In der Zahlenreihe steht die 1 am Anfang - ihre Bedeutung
bei der Produktbezeichnung kann aber ganz unterschiedlich sein. So sind z.B.
ein Audi A1, die BMW 1er Modelle oder ein Citroen C1 die Einstiegsmodelle in
die Welt des jeweiligen Autoherstellers. Bei den Digitalkameras von Canon und Fujifilm hingegen kennzeichnet die 1 das jeweilige Topmodell - die EOS-1D
X oder die X-Pro1 sind das Beste und Teuerste, was der Hersteller
momentan zu bieten hat. Manchmal wiederum ist eine Kamera mit der 1 im Namen
lediglich der erste Modell einer Baureihe - bei Nikon ging die Entwicklung ihrer Profi DSLR's von der D1
bis zur D4, und bei Panasonic's mFT Modellen der Lumix Baureihe ist man von der G1 inzwischen bei der G5 angelangt.
Andere Beispiele habe ich aus ganz persönlicher Sicht einmal
aus der umfangreichen Datenbank von digitalkamera.de herausgesucht und möchte
Sie kurz vorstellen.
Agfa Photo
Der deutsch/belgische Traditionshersteller Agfa Gevaert ist
schon lange insolvent, aber plawa feinwertechnik aus Uhingen hat die Rechte am
Namen Agfa erworben und bringt seit einiger Zeit auch Digitalkameras heraus.
Und im Jahr 2009 wurde sogar ein alter Name wieder belebt. Es kam die Optima
1 auf den Markt - die 10 MP Kamera mit
5-fach Zoom kostete 180 Euro.
Canon

Der Weltmarktführer hat und hatte einige „Einser" in ganz
unterschiedlicher Bedeutung im Programm. Die hochwertigen Amateurkameras heißen
Powershot G - angefangen hat es mit den
3,3 Megapixeln des Modells G1.
Heute sind die Japaner bei der G15 und 12,1 MP angelangt. Die Größe des Bildsensors ist aber nur von 1/1,8" auf
1/1,7" gewachsen. Gesellt sich zu der Zahl 1 noch der Buchstabe X, darf der
Konsument etwas Besonderes oder Exklusives erwarten. Das zeigt Canon mit seiner
G1 X. Sie hat nämlich einen APS-C großen
Bildsensor eingebaut.
Ohne Nachfolger blieb eine Amateurkamera, die mir leider
noch in meiner Sammlung fehlt - die TX1.
Eine attraktive kleine Kamera im Stil eines Mini Camcorders mit HD-Video,
10-fachem Zoom und Makro 0 cm. Der Aussage Makro Null Zentimeter
ist Winfried Bittner in seinem Betrag vom 6.8.2007 einmal nachgegangen (s.
weiterführende Links).
Die Profikameras heißen bei Canon seit 1971 „1"- zu Zeiten
von filmbasierten Kameras waren das die F1
für FD-Objektive oder die EOS-1
für EF-Objektive. Wenn Neuerungen und technische Verbesserungen eingeführt
wurden, ist dies an dem angehängten Buchstaben zu erkennen ... F1n oder EOS-1v.
Als die Spiegelreflexkameras digital wurden, gab es dann eben den Buchstaben D
in der Bezeichnung - also EOS-1D
oder EOS-1Ds für die
Vollformatvariante. Mit mehr Megapixeln wurde der Modellname länger, denn die
Produktmanager hängten dann noch ein MkII, III oder IV dran.

