Hallo!
Ich suche eine DSLR bis ca.1000,- inkl. Objetiv/en. Sehr wichtig wäre mir, dass ich mit der Kamera in Räumen mit "schlechter" Beleuchtung (zb. Wohnung mit künstlicher Beleuchtung....) verwertbare ("schöne") Fotos machen kann.
1. - Was willst Du fotografieren?
Personen, Gebäude, Landschaften
2. - Welche Größe soll die Kamera haben?
fast egal
3. - Wieviel willst Du für die Kamera ohne Zubehör ausgeben?
1000,- inkl. Standardobjektiv
4. - Gibt es besondere Anforderungen oder Ausstattungswünsche?
brauchbare Automatikfunktion, Videofunktion
5. - Falls vorhanden: Was war an der alten Kamera(welche?) besonders gut oder eben nicht gut genug?
Panasonic TZ5; Minolta G400 - beide sind im Freien ok, jedoch innen nicht so toll
6. - Hast Du schon Kameras in der engeren Auswahl?
Canon Eos 500D
Nikon D5000
Nikon D90
Da ich keine der drei über einen längeren Zeitraum testen kann/konnte wäre ich über Erfahrungsberichte bzw. Meinungen sehr dankbar. Weiters würde ich mich auch über Alternativ-vorschläge freuen.
Vorab Vielen Dank!
R*
Hallo,
welche der D-SLR es auf der Liste wird ist völlig egal. Die sind gleich gut. Das Problem ist eine Objektivfrage wenn ohne Blitz fotografiert werden soll. Ansonsten kommt noch ein Blitz zur Kamera.
Die Automatik bei den D-SLR sollte man vergessen, bestenfall Motivprogramme. Um einen manuellen Weisabgleich wird man nicht rum kommen.
Video: Habe zwar eine D90 aber noch nie damit gefilmt. Beim Video gibt es keinen Autofokus.
Christian
Vorab - ich kenne die Kameras deiner engeren Auswahl nicht.
Aber bei deinen Anforderungen gehört meiner Meinung nach eine Pentax K-x mit in die Vorauswahl. Diese mit ihren noch sehr rauscharmen Bildern bei ISO 1600, zusammen mit einem lichtstarken Objektiv, da brauchst du ziemlich lange keinen Blitz.
Die Motivprogramme liefern in der Regel gute Ergebnisse. Der automatische Weißabgleich funktioniert gut, sollte er bei besonders schwierigen Lichtverhältnissen doch einmal danebenliegen, kann er beim bereits aufgenommenen Bild schon in der Kamera korrigiert werden.
Videofunktion habe ich bisher kaum genutzt, darum kann ich dazu nicht viel sagen. Für kleine Erinnerungsfilmchen reicht sie mir, da habe ich aber bei einer Foto-Kamera auch keine hohen Erwartungen.
Gruß Conny
Vielen Dank für die schnellen Antworten!
Da anscheinend keine der angeführten Kameras einen entscheidenden Vorteil/Nachteil hat wie sieht es bei den Objektiven aus. z.B. Hersteller X: günstige Objektive sind sehr schlecht und die guten sind überteuert oder ist es in diesem Bereich auch ziemlich ausgeglichen.
Da ich auch noch auf der Suche nach passenden Objektiven (vor allem preislich) bin gleich auch ein paar Fragen dazu. Hat jemand das Tamron 17-50/2,8 in Verbindung mit einer der o.a. Kameras in Verwendung? Oder ist dieses Objektiv sowieso zum vergessen!? Bzw. kann mir jemand andere Objektive empfehlen (Brennweite ca. 18-50 und 50-200). Preisrahmen inkl. Gehäuse ca. 1000,- bei einer "vernünftigen" Kombi auch ein paar Euros mehr..
@ Christian - bezüglich Automatik wäre folgendes wichtig: Wir haben vor kurzem Nachwuchs bekommen und da kommt es sehr oft vor dass es ziemlich Flott mit dem Foto machen gehen sollte z.B. kurzes Lächeln usw. und da will ich nicht erst "lange" herumdrehen müssen zumahl es bei mir mehr Zufall als können ist nette Fotos zu machen. Bzw. sollte auch meine bessere hälfte mit der Kamera Fotos machen können. Die Fotos sollten halbwegs brauchbar sein.
@ Conny - Vielen dank für den Vorschlag jedoch habe ich für mich entschieden dass ich eine Kamera will die den Stabi im Objektiv verbaut hat, daher keine Sony, Pentax udgl. - Aber nochmals vielen dank für den Vorschlag!!
idur1:Hat jemand das Tamron 17-50/2,8 in Verbindung mit einer der o.a. Kameras in Verwendung? Oder ist dieses Objektiv sowieso zum vergessen!?
ich habe das Objektiv zwar nicht, nach zahlreichen Testberichten ist es aber sein Geld wert. Außerdem gibt es bei der Preisvorstellung kaum eine Wahl. Das Nikkor 17-55 f/2,8 kostet rund 1.200€ , das Canon 17-55 f/2,8 ist mit 850€ nicht viel günstiger.
Wegen der Automatik: Mann sollte wenigstens die Motivprogramme verwenden. Sowas wie Gesichtserkennung bei den Kompakten gibt es nicht. Im Automatikmodus wird auf das nächste Objekt fokussiert. Dumm nur wenn es eine Blumenvase oder was anderes ist was näher steht. Auch ist die Schärfentiefe viel geringer als bei einer Kompaktkamera, vorallem bei Blende 2,8. Soll die Person nicht freigestellt werden muss man, wenn es die Lichtverhältnisse erlauben abblenden und dafür z.B. die ISO erhöhen.
