Transparente plastik Nachfülltinten Flaschen mit einer Canon Ixus 80IS fotografieren

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Erstellt 2013-02-20 16:11 | IP-Adresse ist registriert

 

Hallo,

ich soll für das kleine aber feine Familienunternehmen, für das ich arbeite Fotos von ein paar Produkten machen,... allerdings sind diese nicht die einfachsten Anfängermodelle: kleine Nachfülltinten Flaschen aus tranparenten Plastik!
z.B. hier (einfach das Bild rechts oben anklicken, dann sollte es gross werden ...und das Disaster gut sichtbar)

http://www.tintenalarm.de/500ml-nachfuelltinte-fuer-canon-pixma-ip7250-mg5450-mg6350-p-25901.html

Ich habe im Moment eine Ixus 80 IS zur verfügung.


Die Fotos die ich hier rausbekomme, sind aber sehr mangelhaft und nur mit viel nachbearbeitung einigermassen brauchbar. (aber eigentlich viel zu überzeichnet)


 Wir haben uns auch schon ein kleines Set mit einer kleine Fotobox (weiser Stoffwürfel) und Tageslichtlampen bie e-bay geholt:

http://www.ebay.de/itm/Cubelight-Q40-Lichtwuerfel-Lichtzelt-Fotobox-NEU-/120841968619


Die Bilder sind schon einwenig besser, aber diese Lampen sind nicht so extrem stark und die kleinen Strahler an der Seite irgendwie gelbstichig. Und unsere Kompaktkamera bekommt das mit der Belichtung nicht hin: Entweder zu dunkel oder es rauscht, wenn man das Bild in Entprechender Grösse anschaut... Viel zu viele und zu starke Lichtreflektionen... usw.

Naja, ich denke ihr könnt es ja auf dem Fotos selber gut sehen was ich meine :/

Drum meine Frage:
Hat jemand einen Tipp, wie man richtig mit der Kamera oder/und dem Cubus um geht, damit die Ergebnisse besser werden? Und wir vor allendingen nicht so viel Bearbeitungszeit danach noch brauchen?

VIELEN DANK schon mal!

Lg, Nele

 

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Antwort 2013-02-20 16:40 | IP-Adresse ist registriert

Nele13:
Ich habe im Moment eine Ixus 80 IS zur verfügung.

Hallo,

ich weiß nicht was diese Kamera alles kann. Das wichtigste ist die ISO manuell auf minimum zu stellen. 
Ein Stativ ist unabdingbar. Zu hell / dunkel mit der Belichtungskorrektur ausgleichen. Besser gleich manuell wenn das die Kamera überhaupt kann. Das gleiche gilt für den Weißabgleich. Der 2s Selbstauslöser verhindert verwackeln beim auslösen.  

Etwas mehr zu dem Thema gibt es hier: http://www.die-produktfotografie.de/1-startseite/ 

Christian

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Antwort 2013-02-26 12:43 | IP-Adresse ist registriert

Hallo Christian,

Danke für deine Antwort.

ISO kann ich nur auf 100 min stellen - hoffe das reicht. Stativ benutze ich schon. \

Was ich jetzt gemacht habe, ist die 4 seitenstrahler aus zu lassen und nur die von oben kommende neutrale Flächenleuchte zu benutzen. dann ist wenigstens das Gelbstichproblem schon mal geringer. Belichtungszeit  deutlich verlängert u den F wert entsprechend...

Definitiv schon einwenig besser... aber noch lange nicht gut.

 

Was verstehst du denn unter Belichtungskorrektur?

Und darf ich hier mal ganz blauäugig fragen, was genau eigentl der Weissabgleich ist? (ich sehe schon das er die Lichttemperatur  bzw Farbstich des Weiss auf dem Foto verändert und wohl scheinbar in abhängig keit mit der Lichtquelle steht/ ausgewählt werden muss, aber)  was steht da wirklcih dahinter?

 

Danke!

Lg, Nele

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Antwort 2013-02-26 19:31 | IP-Adresse ist registriert

 

Nele13:
Was verstehst du denn unter Belichtungskorrektur?


Hallo,

der Belichtungsmesser geht von einer "mittleren" Helligkeit aus (18% Grauwert). In den meisten Fällen passt diese Annahme auch. Ist das Objekt oder ein großteil der Umgebung aber tief schwarz oder weiß muss man den Messwert korrigieren was man mit der Belichtungskorrektur macht.  Sonst wird schwarz als dukelgrau oder weiß als hellgrau dargestellt. Jede Kamera die halbwegs was taugt hat die Möglichkeit der Belichtungskorrektur (Taste normalerweise mit +- gekennzeichnet). Damit wird die Belichtungsautomatik in Stufen angepasst.

http://de.wikipedia.org/wiki/Graukarte

Auch beim Weißabgleich trifft die Automatik meistens. Tut sie es nicht weil es z.B. kein weiß im Bild gibt muss man manuell abgleichen. Mischlicht (verschiedene Lampentypen) lässt sich nicht abgleichen. Eine von beiden Lampentypen kann man abgleichen und die adere produziert einen Farbstich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Weißabgleich 

Christian

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Antwort 2013-02-26 19:40 | IP-Adresse ist registriert

"Weißes" Licht besteht aus unendlich vielen "Farben" zwischen Violett und Rot, aber die Helligkeit der einzelnen Farben ändert sich mit dem Strahler den man verwendet. Der Hintergrund ist das bei heißeren Lichtquellen das Maximum der Strahlung mehr Blau dabei ist, bei kälteren Strahlern mehr Rot. Wenn Du jetzt also ein weißes Stück Papier nimmst wirkt es mit Blitz (6000K) viel blauer als mit mit einem Halogenstrahler (2900K) beleuchtet, und dort wieder blauer als mit einer normalen Glühbirne (2500K) beleuchtet.

Das Auge macht einen Weißabgleich anhand der Umgebung, das klappt aber bei Photos nicht mehr, die ja z.B. in einer Website aus der Umgebung in der sie gemacht wurden herausgerissen sind. Daher musst Du das Photo auf neutralweiß trimmen. Das geht am Einfachsten mit einem Stück grauer oder weißer Pappe die irgendwo am Rand noch auf dem Photo drauf ist und auf die Du dann den Weißabgleich machst.

Hüte Dich aber davor verschiedene Lichtarten als Beleuchtung zu nehmen, da sich sonst die Lichttemperatur innerhalb der Bildes ändert, und *das* ist ekelhaft zu korrigieren.

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