Profikameras Canon F1 und EOS-1D (Foto: Harald Schwarzer)
Casio

Dem japaischen Uhrenhersteller gebührt der Ruhm für die
erste Digitalkamera mit eingebautem LC Dispaly (QV-10A) von 1998. Mit ihrer Exilim Modellreihe setzen sie bei der Vorstellung im Jahr
2002 einen neuen Trend in der Kompaktheit. Die EX-S1 und EX-M1 mit 2 MP und Festbrennweite waren kaum größer als eine Scheckkarte. Der
Hit war der integrierte MP3-Player bei der M1.
„Die Exilim Pro EX-F1 stellt mit ihrem speziell entwickelten, 6 Megapixel auflösenden
CMOS-Sensor quasi die "Formel 1" der Digitalkameras dar. Ihre 60
Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung war enorm, mit den 1.200 Bildern/s im
Videomodus lassen sich schon richtige Zeitlupen-Studien erstellen, die sonst
für Amateure bzw. Hobbyisten in der Preiskategorie nicht möglich wären." schrieb
Benjamin Kirchheim in seinem Testbericht vom August 2008 (s. weiterführende
Links). Eine F2 gab es von Casio nicht.
Epson
Heute ist Epson einer der Marktführer bei den hochwertigen
Scannern und Druckern; im Jahr 2004 leistete man sich den Luxus einer digitalen
Messsucherkamera - die R-D1 mit ihrem 6
MP APS-C großen Bildsensor und Leica M-Bajonett kam noch vor der Leica M8 auf
den Markt und erfreut sich bei mir großer Beliebtheit. Wenn man sich das
manuelle Fokussieren mit dem Messsucher „antun" will und nicht das Geld für
eine Leica hat, gibt es in meinen Augen keine bessere Reportagekamera. Leider,
leider blieb sie ohne Nachfolger, denn die R-D1s und die R-D1x (mit fest eingebautem Monitor) hatten nur bedienungstechnische
Verbesserungen.

Die erste digitale Messsucherkamera kam von Epson (Foto: Harald Schwarzer)
Fujifilm

Noch trägt das Unternehmen den Zusatz „Film" im Namen und in
einigen ihrer Digitalkameras lassen sich die Bildwirkung von Astia, Provia und
Velvia Filmemulsionen simulieren. Aufgemischt hat man den Markt für hochwertige
Digitalkameras (nicht DSLR, sondern so genannte Edelkompakte) zunächst mit der X100 und ihrem Hybridsucher; nachgelegt hat man dann
Anfang des Jahres mit dem Top-Modell X-Pro1 und dazu passenden Wechselobjektiven. Und die X-Klasse wird weiter ausgebaut - so gibt es
eine Superzoomkamera X-S1, eine
abgespeckte Version der Pro ohne Hybridsucher als
X-E1 und als modische Designvariante X-F1. Es hat den Anschein, dass die Zahl 1 in der
Modellbezeichnung gesetzt ist und mit immer neuen Buchstaben kombiniert wird.
Digitale Spiegelreflexkameras bietet Fujifilm inzwischen
nicht mehr an, aber auf Gebrauchtmarkt erfreuen sich die mit Nikon Bajonett
ausgestatteten Modelle S1Pro bis S5
Pro immer größerer Beliebtheit. Wie bei
den Japanern üblich wurde die Zahl 4 ausgelassen, da sie angeblich Unglück
bringt.
Kodak
Der inzwischen in Insolvenz befindliche amerikanische
Hersteller dominierte vor 2000 mit seinen digitalen SLR Kameras auf Basis von
Nikon und Canon Kameragehäusen den Markt bei den Profis. Als Meilenstein gilt
die DCS 100 auf Basis Nikon F3 von
1991; erst viel später griff man auf die Profikameras der Canon EOS-Modelle
zurück und brachte 1998 die EOS DSC 1. Heute erscheint es uns undenkbar, dass diese Kameras noch kein
Wechselspeichermedium und keinen rückseitigen Monitor hatten.
„You press the button, we do the rest" war 1888 das Motto von George Eastman, als er seine
Kodak Rollfilmkamera auf den Markt brachte - mit dem digitalen EasyShare war es
dann auch im digitalen Zeitalter soweit: Kopf drücken -> Kamera auf die
Dockingstation mit integriertem Drucker -> Bild ist fertig. Die EasyShare
One vom Januar 2006 war eine der ersten
kompakten, digitalen Zoomkameras mit Hot-Spot-Zugang zum Internet. Wie
sich der WiFi Anschluss in der Praxis bewährte, haben die Redakteure von
digitalkamera.de damals ausprobiert (s. weiterführende Links).
Leica
Schon früh befasste sich der deutsche Hersteller mit der
digitalen Bildaufzeichnung. 1996 entwickelten und produzierten die Ingenieure
in Solms die S1 - eine Scannerkamera,
die in erster Linie für den Reprobereich konzipiert war. Sie ist mit einer
3-fach linearen Farb-CCD-Zeile mit 5140 Pixeln ausgestattet, die mittels
Vollschrittmotor über die Bildebene bewegt wird. Das ergibt eine beachtliche
Auflösung von 26 Megapixeln (5140x5140 Pixel) im quadratischen Format. Die
Scanzeit für einen „fullscan" beträgt 185 Sekunden. Es gab auch Varianten mit
schnellerer Verarbeitung. Im Unterschied zu den Modellen anderer Hersteller ist
der mit einem Prisma ausgestattete Sucher auf der Rückseite zu erwähnen. Er
ermöglicht einen Blick auf das seitenrichtige Bild der Gittermattscheibe. Das
Bajonett auf der Vorderseite nimmt verschiedene Objektivadapter auf und bietet
die Möglichkeit, Leica R- und M-Objektive zu nutzen. Montiert man im M-Adapter
einen weiteren Zwischenring können auch Objektive von Nikon, Contax, Canon FD
und Minolta adaptiert werden. Insgesamt wurden ca. 150 Stück gebaut und
ausgeliefert.


