Objektiv mit guter Schärfe für Nikon D90

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Erstellt 2010-01-27 22:21 | IP-Adresse ist registriert

Hallo Zusammen,

 

ich suche noch nach dem ersten passenden Objektiv(en) für meine künftige D90 und würde mich über ein paar Tipps freuen.

Fotografiert wird hauptsächlich Portrait und Hunde, zu ca 90% Outdoor (aber die schönsten Momente gibts nicht immer bei Sonnenschein - also ist Lichtstärke eventuell ein Thema...), wesentlich seltener Landschaft und Makro.

Wichtig sind mir hervorragende Auflösung, Schärfe und Tempo - in dieser Hinsicht sollte das Objektiv also auch perfekt zur D90 passen.

Ein leichtes Zoom wäre nett, aber ich hatte auch schon über eine Festbrennweite nachgedacht und mit dem Micro-Nikkor 60mm geliebäugelt... Da habe ich allerdings die Befürchtung, daß die Schärfentiefe bei offener Blende extrem knapp ist - und da ich es gewohnt bin, mit Blendenautomatik zu arbeiten, werde ich mich für manche Schnappschüsse vermutlich nicht schnell genug umstellen, das wäre echt ärgerlich...

Freue mich über gute Tipps und Erfahrungsberichte! :O)))

Viele Grüße

Daniela

 

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Antwort 2010-01-27 23:29 | IP-Adresse ist registriert

Übliche Frage bei so was, was darf es denn kosten die Möglichkeiten sind mannigfaltig die Kosten geradezu exorbitant (wenn man denn will)

Das Objektiv das mir am ehesten einfallen würde (was willst du mit einer Festbrennweite bei einem Hund?) wäre das 70-200mm VR f2,8 (alte Version oder neue Version) Spitze für Porträts (Offenblende von 70-200mm voll nutzbar) sauschnell (das einzige Objektiv dem man etwas mehr Schnelligkeit nachsagt ist das 24-70mm f2,8) und für Hunde/Tiere in Action optimal geeignet, für Makros hingegen ist es nicht geeignet.

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Antwort 2010-01-28 00:05 | IP-Adresse ist registriert

stefan w:

Übliche Frage bei so was, was darf es denn kosten die Möglichkeiten sind mannigfaltig die Kosten geradezu exorbitant (wenn man denn will)

Das Objektiv das mir am ehesten einfallen würde (was willst du mit einer Festbrennweite bei einem Hund?) wäre das 70-200mm VR f2,8 (alte Version oder neue Version) Spitze für Porträts (Offenblende von 70-200mm voll nutzbar) sauschnell (das einzige Objektiv dem man etwas mehr Schnelligkeit nachsagt ist das 24-70mm f2,8) und für Hunde/Tiere in Action optimal geeignet, für Makros hingegen ist es nicht geeignet.

Es ist jetzt nicht so, als wenn Geld keine Rolle spielen würde, aber das 70-200mm wäre grad noch drin. Ich habe es mir heute im Laden angesehen, sieht nicht schlecht aus ;O) ist aber ziemlich schwer. Ich konnte es noch nicht an der Kamera austesten und frage mich natürlich, ob die D90 dafür nicht zu leicht ist? Eine kopflastige Kombination wäre auf Dauer nicht gut.

Festbrennweite am Hund geht übrigens sehr gut, man fotografiert halt anders, macht aber viel Spaß :O)

 

 

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Antwort 2010-01-28 11:54 | IP-Adresse ist registriert

Schon mal gut das du nicht gleich Rückwärts umgefallen bist wegen dem Preis, es gibt viele Leute die in ihren postings erst nach "Schärfe, Qualität und Lichtstärke" schreien dann aber nicht bereit sind eben dies auch zu bezahlen ;)

Das Objektiv ist vergleichsweise schwer, ich habe es eine ganze Zeit mit einer D80 benutzt, zum bessern greifen hatte die D80 dann den Batteriegriff angeschraubt. Das 70-200er sehe ich (persönlich) als bessere Option zu einer Festbrennweite weil es ähnliche Ergebnisse liefert wie manche Festbrennweite, aber gleichzeitig die Flexibilität eines Zooms mit sich bringt. Nun kommt es vielleicht noch darauf an benötigt man/will man diese Flexibiltät, wenn du Hunde nur an der Leine oder nur in der Wohnung fotografierst hast du auch mit einer Festbrennweite alle Möglichkeiten, hab ein paar schöne Hundebabybilder mit einer Festbrennweite gemacht, wenn es um "Action" aber geht ist ein Zoom klar im Vorteil.

