Los Wochos im Fotohandel

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Erstellt 2008-10-14 19:36 | IP-Adresse ist registriert

Meine Tageszeitung (Frankfurter Neue Presse) hat einen Artikel zur Stiftung Warentest Digitalkameras 10/2008 mit dem Titel '"Gute werden zur Rarität' abgedruckt. Während ich diesen lese, trällert aus dem Hintergrund die Werbung für „Los Wochos“ bei McDonald's, und ich frage mich, ob Aktionsburger und neue Digitalkameras zur Zeit in Sachen Marketing das gleiche sind. Spätestens beim ersten Biss in den neuen Burger muss man feststellen, dass sich dieser - abgesehen vom Mexico-Touch - qualitativ nicht wirklich vom Hamburger Royal absetzen kann. McDonald's hat Jalapenos und die Kamerahersteller Gesichtserkennung, aber die Burger und die Bilder an sich bleiben unteres Mittelmaß.

Wer trägt eigentlich die Schuld am Megapixeldilemma??? Das Marketing? Die Verkäufer? Die Kunden?

 

Antwort 2008-10-14 20:46 | IP-Adresse ist registriert

Du?

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Antwort 2008-10-14 21:05 | IP-Adresse ist registriert

MarioX:

Du?

So einfach sollten wir uns die Antwort nicht machen. Der Käufer ist nicht allein schuld an dem "Dilemma". Immerhin gibt es auch Jene, die solche Kameras herstellen und auch noch die, die diese Kameras mit Worten wie "Bilder in Profiqualität" und "Der absolute Hammer zu einem sagenhaften Preis!" anpreisen. Gerade die Letzteren beweisen in den Fernsehläden (auch bekannt als TV-Shops), wie man Digitalkameras ohne fotografische Grundkenntnisse an den Kunden bringen kann.

Gruß hamma

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unterwegs mit: Fotoapparat

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Antwort 2008-10-14 22:47 | IP-Adresse ist registriert

Ein Punkt wurde noch nicht genannt. Der harte Wettbewerb mit dem Mitbewerber. Von dem will sich ja absetzen, unterscheiden, "besser" sein.

Lange Zeit wurden Computer nur nach der Megahertzzahl gekauft, Schnell = gut. Dem ist aber nicht wirklich so.

So ähnlich verhällt es sich mit dem Megapixelwahn. Die Hersteller "wollen" sich gegenseitig das Wasser abgraben, sie kämpfen um die Kunden. Also wird an der Austattung gedreht. Und gerade bei Cameras ist es ähnlich wie bei Computern, nur das hier nicht die Gigahertz zählen sondern die Megapixel.

Letztendlich ist es auch der Kunbe, der nach immer höheren Auflösungen verlangt, obwohl er diese gar nicht braucht.

Meine Meinung, andere abweichende Meinungen werden akzeptiert.

 

VG Volker

Antwort 2008-10-14 23:08 | IP-Adresse ist registriert

 

 

kuhl!

dann fehlen ja nur noch die gutscheinschnipsel um zwei pixelmatschburger zum preis von einem zu bekommen!

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Antwort 2008-10-14 23:32 | IP-Adresse ist registriert

Volker:
Letztendlich ist es auch der Kunbe, der nach immer höheren Auflösungen verlangt, obwohl er diese gar nicht braucht.

Dem widerspreche ich hiermit ausdrücklich! Der "unwissende" Kunde nimmt das, was ihm der "unwissende" Verkäufer empfielt. Er verlangt nicht nach immer mehr Megapixel. Wenn im gleichen Regal Kameras stünden, die "nur" 5 oder 6 Megapixel hätten und trotzdem 50 oder 100 Euro teurer wären, würden einige Kunden wohl hellhörig werden.

Gruß hamma

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unterwegs mit: Fotoapparat

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Antwort 2008-10-15 08:08 | IP-Adresse ist registriert

moin!

 

 

genau! ...daher haben wir (wer´s nicht weiss: ich bin bei ringfoto) die BIOS-Pixel-Aktion mitgetragen...bei uns steht bildqualität und zusatzausstattung im vordergrund..und nicht "die mit 14mp is besser als 10mp.." ...

 

mw

Antwort 2008-10-15 10:04 | IP-Adresse ist registriert

Nur gibt es ja fast keine Kompaktkamera mehr mit vernünftigem Megapixel-Sonsorgrößen-Verhältnis! OK, mit MFT könnte ein Startsignal in der Richtung erfolgt sein, mal schauen.

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 11.156
Antwort 2008-10-15 10:05 | IP-Adresse ist registriert

Stiftung Warentest ist genau so mit Vorsicht zu genießen wie Burger oder palettenweise in den Laden geschobene Angebots-Knipsen. Was soll sich der Elektroverkaufsmarkt bei dem Kostendruck dem er ausgesetzt ist denn sonst in den Laden stellen? Er ist einfach gezwungen attraktiv gepreiste Schnelldreher umzusetzen um in den Genuss von Rabatten für weiteren günstigen Einkauf und natürlich hohen Umsatz zu gelangen. Der Kunde soll auch nicht lange unschlüssig im Laden rumstehen sondern zugreifen, zahlen und den Platz für den nächsten Kunden freimachen. Es geht nicht anders - wer in Ruhe auswählen möchte muss sich die Infos selbst zusammensuchen und kann dann auch in aller Ruhe von zuhause aus im Internet kaufen. Wer einen realen also richtig teuer mit hohen Kosten durch Miete, Strom, Heizung, Personalkosten, Lagerhaltungskosten usw. belasteten Verkaufsraum betritt muss einfach damit rechnen, dass ihn der "Kaufbefehl" von allen Seiten her anschreit! ;o)

Andererseits wird der besonnene Käufer natürlich durch diese Praxis wirksam abgeschreckt. Der wird das Paletten- oder Buletten-Paradies sicher nicht betreten wenn er durch die Werbung solchermaßen angesprochen wird. Das soll er auch garnicht, er gehört nicht zur Zielgruppe! :-)

 

 

 

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