Leica S1 mit Objektivadapter für R- und M-Objektive; rechts der Sucher auf der Rückseite (Fotos: Harald Schwarzer)
Viele Jahre später begann die Kooperation mit Panasonic;
während sich die fast baugleichen Lumix LX und Leica D-Lux Kompaktkameras nur
durch den roten Punkt unterscheiden, hatte die digilux 1 noch ein komplett eigenständiges Design, auch wenn
sie auf der Panasonic Lumix LC-5 basierte. Noch zwei weitere digiluxe folgten
in den Jahren danach, darunter auch eine DSLR - die digilux 3.
Den X-Faktor brachte Leica 2009 mit der Vorstellung der
kompakten X1 ins Spiel - ungewöhnliches
Design und tolle Bildqualität, aber langsam bei Handhabung und
Bildverarbeitung. Das soll die kürzlich präsentierte X2 besser machen.
Minolta

Diesen traditionsreichen japanischen Hersteller gibt es
schon einige Zeit nicht mehr; denn auch die späte Kooperation mit Konica konnte
nicht verhindern, dass 2006 das Kamerageschäft aufgegeben wurde. Dabei kamen
durchaus richtungsweisende Entwicklungen aus Osaka - z.B. die kamerainterne
Bildstabilisierung bei den A- und Z-Modellen oder das Zoom in Teleskopbauweise
bei der flachen und quadratischen Dimage X.
Die Dimage A1 mit
fest eingebautem 7-fach Zoom (28 - 200mm KB äquivalent) und dem 2/3" CCD Sensor
konnte sich 2003 in punkto Bildqualität mit digitalen Spiegelreflexkameras
messen und die Dimage Z1 aus dem
gleichen Jahr machte durch ihren trickreichen elektronischen Sucher auf sich
aufmerksam. Üblicherweise ergänzt bei Kameras dieser Bauart ein elektronischer
Videosucher den rückseitigen Betrachtungsmonitor; bei der Z1 wird das Bild des
LC-Displays mit einem Hebel an der Kamerarückseite in den Sucher umgeleitet. Da
nur ein Monitor verwendet wird, betonte Minolta in den Werbeaussagen, käme es
nicht zu Farb-, Kontrast- oder Auflösungsunterschieden zwischen Sucher und
Monitor.
Nikon
Anders als bei Canon basierte Nikon's erste eigene DSLR
nicht auf einem analogen Profimodell. Das wäre nämlich die F5 gewesen;
stattdessen ist die D1 von Gehäuse,
Abmessungen und Bedienelementen eher mit der F100 (der von der F5 abgespeckten
Amateurkamera) zu vergleichen. Die
D1 kam später in zwei weiteren Varianten in den Handel - als schnellere D1H und als höher auflösende D1X. Inzwischen ist man bei der vierten Version
angekommen und offensichtlich hatte man keine Bedenken sie D4 zu nennen.