Ganz gut brauchbar für dein Aufgabenspektrum wäre auch das 105mm VR f2,8 Makro von Nikon, für Porträt ideal geeignet da es Spitzenleistung nicht nur im Makrobereich bringt sondern auch als leichtes Tele-/Porträtobjektiv darüber hinaus eines der sahnigsten Bokehs aller aktuellen Nikon Objektive (das 70-200er ist in der Disziplin alles andere als schlecht, das 105er aber einen Tick besser) Manko da es ein Makro ist, hat es einen recht lange AF-Übersetzung und wirkt dadurch langsamer, was aber einfach an den längeren Stellwegen des AF liegt, man kann einen Begrenzer zuschalten dann läuft der AF nicht bis in den Makrobereich hinein, echte "Action" Fotografie hab ich aber noch nicht ausprobiert, auch weil ich mich nicht einschränken will was Position und Bildausschnitt angeht, ich glaube gern das man mit einer FB gute Actionbilder machen kann, ich bin durchaus niemand der sagt um XYZ Bilder zu machen muss man die Ausrüstung XYZ haben (Bsp für Makros muss man ein Stativ haben, halte ich für Quatsch) es gibt in der Fotografie 1000 Wege zu ein und dem gleichen Ziel.

Auch gut für Porträt oder eigentlich die Porträtobjektive schlecht hin sind die 85mm Varianten, einmal das 85mm f1,8 oder das 85mm f1,4 wobei das 1,4 wirklich alles andere als günstig ist, aber eben f1,4 ;). Bei beiden fällt Makro komplett unter den Tisch, in der Action Fotografie ist der Af ausreichend schnell, aber wiederum die Einschränkung von wegen unflexibel. 85mm und Makro bietet derzeit das neue 85mm f3,5 VR wegen f3,5 dann aber wieder nicht so geeignet für Porträts, es ist für mich eher eine Budgetlösung im Makrobereich für Leute mit APS-C Kameras (Objektiv nur für DX geeignet, die D90 ist eine DX Kamer) denen das 105er zu teuer ist, sie aber trotzdem Makro haben möchten.

Ich weiß nicht wie weit du geneigt bist auch Objektive anderer Hersteller zu verwenden, als Nummer 2 hinter dem Nikon 70-200er würde ich das Sigma 50-150mm f2,8 HSM setzen, wenn dir das Nikon zu groß und zu schwer ist dann st das Sigma eindeutig einen Blick Wert, es ist schnell es ist flexibel und es ist erstaunlich klein und handlich für ein 2,8er Zoom. Ein Bekannter Fotograf hat es gerade wegen den Dimensionen und des Gewichtes gewählt anstatt das 70-200er, er macht fast ausschließlich Porträt und Fashion Aufnahmen mit dem Objektiv, für Actionbilder ist es auch schnell genug. Etwas Abstriche muss man bei dem Objektiv bei der Abbildungsleistung machen gegenüber dem 70-200 2,8 dafür kostet es aber auch gleich mal mehr als die Hälfte weniger, bietet aber auch keinen VR (Bildstabi).

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Antwort 2010-01-28 21:17 | IP-Adresse ist registriert

stefan w:
Schon mal gut das du nicht gleich Rückwärts umgefallen bist wegen dem Preis, es gibt viele Leute die in ihren postings erst nach "Schärfe, Qualität und Lichtstärke" schreien dann aber nicht bereit sind eben dies auch zu bezahlen ;)

grins - so schnell falle ich schon nicht um ;O)

stefan w:
Das Objektiv ist vergleichsweise schwer, ich habe es eine ganze Zeit mit einer D80 benutzt, zum bessern greifen hatte die D80 dann den Batteriegriff angeschraubt. Das 70-200er sehe ich (persönlich) als bessere Option zu einer Festbrennweite weil es ähnliche Ergebnisse liefert wie manche Festbrennweite, aber gleichzeitig die Flexibilität eines Zooms mit sich bringt.

genau das ist ja das Problem! Eine unausgewogene Kamera finde ich auf Dauer aber ziemlich ermüdend, und mehrere Stunden mit einer unausgewogenen Kamera durch die Gegend zu laufen mindert auf Dauer erheblich den Spaß am Fotografieren...

