das manuelle Scharfstellen ist vermutlich nervend, da der Fokusweg ziemlich kurz ist.
Manuela:Es gibt auch Adapter für Objektive ohne Blendenring, interessehalber habe ich mir einen solchen gekauft für meine Nikon Objektive.
Und wie bedienst du da die Blende? Die einzige "Lösung" die ich für sowas kenne ist an eine Nikon schrauben, Abblendeknopf drücken, dabei die Linse abschrauben und dann mit der "eingefrorenen" Blende an den Adapter anschrauben. Geht da sonst noch was?
APF:Es gibt auch Adapter für Objektive ohne Blendenring...
so ein Adapter muss sehr aufwändig sein wenn er Objektive zwischen den Firmen unterstützt.
Bei Olympus z.B. ist ja FT an MFT kein Problem da die Anschlüsse praktisch kompatibel sind.
Nikon F an MFT z.B. wäre wesentlich aufwändiger. Vergleichbar mit dem Sony EA-LA1, dann mit eigenem Blendenring, Elektronik und ggf. manueller Blendenauslösung (die ist noch mechanisch). Die Kamera arbeitet dann in Zeitautomatik oder manuell. Rein mechanisch geht da nichts.
APF:Naja, das sind jetzt zwei von wievielen?
Die Spiegelose Systemkamera ist für mich nicht die Alternative zur DSLR, sondern zur Kompaktkamera, der sie mit dem Pancake 14-42 recht nahe kommt. - Gilt aber erst mal nur für mich. Die Adaptergeschichten kommen als Sahnehäubchen dazu.
http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/3742070_-pen-e-pm1-kit-14-42-mm-silber-olympus.html
Pen E-PM1 Kit 14-42 für 259,-- € !
mrh:Die Adaptergeschichten kommen als Sahnehäubchen dazu.
gibt es da bereits eine konkrete Vorstellung darüber was für Fremdobjektive adaptiert werden sollen?
Ich halte das nur für begrenzt sinnvoll. Etwa wenn die Objektive schon vorhanden und diese sehr hochwertig sind, so wie bei den Leica R Objektiven.Auch an Canon EF kann man einiges an Objektiven adaptieren.
Touri:gibt es da bereits eine konkrete Vorstellung darüber was für Fremdobjektive adaptiert werden sollen?
Da gibt es schon eine ganze Reihe von konkreten Versuchen. Leider habe ich meine Ausrüstung jetzt nicht zur Hand, so dass ich nicht so antworten kann wie es sich gehören würde. Aber ich will gerne nachberichten was die genauen Bezeichungen der Objektive angeht.
Zunächst: es ist mir natürlich nicht möglich Bilder die ich mit dem schnellen Autofokus machen muss, mit der manuellen Einstellung zu machen. Dazu brauche ich einiges an Zeit. Aber wenn es Bilder werden sollen, wie Landschaften oder Gegenstände in einiger Entfernung beispielsweise, dann kann ich mein Glück mit meiner Canon EOS 20d versuchen. Das ist ohne einen Schnittbildindikator mit der Serien Mattscheibe der Canon 20d ganz schön schwierig, und manchmal komme ich nicht daran vorbei Bilderserien zu machen um dann das beste heraus zu picken.
Zunächst das, was ich zur Hand habe: ein Pentacon 2,8/135 sowie diverse andere 135 Festbrennweiten. darunter ein Olympus 135 3,5 . Das Pentacon und das Olympus schlagen alles was ich an digitalen Objektiven mein eigen nenne um längen! Als da sind: Canon 55-250 IS 1:4 - 5,6. Sigma 55-200 DC 1:4 - 5,6 Und ein Tamron AF 70 - 300 TELE MAkro 1:2 Durchmesser 62mm - A17 Natürlich ist mir klar, dass das alles Billigobjektive sind.
diverse 50er aus der analogen ZEit, darunter ein Olympus 1:1,8 und eines 1:1,4 sowie ein Zeiss 1:1,7 sind ebenfalls um klassen besser als alles was ich da aufweisen kann, als da wären das 18-55 Canon Kit das 50er 1:1,8 u einen knappen hunni. sowie ein Sigma 18-50. -
Ein altes Nikon Nikkor 200 er Festbrenweite von einer alten F2 ist ebenfals um Klassen besser. Ein Objektiv, ein altes Zoom Objektiv von Tamron habe ich jetzt nicht zur Hand, aber das gute Stück hat mich in Erstaunen gesetzt! Das muss ein Stück sein, dass schon damals zu den beseren Objektiven gehört hat. Das Ding ist über den gesammten Zoombereich jedenfalls für meine Verhältnisse wirklich gut! (Jedenfalls besser als ale meine digitalen Objektive)
Da meine 20d keinen Lifebild Modus und keine Bildschirmlupe hat, braucht es allerdings Zeit bis richtig fokussiert ist.
Aber die Bilder sind einfach besser, schärfer, als alles was mir digital zur Verfügung steht. (Was zugegeben nichts besonderes ist. - aber auch mit mäßigen Objektiven kann man gute Bildwer machen, was man mir immer wiecder bestätigt hat. Da ist es dann interessant, ab und zu einen Ausflug zu machen in eine oder mehrere Klassen oberhalb. Und das Ganze mit Objektiven, die ich vor 2 Jahren teilweise um 5 Euro eingekauft habe. (Jedenfalls habe ich damals nahezu nie mehr als 20 Euro ausgeben wollen)
Das sind meine Erfahrungen mit Adaptern
Schöne Grüße an die Leute von Digitalkamera de, - seid mir nicht böse, aber wenn das so weitergeht mit den ständigen unerwünschten automatischen Hinzufügungen bei den Schlüsselworten, werde ich in Zukuft keine Schlüsselworte mehr angeben.