Vergleich der Nikon Gehäuse F100 und D1x (Fotos: Harald Schwarzer)
Und seit letztem Jahr gibt es die Nikon 1 zu kaufen; als Version mit (V1) und ohne (J1) elektronischen Sucher soll sie Marktanteile im wachsenden Markt der
spiegellosen Systemkameras gewinnen. Und es geht weiter - kürzlich wurden die J2
und neue Objektive präsentiert.
Olympus
... ist auch ein Pionier aus den Anfangszeiten der
Digitalkameras, der einmal fast 30% Marktanteil in Europa hatte. Schon
frühzeitig setzte man auf die volle Kompatibilität von Bildsensor und
Wechseloptik und entwickelte das FourThirds (FT) Bildformat für seine digitalen Spiegelreflexkameras.
Die Lichtstrahlen fallen durch die Objektive mit ihrem nahezu telezentrischen
Strahlengang immer senkrecht auf die lichtempfindlichen Pixel. Nach der E1 von 2003 mit 5,5 MP ist man heute bei der E5 mit 12,3 MP angelangt (eine E2 und eine E4 hat es
nicht gegeben). Lässt man den Umlenkspiegel weg, kann man das Objektivbajonett
verkleinern und kompaktere Kameras und Objektive bauen - aus FT ist microFT
geworden. Den Anfang einer inzwischen großen Produktfamilie bei Olympus machte
im Sommer 2009 die Pen E-P1.
Derzeit gibt es einige Pen-Kameras in der fünften Version; die Zusatzbuchstaben
L und M geben weitere Ausstattungsmerkmale an: L = light für eingebautes
Blitzgerät und M = mini für besondere taschentaugliche Abmessungen.

Die ersten Kameras des MFT Systems (Foto: Harald Schwarzer)
Panasonic
... ist nicht nur Kooperationspartner von Leica sondern auch
einer der starken Promoter des mFT Systems. Die Lumix G1 wurde auf der photokina 2008 als weltweit erste
spiegellose Systemkamera vorgestellt. Sie brachte auch einige spektakuläre
Objektive mit sich (z.B. das 1,7/20mm Pancake oder das 4,0/7-14mm Weitwinkel
Zoom). Schnell bekam die G1 weitere Modelle zur Seite gestellt - die GF1 ohne integrierten Sucher und die GH1 mit Videofunktion. Und auch hier folgten den 1er
Modelle noch einige verbesserte, aber auch abgespeckte Kameras - aktuell sind
das die G5 und die GF5 (auch hier ohne 4).
Schon einen gewissen Kultstatus hat die erste DSLR von
Panasonic erreicht; die L1 von 2006 ist
ausgestattet mit einem 8 MP FourThirds Sensor. Sie kommt ohne aufgesetztes
Sucherprisma daher, denn der Umlenkspiegel liegt quer. Im eckigen Gehäuse ist
auch LiveView Funktion mit AF untergebracht - wird sie aktiviert hört man ein
deutliches Spiegelgeklapper. Aber die Translucent Technologie von Sony kam erst
viel später. Das dazu passende lichtstarke 1:2,8 / 14-50 mm (= KB 28-100 mm)
wurde in Kooperation mit Leica entwickelt und in Japan gefertigt; es gilt als
eines der Referenzoptiken für die FT die Kameras.
Pentax
Dass man der Zahl 1 auch etwas voranstellen kann, hat Pentax
im Frühjahr diesen Jahres gezeigt - die „Design-Anleihe" der K-01 bei einer früheren DDR Kamera wurde schon in diesem
Blog beschrieben (s. weiterführende Links).
Ricoh
„Ricoh bringt CX1
mit 12 Blendenstufen Dynamikumfang" titelt digitalkamera.de Anfang 2009. In ihr ist ein spezieller
Highspeed-CMOS-Sensor verbaut, der physikalisch 10,29 Megapixel auflöst, von
denen effektiv 9,29 Megapixel genutzt werden. Diese Baureihe der Kompaktkameras
blieb auch nach der Fusion mit Pentax im Angebot und steht heute als CX6 Im
Schaufenster. Die ersten digitalen Ricoh's hatten noch ein flaches
Querformat-Design; den Anfang machte 1996 die RDC-1. Sie hatte einen externen Monitor, der bei der Bildbetrachtung auch wie ein digitaler Bilderrahmen genutzt werden konnte; sie wurde offensichtlich nicht in Europa angeboten,
denn in der sonst sehr vollständigen Datenbank von digitalkamera.de fehlt sie.