Hat den jemand die D90 mit den 70-200mm mal getestet?

stefan w:
Nun kommt es vielleicht noch darauf an benötigt man/will man diese Flexibiltät, wenn du Hunde nur an der Leine oder nur in der Wohnung fotografierst hast du auch mit einer Festbrennweite alle Möglichkeiten, hab ein paar schöne Hundebabybilder mit einer Festbrennweite gemacht, wenn es um "Action" aber geht ist ein Zoom klar im Vorteil.

Nein, nicht zwingend. Ein Zoomobjektiv ist bequemer, mit einer Festbrennweite arbeitest Du zudem vollkommen anders, mit beiden kannst Du tolle Sachen machen - aber ich habe den Eindruck, daß zumindest ich mit einer Festbrennweite konzentrierter arbeite wie mit einem Zoomobjektiv und gerade das ist schon reizvoll.

Naja, außerdem kann ich mir erstmal nur ein Objektiv leisten, aber später stocke ich dann vielleicht noch auf, mal sehen. Insofern ist die Festbrennweite schon ein Thema.

stefan w:
Ganz gut brauchbar für dein Aufgabenspektrum wäre auch das 105mm VR f2,8 Makro von Nikon, für Porträt ideal geeignet da es Spitzenleistung nicht nur im Makrobereich bringt sondern auch als leichtes Tele-/Porträtobjektiv darüber hinaus eines der sahnigsten Bokehs aller aktuellen Nikon Objektive (das 70-200er ist in der Disziplin alles andere als schlecht, das 105er aber einen Tick besser) Manko da es ein Makro ist, hat es einen recht lange AF-Übersetzung und wirkt dadurch langsamer, was aber einfach an den längeren Stellwegen des AF liegt, man kann einen Begrenzer zuschalten dann läuft der AF nicht bis in den Makrobereich hinein, echte "Action" Fotografie hab ich aber noch nicht ausprobiert,

Schade, mach doch mal, bitte ;O)))

Was mir an dem 105mm nicht so gefällt ist die Brennweite (mal 1,5 = 157mm und damit ein ziemliches Tele), dafür brauche ich schon einiges an Abstand zum Objekt und den habe ich manchmal nicht so spontan... da fand ich das 60mm = 90mm auf der D90 etwas passender...

stefan w:
Auch gut für Porträt oder eigentlich die Porträtobjektive schlecht hin sind die 85mm Varianten, einmal das 85mm f1,8 oder das 85mm f1,4 wobei das 1,4 wirklich alles andere als günstig ist, aber eben f1,4 ;). Bei beiden fällt Makro komplett unter den Tisch, in der Action Fotografie ist der Af ausreichend schnell, aber wiederum die Einschränkung von wegen unflexibel. 85mm und Makro bietet derzeit das neue 85mm f3,5 VR wegen f3,5 dann aber wieder nicht so geeignet für Porträts, es ist für mich eher eine Budgetlösung im Makrobereich für Leute mit APS-C Kameras (Objektiv nur für DX geeignet, die D90 ist eine DX Kamer) denen das 105er zu teuer ist, sie aber trotzdem Makro haben möchten.

Ich weiß nicht wie weit du geneigt bist auch Objektive anderer Hersteller zu verwenden, als Nummer 2 hinter dem Nikon 70-200er würde ich das Sigma 50-150mm f2,8 HSM setzen, wenn dir das Nikon zu groß und zu schwer ist dann st das Sigma eindeutig einen Blick Wert, es ist schnell es ist flexibel und es ist erstaunlich klein und handlich für ein 2,8er Zoom. Ein Bekannter Fotograf hat es gerade wegen den Dimensionen und des Gewichtes gewählt anstatt das 70-200er, er macht fast ausschließlich Porträt und Fashion Aufnahmen mit dem Objektiv, für Actionbilder ist es auch schnell genug. Etwas Abstriche muss man bei dem Objektiv bei der Abbildungsleistung machen gegenüber dem 70-200 2,8 dafür kostet es aber auch gleich mal mehr als die Hälfte weniger, bietet aber auch keinen VR (Bildstabi).

Der Bildstabilisator ist eine Sache, und die Abbildungsleistung der Fremdobjektive haben mir damals an meiner D100 (lang, lang ist's her...) schon nicht so gefallen im Vergleich zu den Nikkoren. Ich bin gar nicht so pingelig, aber ich fand die Unterschiede ziemlich deutlich.

Glaub zwar nicht, daß ich die Videofunktion der D90 je nutzen werde, aber nett wäre natürlich schon ein Objektiv, das auch hier gute Arbeit leistet!