Die Kamera stelle ich vorher grob ein (AF-Modus, ISO fest oder Automatik). Die Einstellungen bleiben auch nach den Auschalten erhalten. Die wichtigsten Einstellungen gehen auch über die Tasten der Kamera sehr schnell.
idur1:@ Conny - Vielen dank für den Vorschlag jedoch habe ich für mich entschieden dass ich eine Kamera will die den Stabi im Objektiv verbaut hat, daher keine Sony, Pentax udgl. - Aber nochmals vielen dank für den Vorschlag!!
Wieso? Weil das Sucherbild mit stabilisiert wird? Sonst gibt es für die Entscheidung keinen Grund.
Das geht ja flott, danke!
So wie es z.Z. aussieht wird es eine der beiden Nikons werden. Habe bei der Canon irgendwie bedenken dass auf Grund der höheren Pixel bei annähernd gleich grossem Sensor die Anforderungen an das Objektiv noch höher sind. Oder Täusche ich mich da?
Bezüglich Objektiv: Bin ich auch noch etwas unschlüssig. Entweder Nikon 18-105 und 75-300 inkl. D90 um ca. 1200,- oder Tamron 17-55 und nikon 55-200 inkl. D90 ist beim Preis nicht viel um. Tja wer die Wahl hat, hat die Qual.. Kann man so pauschal sagen welche Kombi die "bessere" wäre??
Bezüglich Stabi: Ich denke umso länger das Objektiv ist umso höher werden die Anforderungen an den Stabi im Gehäuse - ist meine persönliche Meinung und möglicherweise nicht richtig.
wegen dieser technischen Kleinigkeiten würde ich kein Pro oder Kontra über eine Kamera treffen. Viel wichtiger ist ob man mit ihr klar kommt. Übrigens sind die Unterschiede zwischen den genannten Kameras so gering das es nur bei Labormessungen auffällt.
Ähnliches gilt für den Bildstabilisator. Canon und Nikon haben ihre Bildstabilisatoren 1994/95 entwickelt. Damals war analoger Film üblich und der lässt sich nicht so leicht bewegen wie ein Sensor. Der CCD-shift kam erst 2004.
Das Nikkor 18-105 hat f 3,5-5,6 ist also eher was für draußen bei gutem Licht. Das Tamron 17-50 f/2,8 (nicht 55) gibt es in zwei Versionen. Eine mit und eine ohne Bildstabilisator. Mit liegt es z.Z. bei 450€-480€
Edit: Sollen die Bilder mit oder ohne Blitz gemacht werden?
Ich hatte zuerst an meiner DSLR auch nur ein Superzoom. Später habe ich mir dann das Tamron 17-50 f2.8 (für Pentax) zugelegt. Das war schon ein Aha-Erlebnis. Mit einer solchen Lichtstärke kann man öfter mal den Blitz weglassen. Ausserdem sind die Superzooms (und das gilt vermutlich beim Nikkor 18-105 auch) bei Offenblende ziemlich schlecht. Das Tamron hat abgeblendet natürlich ebenfalls eine bessere Bildqualität, aber auch die Offenblende ist nutzbar.
Gruß vom Sauerberger
Touri: Edit: Sollen die Bilder mit oder ohne Blitz gemacht werden?
Ich meine, im ersten Beitrag stand "ohne Blitz" - ist anscheinend nachträglich geändert worden...
Deswegen ja auch meine Empfehlung der K-x. Aber ok, die ist ja eh rausgefallen, obwohl mir die Begründung nicht einleuchtet.
Danke nochmal für die zahlreichen und flotten Antworten!!
Ich habe heute nochmal alle 4 Kameras angesehen bzw. ausprobiert. Bin zum Entschluss gekommen dass es die D90 sein soll. Liegt gut in der Hand, Bedienung ok,.....
@ mit oder ohne Blitz: Teils teils, wenn die kleine schläft ohne blitz bzw. müsste ich ausprobieren ob sie sich durch einen nach oben gedrehten Aufsteckblitz gestört fühlen würde. Bin deshalb noch am überlegen ob anstatt dem tamron das 18-105 nicht doch genügen würde. Bzw. bin ich noch unschlüssig ob Set D90+18-105 oder D90+18-105+70-300 VR. Das 18-105 dürfte ja recht ok sein, oder? Wie sieht es mit dem 70-300 aus? Hat das Objektiv jemand in Verwendung oder kann etwas zu dem Objektiv sagen?
idur1:Das 18-105 dürfte ja recht ok sein, oder?
dann solltest Du den Blitz fest einplanen. D-SLR sind zwar auf Grund der größeren Pixel lichtempfindlicher als die Masse der Kompaktkameras aber hohe ISO-Werte mindern auch bei ihnen deutlich die Bildquallität. Der Vorsprung zu den Kompakten beträgt je nach Sensorgröße etwa drei bis vier Blendenstufen. Mit dem 18-105 ist man etwa auf der höhe einer Panasonic LX3. Einer sehr guten Kompaktkamera, die allerdings keinen Telebereich hat.
Das 18-105 ist sein Geld wert allerdings kostet es auch nur 250€. Will sagen; wenn Du schon so peniebel beim Bildstabilisator und bei der Pixeldichte bist. Warum willst Du dann eines der billigsten Objektive das man kriegen kann an eine so teure Kamera hängen das noch nicht mal optimal für den geplanten Einsatzzweck ist (1-2,5 Blendenwerte schlechter)?
Noch ein Anmerkung: Die D-SLR kennen keinen "Makromodus" wie die Kompakten.