Jüdische Galerie Berlin – "Objektiv ist subjektiv" Fotoausstellung vom 31. Januar bis 28. Februar 2010

Austellungsstück (Foto: Irina Hajat)In der Jüdischen Galerie in Mitte zeigen die Fotografen Irina Hajat, Dirk-Martin Heinzelmann und Jakov Kaplun vom 31. Januar 2010 bis 28. Februar 2010 einen Querschnitt ihrer Arbeiten. Vernissage und Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, 31. Januar 2010 um 14 Uhr in der Galerie an der Oranienburger Straße 31.

Irina Hajat wurde in St. Petersburg geboren. Studierte in Odessa Kostümgestalterin im Theater, um ein weiteres Studium an der Akademie der Künste in Tbilissi mit dem Schwerpunkt Kunstprojektionen aufzunehmen. Sie arbeitete als Kostümgestalterin am Theater in Charkov und später in einem Spielfilmstudio in Odessa. 1992 kam sie nach Deutschland ins bayerische Hof. Ausstellungen in Berlin beschäftigten sich mit ihren Aquarellskizzen und Keramikarbeiten. Seit einiger Zeit widmet sich Irina Hajat schwerpunktmäßig der Fotografie.

Dirk-Martin Heinzelmann, in Stuttgart geboren, studierte Geschichte an der Sorbonne in Frankreich und nahm danach ein Studium für Kameraführung an der Medienakademie in Babelsberg auf. Als freier Kameramann wirkte er an zahlreichen Filmen für die TV-Sender PRO 7, ZDF und ARTE mit und arbeitete dabei auch mit Volker Schlöndorff zusammen. Arbeiten seiner Fotos waren u. a. auf der Photokina in Köln oder in der Friedberg Collection in Paris zu sehen. Heinzelmann sagt zu seinen Arbeiten: „Meine Fotos sind sehr persönliches, visuelles Puzzle aus Assoziationen, wobei Fragmente eine Geschichte erzählen und dabei entlarvende Einblicke hinter die Fassaden der Gesellschaft zulassen.“

Jakov Kaplun wurde 1950 in Leningrad geboren, studierte Architektur und arbeitete als Architekt. Seit 1980 lebt und arbeitet Kaplun als bildender Künstler und Fotograf in Berlin. Ausstellungen seiner Bilder fanden im Kulturzentrum von Helsinki in Finnland statt, oder waren in der Galerie Biagiarelli in Rom zu bewundern. Daneben finden sich sein Fotografien auf Büchern aus dem Inselverlag, Rowohlt oder Surkamp Verlag und in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften. Kaplun will in seinen Bildern das Ungewöhnliche im Gewöhnlichen aufspüren und abbilden. Zeigt dem Betrachter eine verborgene Welt, mit vielen Details, Spiegelungen, Reflexen. Arbeitet mit Schärfe und Unschärfe, um den Blick für das Bild hinter dem Bild frei zu machen.

Mehr Informationen zum Austellungsort gibt es hier.


Eingetragen 2010-01-28 14:39 von Harm Gronewold  

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