RDC-1 mit optionalem Monitor und Fernbedienung (Foto: Harald Schwarzer)
Samsung
Samsung zeigte auf der PMA 2010 ein erstes Highlight - die EX1, eine Kompaktkamera mit F1,8-2,4 lichtstarkem
Dreifachzoom von 27-72 mm (KB äquivalent) und einem 1/1,7" CCD-Bildsensor
mit moderaten 10 Megapixeln Auflösung und manueller Belichtungseinstellung.
Bisher war das eher Hoheitsgebiet von Panasonic (Lumix DMC-LX3), Canon
(PowerShot G11) und Ricoh (GX200). Zwar bietet die EX1 keinen optischen Sucher,
aber der 3"- (7,6 cm) Bildschirm ist voll dreh- und schwenkbar und setzt
AMOLED-Technik ein. Mit 920.000 Bildpunkten (VGA) löst er nicht nur sehr fein
auf, sondern ist auch besonders hell, kontrastreich und brillant. Die Kamera
ist immer noch im Angebot, hat aber inzwischen eine EX2F mit noch größerer
Anfangslichtstärke im Weitwinkelbereich zur Seite gestellt bekommen.
Sigma
Für die 1er von Sigma braucht man viel Geduld - zum einen
muss man lange warten bis die angekündigten Modelle wirklich zu kaufen sind,
und zum anderen ist der Prozessverarbeitung der mit dem Drei-Schichten Foveon
Sensor entstandenen Bilder doch recht langsam. Nach der DP1 von 2008 stellte Sigma im Jahr 2011 eine eigene
DSLR der Spitzenklasse vor - die SD1. Die neuesten Varianten dieser Modelle haben nun eine 3x14 MP Sensor
eingebaut und tragen in der Bezeichnung den Namen des Sensor Erfinders - Merrill.
Wie sich meine Ur-DP1 als Urlaubskamera bewährte, habe ich
schon in diesem Blog beschrieben (s. weiterführende Links).
Sony
CyberShot heißen seit 1998 die Kompaktkameras bei Sony - die
allererste war die DSC-F1. Sie hat ein
vollwertiges Metallgehäuse mit um 180 Grad schwenkbarer Objektiv-/Blitzeinheit
und logisch angeordneten Bedientasten. Die aufgenommenen Bilder konnten zwar
auf der Rückseite betrachtet werden, aber nur intern gespeichert werden. Einen
Memory-Stick oder ähnliches gab es damals noch nicht.



Die erste CyberShot - F1 (Fotos: Harald Schwarzer)

Die DSC-R1 sorgte
bei ihrem Erscheinen 200xx für viel Diskussionsstoff, weil sie anders war als
alle damaligen Prosumer- bzw. Bridge-Kameras und die Vorzüge von digitalen
Spiegelreflexkameras mit den typischen Eigenschaften von Kompaktdigitalkameras
vereinte. Sie war die erste Prosumer-Kamera mit DSLR-großem Bildsensor. Zum
Einsatz kam nämlich ein 21,5 x 14,4 mm großer CMOS-Chip mit einer von 10,3
Millionen Bildpunkten. So konnte man an der DSC-R1 Lichtempfindlichkeitsstufen
von ISO 160 bis ISO 3.200 einstellen. Zusammen mit dem passenden Zeiss-Objektiv
war der Unters
chied in der Bildqualität gegenüber einer Kompaktkamera erstaunlich.
Darüber hinaus besaß die Kamera auch alle weiteren Eigenschaften für
professionelle Ansprüche. Dazu zählen der schwenkbare 2"-LC-Monitor, der
hoch auflösende elektronische Sucher und die mechanischen Einstellringe für
Brennweite und Fokus.
Eine R2 kam nie auf den Markt - aber R steht bei Sony wohl
immer für ÜberRaschung bzw. suRprise. So zumindest erkläre ich
mir die Vorstellung der RX1 mit ihrem
24 MP Vollformatsensor und - was sonst - fest eingebautem Zeiss Objektiv.
Alle Fotos MediaNord, wenn nicht anderweitig angegeben.
Weiterführende Links:
http://www.digitalkamera.de/Meldung/Dem_Definitions-_und_Dimensionsdilemma_auf_der_Spur/4198.aspx
http://www.digitalkamera.de/Testbericht/Casio_Exilim_Pro_EX-F1/5041.aspx
http://www.digitalkamera.de/Meldung/WiFi-Fun_mit_der_Kodak_EasyShare-One/3127.aspx
http://szene.digitalkamera.de/blogs/rueckblende/archive/2012/04/09/pentax-k-01-ddr-kamera-als-designvorbild.aspx
http://szene.digitalkamera.de/blogs/rueckblende/archive/2012/02/22/sigma-dp1-ist-der-trendsetter-von-2008-immer-noch-aktuell.aspx
Eingetragen
2012-09-18 07:11
von
Harald Schwarzer
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