 

 

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Antwort 2010-01-28 23:57 | IP-Adresse ist registriert

Ich hab zwar keine D90 aber ich hatte eine D80 und bis auf ein paar Bedienelemente  sind die Kameras im Gehäuse absolut identisch, das Problem in Verbindung mit dem 70-200er ist nicht die Kamera sondern der Batteriegriff, der wird regelrecht durchgewalkt weil er aus einem anderen Kunststoff als die Kamera besteht der weicher ist und nicht Verwindungssteif. Letztlich hat mich der Batteriegriff von der D80 vertrieben ;)  Ohne Griff ist die ganze Kombo sehr Kopflastig, zumindest mit dem 70-200er der ersten Generation das VRII ist vom Gehäuse anders, es ist dicker aber dafür etwas kürzer (ähnlicher dem Canon Pendant).

Was die Sache Zoom vs. Festbrennweite angeht, ja ich bin faul, ich mag ein ordentliches Zoom ;) aber ich mag auch mein 105er VR und mit der Action erinnerst du mich wieder an eine Sache die immer wieder ausprobieren will aber immer wieder vergesse ;) Nur all zu schnell werde ich das kaum ausprobieren können, bin halt nicht der typische Action Fotograf, ich stelle Menschen eigentlich immer so hin wie ich es will.

 

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Antwort 2010-01-29 19:10 | IP-Adresse ist registriert

Hallo Daniela,

wenn es ein Macro sein soll würde ich an deiner Stelle das 60mm nehmen, es ist so schön leicht und handlich, aber vor allem der AF ist gegenüber dem 105er deutlich schneller.

Mit dem 70-200 würde ich keinem Hund hinterher rennen wollen. Als richtig gutes Zoom würde ich dir das 24-70 empfehlen was ja an der D90 36-105 entspricht. Es hat auch einen blitzschnellen AF, ist deutlich kleiner und leichter als das 70-200 und ist für bewegte Motive ideal. Wenn Tele Brennweite doch wichtig ist kann ich noch das 70-300 VR von Nikon empfehlen, es ist zwar nicht so Lichtstark, macht aber richtig scharfe Aufnahmen, hat einen schnellen AF, ist für ein 300mm Objektiv sehr handlich und leicht. Zudem hat es einen sehr fairen Preis.

Viele Grüße Sabine

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Antwort 2010-01-30 08:53 | IP-Adresse ist registriert

Himmel, je mehr ich mich informiere und einlese, umso schwerer wird es... bei der D90 war ich mir sofort absolut sicher und nun das!  :O((((

Habe gestern nochmal gestöbert, das Kit-Objektiv 16-85 klingt von der Auflösung her sehr interessant, doch zum Freistellen ist es aufgrund des weniger guten Bukehs vermutlich net so dolle und damit für Portraits nicht optimal, was meint Ihr?

Vielleicht doch das 24-70? Ich krieg noch die Krise...

Top 150 Mitwirkender
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Antwort 2010-01-30 10:25 | IP-Adresse ist registriert

Das 16-85 halte ich persönlich für überteuert, es ist in der Auflösung kaum besser als ein 18-105er kostet aber deutlich mehr, da kann man lieber weniger Geld investieren und das Plastikobjektiv nehmen (Bajonett aus Plastik).

Das 24-70er ist natürlich das Spitzenobjektiv von Nikon in dem Brennweitenbereich, es ist halt neben dem 14-24mm f2,8 und dem 70-200er eines von drei Prime Standardobjektiven, mehr Qualität geht halt optisch bei Nikon derzeit nicht, das gilt für Verarbeitung optische Abbildungsleistung und AF-Geschwindigkeit. Bei allen Vergleichgsobjektiven von Drittherstellern muss man irgendwo Abstriche machen, sei es bei einzelnen Punkten oder eben allen.

Wie aber auch das 70-200er ist das 24-70 ein ziemlicher Brocken das 70-200er wiegt 1,5kg das 24-70 wiegt mit seinen  gut 1kg auch nicht gerade wenig, wie das 70-200er ist es nicht gerade ausbalanciert an einer D90, auch hier würde ich zum Einsatz eines Batteriegriffes raten, das 24-70er hab ich an der D80 nicht gehabt, nur an einem größeren Gehäuse und ich bin froh das größere Gehäuse zu haben ;) Gegen die beiden Objektive ist das 105er Makro übrigens schon fast ein Liehctgewicht mit knapp 700 Gramm ;)

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Antwort 2010-01-30 13:23 | IP-Adresse ist registriert

Ich finde die Bestückung mit dem 16/85 ideal, es hat auch eine gute Bildqualität

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